Metro: Last Light - PC
Ego-Shooter  |  Release: 17. Mai 2013  |   Publisher: Deep Silver
2 von 2 Leser fanden diese Rezension hilfreich

Leser-Rezension zu Metro: Last Light

Strahlender Shooter mit ein paar dunklen Ecken

Von TechF |

Datum: 19.02.2014 | zuletzt geändert: 19.02.2014, 21:47 Uhr


Eins vornweg: Wer storygetriebene lineare Shooter mit besonderem Setting mag, sollte auch dieses Metro spielen.

Wie der Vorgänger brilliert auch Metro Last Light mit hervorragender Atmosphäre, scharfer Optik, vollem Sound und einem glasklarem Shooter-Feeling bzw. -gameplay. Es ist eine helle Freude mit den Schießprügeln in Metro virtuell mal so richtig die Sau raus zulassen. Ob bleigewaltig mit Sturmgewehr bzw. Schnellfeuerschrotflinte oder ganz leise und dezent mit Schallgedämpfter Pistole und Messer.

Gerade letzteres ist interessant, denn der Schleichpart wurde in Metro Last Light sehr verbessert und es steht an vielen Stellen offen alle Gegner lautlos auszuschalten oder sich einfach nur vorbeizuschleichen.

Entscheidet man sich für das Schießen, dann bekommt man optisch ein hervorragendes Feedback. Je nachdem wie schwerwiegend der Treffer war, nimmt das Fadenkreuz eine entsprechende Form an. Außerdem wird einem gleich am Anfang im Tutorial klar gemacht, dass Treffer bei undurchdringlich gepanzerten Stellen eines Gegners einen deutlich sichtbaren Funkenflug erzeugen. Auch Waffenfeeling und -sounds sind einwandfrei.

Zu der Kampagne sei nur soviel gesagt: Die Story erzählt wieder von Artjom und schließt an die Ereignisse vom Vorgänger an. Insgesamt ist ganz gut aber nicht sehr gut. Neben der dichten Atmossphäre unter der Erde gibt es auch einige Ausflüge an die Oberfläche. Die Schauplätze sind durchaus abwechslungsreich.


Nun zu den Punkten, bei denen es bei Metro Last Light haperte und welche mir persöhnlich den Spielspaß an einigen Stellen ordentlich verhagelt hat.

Es passiert nicht selten, dass es vollkommen unklar wie es im Spiel weitergeht und das mehrmals.

  1. Zum Beispiel wird man einmal zu einer Leiter geführt, welche zur Oberfläche führt. Man kann aber nicht hoch klettern. Man denkt an einen Bug und nach einigem probieren findet man heraus, dass rechts neben einem ein Spind mit Schutzkleidung steht, die man vorher nehmen muss.
  2. In einem anderen Fall kommt man in eine Art Boiler-Raum und legt einen Hebel um. Hier sollte man genau aufpassen was passiert. Links im Sichtfeld hält ein großer Ventilator an. Durch diesen kann man durchsteigen obwohl es überhaupt nicht danach aussieht. Ich hatte erstmal nicht mitbekommen, dass überhaupt der Ventilator ausgegangen ist und hab verzweifelt gesucht.
  3. Die dritte Stelle an die ich mich erinnerte richtig Frust geschoben zu haben war der Sumpf. Dort muss man einen vollen Benzinkanister finden um ein Fähre zu betreiben. Das mit den Kanistern kann man zufällig noch raus finden aber das mit der Fähre wird sehr schwierig. Auf der eigenen Uferseite wird diese Fähre durch ein kleines unscheinbares verrostetes Gestänge repräsentiert, welches von einem riesigen Baum aus vielen Blickwinkeln vollständig verdeckt wird. Außerdem wird es schnell dunkel und schon zu rudern überhaupt was zu erkennen im hohen Gras mit monochromen Nachtsichtgerät und Nebel. Nebenbei wird man ständig vom Ungeziefer malträtiert und muss aufpassen mal wieder nicht aus Versehen ins Wasser zu fallen. Schlussendlich muss man auch erst einmal wissen, dass man nach einer Fähre sucht.


Im Großen und Ganzen sind diese unklaren Momente der einzig wirklich große Kritikpunkt und Frustfaktor von Metro Last Light. Es gibt im Spielverlauf noch ein paar weitere dieser Momente, die aber nicht so dramatisch sind.


Zum Schluss noch ein paar letzte Anmerkungen:

  1. In Metro steckt Potential. Gerade die Metro als Netzwerk, die Fraktionen und die ganzen Händler bieten Ansatzpunkte, um vlt. auch mal ein Open-World-Metro zu machen.
  2. Wenn man dem Spieler ein Schienenfahrzeug gibt, dann sollte man ihn auch auch mal ordentlich damit fahren lassen und ihn nicht alle paar 50 Meter zum Aussteigen bewegen oder zwingen.

Fazit: Metro ist ein prima Shooter. Von den Ecken und Kanten sollte man sich nicht abhalten lassen, es durchzuspielen.

Wertung:

80/100 » alle Rezensionen von TechF (1)

Screenshots zu Metro: Last Light

Alle Screenshots zu Metro: Last Light
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Pro & Contra

  • Grafik
  • Sound
  • Atmosphäre
  • Shooter-Feeling
  • Stellenweise unklar, wie es weiter geht

Zusätzliche Angaben

Schwierigkeitsgradgenau richtig
Bugs im SpielNur sehr wenige
Bisher im Spiel
verbrachte Zeit
Mehr als 5, weniger als 10 Stunden

2 von 2 Leser fanden diese Rezension hilfreich

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50-69 0
30-49 0
0-29 0
Durchschnittliche
Leserbewertung:
86/100
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Details zu Metro: Last Light

Cover zu Metro: Last Light
Plattform: PC (PS4, PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 17. Mai 2013
Publisher: Deep Silver
Entwickler: 4A Games
Webseite: http://enterthemetro.com/de/
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 456 von 6657 in: PC-Spiele
Platz 76 von 851 in: PC-Spiele | Action | Ego-Shooter
 
Lesertests: 8 Einträge
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