Mass Effect 4 : Mass Effect 4 wird von den bereits geleisteten Arbeiten an Dragon Age: Inquisition profitieren - insbesondere im Hinblick auf die Frostbite-Engine. Dessen ist man sich bei BioWare sicher. Mass Effect 4 wird von den bereits geleisteten Arbeiten an Dragon Age: Inquisition profitieren - insbesondere im Hinblick auf die Frostbite-Engine. Dessen ist man sich bei BioWare sicher.

Durch den Wechsel auf die Frostbite-3-Engine musste das Entwicklerstudio BioWare zwar zahlreiche Spielsysteme seines Fantasy-Rollenspiels Dragon Age: Inquisition komplett neu entwickeln. Diese zusätzlichen Arbeiten kommen dem Entwicklerteam nun jedoch auch bei anderen Projekten zugute. Das hat der Producer des Spiels, Cameron Lee, im Gespräch mit der englischsprachigen Webseite examiner.com verraten.

Es sei immer schwierig, ein komplett neues Spiel zu entwickeln, so Lee zu Beginn des Gesprächs. Und noch viel schwieriger werde es, wenn man dies auf Basis einer komplett neuen Engine machen müsse. Zumal die Frostbite-Engine, die der Producer übrigens ausdrücklich lobt, eigentlich für Shooter entwickelt und an dieses Genre angepasst wurde. Laut Lee ist eine Menge Arbeit notwendig gewesen, um dieses Grundgerüst mit Rollenspielen kompatibel zu machen.

Der Entwickler meint damit insbesondere Features wie das Kampfsystem, die Charakterentwicklung und das Inventar. All diese Systeme habe man von Grund auf neu entwickeln müssen, so Lee. Das Ganze sei eine Herkulesaufgabe gewesen - allerdings eine, die sich gelohnt habe:

»Wir haben nun eine Engine, die alle unsere Marken gemeinsam nutzen können und auf die sich weiter aufbauen lässt.«

Viele der Systeme und Werkzeuge, die sein Entwicklerteam für Dragon Age: Inquisition entwickelt habe, könnten nun etwa für das kommende Mass Effect genutzt werden, so Lee abschließend. Außerdem würden alle Entwickler, die bereist ausgiebig Erfahrungen mit der Engine gesammelt hätten, diese nun auch bei der Entwicklung kommender Spiele anwenden können.

Mass Effect 4 - Konzeptzeichnungen