MechWarrior 4: Vengeance im Test
Exzellentes Mechwarrior-Spiel
Fazit der Redaktion
Tolle Trampler
Martin Deppe: Jetzt ist Weihnachten endgültig im Eimer: Statt unterm Baum werde ich im Mech-Cockpit sitzen. Schuld daran sind die erstklassig inszenierten Gefechte. Da wird mein Riesen-Trampeltier von einer Schar winziger Jeeps und Helikopter beharkt, während ich verzweifelt den Rücken eines Mad Cats bestreiche. Oder ich knipse mit Zoomfunktion und Langstreckenraketen Abwehrtürme aus, immer die feindlichen Patrouillen im Nacken. Lediglich die Statisten-Infanterie finde ich mau - die sollte in Mech Warrior 5 endlich auch angreifen können.
Fast perfekt
Mick Schnelle: Von allen bislang erschienenen Mech-Warrior-Spielen ist Teil 4 der mit Abstand beste. Grafisch kann man das auch erwarten. Aber auch spielerisch setzt Mech Warrior 4 neue Maßstäbe: Die Einsätze bleiben selbst beim x-ten Mal noch motivierend und herausfordernd. Durch die unzähligen Möglichkeiten, die Roboter neu zu konfigurieren, kann man immer unter neuen Taktiken an die Missionen herangehen. Mit wie vielen Mechs soll ich losziehen? Besetze ich den Bergrücken und greife anschließend mit Fernwaffen an?
Schade nur, dass das Schadensmodell etwas weniger detailliert ist als beim Vorgänger. Wer die Beine des Gegners zerstört, hat den ganzen Mech erlegt. Doch das wird durch die viel höhere Feind-KI wieder ausgeglichen. So täuschen sie die Flucht vor, nur um von hinten erneut zuzuschlagen. Mech Warrior 4 hat mich mit der fantastischen Spielbarkeit und der erstklassigen Grafik vollauf begeistert. Folgen Sie Ian in den Kampf – Sie werden es nicht bereuen.