Metal Gear Solid : Metal Gear Solid wurde von Canal+ als Plagiat des Kinofilms Die Klapperschlange angesehen. Der verantwortliche Regisseur sprach sich jedoch gegen ein Gerichtsverfahren aus. Metal Gear Solid wurde von Canal+ als Plagiat des Kinofilms Die Klapperschlange angesehen. Der verantwortliche Regisseur sprach sich jedoch gegen ein Gerichtsverfahren aus.

Zum Thema Metal Gear Solid 5 ab 19,99 € bei Amazon.de Metal Gear Solid V: The Phantom Pain für 23,99 € bei GamesPlanet.com 2012 ging der französische Bezahlfernsehsender Canal+ als Mit-Besitzer der Rechte am Kino-Klassiker Die Klapperschlange (Originaltitel: Escape From New York) gerichtlich gegen Luc Besson und dessen Film Lockout vor. Grund war damals die offensichtlichen Übereinstimmungen bei den Plots beider Filme.

Und fast hätte es auch noch Konami und Hideo Kojima erwischt: Im selben Zeitraum wollte das Unternehmen aus ähnlichen Gründen nämlich auch gegen Metal Gear Solid vorgehen. Offenbar hatte man das Actionspiel als ein Plagiat von Die Klapperschlange angesehen.

Zumindest äußerliche Ähnlichkeiten bei den Protagonisten beider Spiele sind zwar nicht von der Hand zu weisen und auch der Name Snake scheint wohl eine Homage an die Hauptfigur Snake Plissken aus dem Kinofilm zu sein. Die paramilitärische Storyline von Metal Gear Solid hat aber quasi überhaupt nichts mit den dystopischen USA zu tun, wie sie im Film dargestellt werden.

Ähnlich dachte damals wohl auch der verantwortliche Regisseur John Carpenter. Wie der nun gegenüber der englischsprachigen Webseite The Hollywood Reporter erklärte, intervenierte er damals gegen die Klagepläne von Canal+.

Sie wollten damals auch Metal Gear Solid verklagen, das eine Art Abklatsch von Die Klapperschlange ist, aber ich habe ihnen davon abgeraten. Ich kenne den Regisseur dieser Spiele und er ist ein netter Kerl. Zumindest ist er nett zu mir.

Who is who in Phantom Pain?
Mit Verbündeten, Freunden und Feinden ist das in Metal Gear so eine Sache. Wer in einem Moment noch als Auftraggeber, Kampfgefährte oder Vertrauter erscheint, kann im nächsten Moment plötzlich aufstehen, und sich als finsterer Verschwörer outen. Denn nicht wenige Charaktere trieben schon in den vorigen Teilen ein doppeltes oder gar dreifaches Spiel, arbeiteten für verschiedene Geheimdienste, Institutionen und fädelten nebenbei ihre eigenen Pläne ein. Sei's die in Ground Zeroes von einer Bombe zerfetzte Paz, die als Schülerin auftritt, aber in Wahrheit für die Patriots arbeitet. Oder auch The Boss, die Snake eine Überläuferin vorspielt, ihn fast tötet, sich aber zum Schluss töten lässt, um das Erbe der Philosophen in die USA bringen zu lassen. Kurz um: Big Boss und der Spieler dürfen in The Phantom Pain eigentlich nie sicher sein, dass jemand auf ihrer Seite steht oder das Ziel verfolgt, das man zu erkennen meint.