Medal of Honor - PC

Ego-Shooter  |  Release: 14. Oktober 2010  |   Publisher: Electronic Arts

Medal of Honor - »Wird kein Propaganda-Spiel«

Medal of Honor wird laut EA keine patriotische Werbung für die US-Army werden.

Von Daniel Raumer |

Datum: 23.02.2010; 12:36 Uhr


Medal of Honor : Medal of Honor Medal of Honor Electronic Arts (EA) weißt den Vorwurf von sich, dass es sich bei Medal of Honor um ein Propaganda-Spiel handeln wird. Der Neustart der Shooters-Serie wird den Schauplatz der ersten drei Teile verlassen und nicht im Zweiten Weltkrieg, sondern in der Gegenwart spielen. Sie übernehmen die Rolle über sogenannte Tier 1-Spezialeinheiten in Afghanistan. Natürlich ist ein zeitgenössischer, bewaffneter Konflikt als Szenario heikler als historische Kriege.

Sean Decker von EA Los Angeles sprach mit der Seite incgamers.com über diese Problematik. Medal of Honor stelle lediglich die Arbeit der Streitkräfte in solchen Einsätzen dar, wie es beispielsweise auch der für den Oscar nominierte Film »The Hurt Locker« (in Deutschland heißt der Film »Tödliches Kommando«) macht. Der Spielfilm zeigt den Einsatz einer US-Bombenentschärfungseinheit im Irak.

Decker sieht Medal of Honor in ähnlichem Zusammenhang: »Ich denke, es versucht sich komplett aus politischen Angelegenheiten herauszuhalten. (…) Es hat nichts mit dem Irakkrieg oder seinem Beginn zu tun. Es handelt nur von den Männern im Einsatzgebiet, ihrem alltäglichen Leben und ihren Emotionen.«

Es werde, so Decker weiter, kein Propaganda-Spiel mit wehenden US-Flaggen werden. Wie viel Wahrheit tatsächlich hinter dieser Aussage steckt, wird sich erst im Herbst zeigen, wenn Medal of Honor erscheint.

» Vorschau auf Medal of Honor lesen

Medal of Honor
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Avatar Slayer80
Slayer80
#1 | 23. Feb 2010, 13:43
was für ne diskussion. modern warfare 2 strotzt grade zu vor propaganda und hier wird ein fässchen aufgemacht. alberne diskussion echt.
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Avatar Odradek
Odradek
#2 | 23. Feb 2010, 13:43
Man kann kein Spiel (auch kein Film/Buch oder sonstwas) über ein Ereignis machen ohne dies in die eine oder andere Richtung zu bewerten. Es ist schön wenn sie es nicht mit der holzhammermethode machen und heldenhaft-wehende US Flaggen zeigen aber in eine Richtung wird es gehen. Und ich vermute hier wird es dann doch US-patriotisch werden allein schon aus der Spielerperspektive als Teil einer solchen Einsatztruppe.
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Avatar Herr Wurst
Herr Wurst
#3 | 23. Feb 2010, 13:55
Zitat von Odradek:
Man kann kein Spiel (auch kein Film/Buch oder sonstwas) über ein Ereignis machen ohne dies in die eine oder andere Richtung zu bewerten.


völlig richtig. alleine schon, dass man als spieler "für" die eine seite kämpft, ist ein politisches statement. wer glaubt, das wäre nicht so, kann ja mal ein kleines gedankenexperiment machen: wenn man sich vorstellt, die rollen wären vertauscht und man würde einen talib im kampf gegen die nato spielen, kann man sich vorstellen, dass der aufschrei groß wäre.
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Avatar Streifi
Streifi
#4 | 23. Feb 2010, 14:11
Zitat von Herr Wurst:

wenn man sich vorstellt, die rollen wären vertauscht und man würde einen talib im kampf gegen die nato spielen, kann man sich vorstellen, dass der aufschrei groß wäre.


Vermutlich aber nur Aufgrund der Tatsache, dass Talibankämpfer nach westlicher Anschauung "das Böse" repräsentieren und Spiele-Gegner dann vorwerfen könnten, dass man mit einem solchen Spiel mindestens Sympathien für die Terroristen entwickelt bzw. sich an deren digitalen Gewalttaten ergötzt.

Ich glaube wenn ein Film so etwas zu seinem Thema hätte, würden sich wenig Menschen daran stören.
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Avatar Zurvan
Zurvan
#5 | 23. Feb 2010, 14:12
ob beabsichtigt oder nicht, ein Buch, Film oder Spiel zu einem aktuellen Ereigniss ist immer Propaganda. Ob positiv oder negativ sei mal dahin gestellt. Aber zu sagen das es das nicht ist zeugt von Dummheit oder dem Versuch alle anderen für dumm verkaufen zu wollen.
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Avatar Brainybug
Brainybug
#6 | 23. Feb 2010, 14:30
zwei sachen zu pro amerika in MW2:

-einer der bösewichte war ein hochrangiger militär der USA

-man selbst spielt überwiegend in der Hauptrolle des Soap der britischen SAS
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Avatar CooLZockeR
CooLZockeR
#7 | 23. Feb 2010, 14:41
und wenn schon... hauptsache es macht spaß...
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Avatar DeLohf
DeLohf
#8 | 23. Feb 2010, 14:50
Ein Spiel ist immer auf gewisse Weise parteiisch, im gegensatz zu einem Film, der die Protagonisten zwar aussschlieslich auf einer Seite darstellen kann, aber keine Partei ergreifen muss(siehe "the Hurt Locker").
Das hat vor allem damit zu tun, dass man im Film keine Interaktion hat.

Es gibt allerdings noch einen schmalen Grad zwischen parteiisch und Propaganda, dieser ist die Verherrlichung der eigenen Taten (wie zu Beginn von MW2).
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Avatar DeFlamm
DeFlamm
#9 | 23. Feb 2010, 14:55
also ganz ehrlich. bis ich den Artikel gerade gelesen hatte, hab ich mir keinerlei Gedanken um mögliche Amerika-Propaganda gemacht. und auch jetzt nicht.
ich finde viel eher, dass dieses Afghanistan szenario eine tolle möglichkeit ist, die Wirren in einem Kriegsland "mitzuerleben" (bitte die Anführungszeichen NICHT ignorieren).
Von daher bin ich wirklich gespannt auf dieses Spiel.
allein, dass ich, nicht wie in den vorgängern, zusammen mit anderen SOldaten unterwegs bin finde ich ausgesprochen gut. ich fand diese Alleingang/Stealth Ego-Shooter-Sache irgendwie nicht gut. der Grund weshalb ich Allied Assault nicht durchgespielt habe.
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Avatar haggle.123
haggle.123
#10 | 23. Feb 2010, 15:05
Zitat von Brainybug:
zwei sachen zu pro amerika in MW2:

-einer der bösewichte war ein hochrangiger militär der USA

-man selbst spielt überwiegend in der Hauptrolle des Soap der britischen SAS


Pro-Nato. Zufrieden?
Zum Thema, abtrünniger General.. wer wird am Ende getötet?
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Details zu Medal of Honor

Plattform: PC
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 14. Oktober 2010
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: Danger Close
Webseite: http://www.medalofhonor.com
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 276 von 4646 in: PC-Spiele
Platz 51 von 588 in: PC-Spiele | Action | Ego-Shooter
 
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