Battlefield : Mit der Medal of Honor- und der Battlefield-Reihe schickt EA gleich zwei Shooter-Marken gegen Activision in den Krieg. Mit der Medal of Honor- und der Battlefield-Reihe schickt EA gleich zwei Shooter-Marken gegen Activision in den Krieg. Im Interview mit der US-Plattform attackofthefanboy.com äußerte sich Frank Gibeau:

»Wir sind sehr bemüht Battlefield und Medal of Honor unterschiedlich zu belassen.[...]
Bei Medal of Honor setzen wir auf Realismus. Der Multiplayer-Modus ist anders als der von Battlefield.«

In einem Interview mit dem Print-Magazin Game Informer sagt Gibeau, dass nur etwa die Hälfte der Medal-of-Honor-Community auch Battlefield spielt. Gibeau erklärt sich diese unterschiedlichen Zielgruppen mit Unterschiede in EAs Design der Marken. So ergab laut Gibeau eine von EA in Auftrag gegebene Umfrage, dass die Medal of Honor-Fans an der Serie schätzten, dass sie authentischeres Shooter-Gameplay und realere Stories mit sich bringe.

Gibeau sieht jedoch Vor- und Nachteile darin, mit gleich mit zwei Marken gegen Activisions Call of Duty anzutreten:

»Es ist einerseits unwirtschaftlich zwei verschiedene Marken abwechselnd herauszubringen, andererseits ermüden die Marken nicht so schnell wie wenn man jedes Jahr einen Nachfolger der gleichen Marke herausbringt.«

Laut EA-Label-Boss Gibeau versucht man bei EA eine durchdachte Reihenfolge der zwei Spiele einzuhalten und die Serien so frisch und unterschiedlich wie möglich zu halten. Der Trick sei herauszufinden, wie beide Marken nebeneinander wachsen können.

Der nächste große EA-Shooter wird Medal of Honor: Warfighter , der im Oktober für PC, PlayStation 3 und Xbox 360 erscheinen soll. Wann mit einem neuem Battlefield-Titel - etwa Battlefield 4 - zu rechnen ist steht derzeit noch nicht fest.