Mass Effect: Andromeda gab sich lange Zeit ziemlich knausrig, was echtes Gameplay angeht. Aber auf den Game Awards 2016 gab es nun endlich einen längeren Anblick: Immerhin fünf Minuten Spielszenen wurden gezeigt. Und da steckt einiges drin! Wir analysieren, was das Video über das Gameplay und die Story enthüllt.

Die Game Awards: Alle Trailer und alle Gewinner

Story, Begleiter und Dialoge im Gameplay-Trailer von Mass Effect: Andromeda

  • Wir spielen einen neuen Rekruten der Pathfinder. Wir suchen eine neue Heimatwelt für die Menschen und sind dabei gleichzeitig Soldat, Entdecker und Führer durch die Fremde.

  • Alle Planeten sollen eine eigene Geschichte haben.

  • Im Trailer wird der Planet Kadara gezeigt, wo Outlaw-Fraktionen um jede noch so kleine Menge an Ressourcen kämpfen. Durch unsere Entscheidungen machen wir uns Verbündete oder Feinde.

  • Dort kriegen wir uns mit der Ex-Soldatin Sloane Kelley in die Haare, die anscheinend einen Charakter gefangenhält, nach dem wir suchen. Später wird sie aber eine potenzielle Verbündete sein.

  • Im Dialog haben wir die Option, das Gespräch zu unterbrechen, um unser Gegenüber zu entwaffnen. Das ist allerdings nicht mehr klar als Paragon- oder Renegade-Unterbrechung gekennzeichnet, und Andromeda will allgemein von dieser eindeutigen Gut/Böse-Unterscheidung weg. Es steht noch nicht fest, welche weiteren Arten von Unterbrechungen es diesmal abseits der Entwaffnung geben wird.

  • Das Dialograd zeigt nun wie Dragon Age: Inquisition ein Icon zu unserer Antwort an, vermutlich um die Stimmung dahinter zu verdeutlichen.

  • Die Dialoge und Animationen sollen laut Entwickler noch nicht final sein und für das fertige Spiel verbessert werden.

  • Erstmals in der Serie haben wir eine weibliche Turianerin in der Gruppe! Ihr Name ist Vetra.

  • Das zweite gezeigte Teammitglied ist der Kroganer Drack.

Mass Effect: Andromeda

Gameplay, Kämpfe und Fähigkeiten im Gameplay-Trailer von Mass Effect: Andromeda

  • Auf der Galaxien-Karte können wir Planeten bereits aus dem All scannen.

  • Den Planeten bereisen wir mit dem Nomad, einem sechsrädrigen Erkundungsfahrzeug. Es ersetzt den alten Mako.

  • Zu Beginn besitzen wir nur den Nomad und unserer Raumschiff. Unsere Items müssen wir finden, stehlen oder craften. Das macht es wichtig, nach Crafting-Ressourcen Ausschau zu halten.

  • Wir können eine Luftkapsel herabrufen, mit der wir unsere Waffen, Rüstungsitems und Munitionstypen verändern sowie Gruppenmitglieder und den Nomad anpassen.

  • Für unseren Charakter craften wir separat Brustpanzer, Helme, Handschuhe und Stiefel.

  • Das Crafting wurde nur kurz gezeigt und nicht im Detail erklärt.

  • Unsere Spielfigur ist überraschend flink und beweglich: Mit dem Jetpack springen wir hoch in die Luft und schmettern dann auf unsere Gegner herab oder dashen flink übers Schlachtfeld.

  • Per Waffenrad können wir zwischen zwei verschiedenen Waffen wählen und zwei alternative Munitionstypen aktivieren. Diese Geschosse bleiben dann aber nicht dauerhaft aktiv, sondern werden beispielsweise den nächsten drei Magazinen hinzugefügt. Im Trailer sehen wir Disruptor-Schüsse, deren Elektroschaden besonders effektiv gegen Schilde ist. Drei weitere Slots im Waffenrad sind im Video noch gesperrt, ein vierter nicht belegt. Insgesamt können wir also wohl vier Waffen und vier Modifikationen zuteilen.

  • Zu den gezeigten Fähigkeiten gehören ein Streuschuss, ein Flammenwerfer, Unsichtbarkeit und ein vor uns projizierter Schutzschild, der sich mit uns bewegt.

  • Wir besitzen ein Scanwerkzeug, das wir für Detektiv-Quests nutzen können. Es hebt wichtige Objekte hervor und zeigt mehr Informationen über sie an. So hilft es auch bei der Ressourcensammlung.

  • Planeten bergen eigene Gefahren, von Wildtieren über besonders gefährliche hohe Temperaturen - allerdings verrät der Trailer nicht, wie die Hitze sich auswirkt.