Zum Thema » Phänomen Mount & Blade Der Nischenkönig Nachdem es lange Zeit relativ still um Mount & Blade 2: Bannerlord war, haben sich die Entwickler nun mit einem langen Gameplay-Video zurückgemeldet.

In einer Vorführung für PC Gamer in London stellten sie eine offenbar weit fortgeschrittene Version vor.

Der Kern von Mount & Blade ist zwar im gesamten Video deutlich zu erkennen, es gibt allerdings jede Menge neue Funktionen, die es so in der Serie noch nicht gab.

  • Umfangreicher Charaktereditor: Im Editor basteln wir uns unseren Charakter und greifen dabei auf Unmengen an Schiebereglern und Funktionen zurück, mit denen sich sogar asymmetrische Gesichter erschaffen lassen. Die Berühmtheiten wie Albert Einstein, die die Entwickler im Video zeigen, verdeutlichen die vielfältigen Möglichkeiten des Baukastens noch mehr.

  • Lebendigere Spielwelt: In den Städten und Burgen gibt's mehr zu tun, wir können beispielsweise örtliche Verbrecherbanden aufmischen und nach Wunsch selbst ins kriminelle Gewerbe einsteigen. Außerdem ist es nun möglich, Begleitern Truppen und Garnisonen zuzuweisen.
    Im Hintergrund der Städte arbeitet die Wirtschaftssimulation des Spiels: Jeder Lord muss Geld verdienen, das er über Steuern oder Handel bekommt. Die Bauern der verschiedenen Gebiete erzeugen Grundmaterialien, die in Städte geliefert und dort weiterverarbeitet und verkauft werden.
    Auf diese Weise können wir feindliche Lords wirtschaftlich verkrüppeln, indem wir sie besiegen oder ihre Ländereien plündern, um ihnen zusätzliche Kosten und unzufriedene Leibeigene bescheren.

  • Besseres Politiksystem: Unsere Bekanntheit ist nicht mehr nur Belohnung und Statusschwelle, sondern Währung für politische Schachzüge. Haben wir genügend Punkte angesammelt, »kaufen« wir uns die Unterstützung anderer Lords, die uns dann beispielsweise in der Schlacht unterstützen.

  • Crafting: Der Besuch beim Schmied zeigt etliche unterschiedliche Bauteile, aus denen wir uns eine Wunschwaffe zusammenstellen. Die Läden, in denen wir einkaufen, gehören zu verschiedenen sozialen Gruppen (Händler, Lords) und lassen sich aufkaufen, um selbst in den Handel einzusteigen.

  • Verbesserte Schlachten: Die Steuerung der einzelnen Truppenteile ist übersichtlicher, wir können unsere Schlachtaufstellung besser und schneller bestimmen. Die Kämpfe selbst sind deutlich wuchtiger.

  • Verbesserte Grafik: Die Vorgänger waren grafisch kein Augenschmaus und auch Bannerlord gehört nicht zur Top-Riege der Grafikwunder. Die Welt sieht allerdings um Welten besser aus als in den früheren Teilen und transportiert die mittelalterliche Atmosphäre des Spiels gut. An den Gesichtern der Charaktere dürfen die Entwickler allerdings gern noch feilen.

Mount & Blade 2: Bannerlord - Screenshots von der Gamescom 2016