Max Payne 2 im Test
Grandiose Film-Noir-Ballerei von Remedy
Fazit der Redaktion
Intensiver One-Night-Stand
Max Payne 2 ist wie ein leidenschaftlicher One-Night-Stand, keine solide Dauerbeziehung à la GTA Vice City. Ich erlebe zehn Stunden voller Spannung, Emotionen, Überraschungen - und keine Sekunde Langeweile. Hauptfigur Max Payne, der schwere Schicksalsschläge abonniert hat, ist mir einfach sympathisch. Und Mona - hach, die Frau ist einfach nur zum Niederknien! Zugegeben: Optimistische Frohnaturen werden Probleme haben, sich mit Max zu identifizieren und sich auf die Story einzulassen. Doch für ein trübes Herbst- oder Winterwochenende ist der Ausflug nach »Noir York City« idealer Spielstoff.
Hochglanz-Action
Die Bullet-Time-Schusswechsel haben nichts von ihrer Klasse eingebüßt. Mein Adrenalinspiegel eruptiert, wenn eine Ladung Schrot in Zeitlupe auf mich zufliegt, ich den Projektilen aber per Seitwärtssprung um Haaresbreite entkomme. Farbfilter und Bewegungsunschärfe verleihen der Bullet-Time noch mehr Stil als im indizierten Vorgänger. Gleiches gilt für die coole Nachlade-Drehung - ein echter Augenschmaus und einzigartig im Genre.