Zum Thema » Navy Field 2 jetzt spielen Zur offiziellen Webseite des Spiels » Mehr Free2Play-Spiele Alle Free2Play-Spiele auf GameStar.de » Free2Play-Tests Aktuelle Tests zu Free2Play-Spielen »B 5!« »Daneben. « »Okay, ich bin dran… E 2! « »Auch daneben! «Die Papier-und-Kästchen-Version des guten, alten Schiffe Versenken ist eine zähe Angelegenheit, wird die Menschheit aber nach Stromausfällen oder dem Zusammenbruch der Zivilisation bestimmt noch ein paar Jahrhunderte lang gut unterhalten. In der Zwischenzeit können wir auf Navy Field 2 zurückgreifen. Jeder, der als Kind auf einem blauen Fusselteppich und mit einer Kiste voller Plastikkriegschiffe kolossale Seeschlachten ausgetragen hat, sollte sich in den Free2Play-Gefechten der Entwickler SD EnterNET sofort wohl fühlen: In Navy Field 2 kommandieren wir unser Schiff aus der Vogelperspektive wie in einem Actionspiel gegen menschliche Gegner und dürfen zwischen den Einsätzen nach Herzenslust in der Werft daran herumbasteln.

Die koreanische Entwicklerfirma, die schon für den Vorgänger Navy Field verantwortlich war, änderte bei Navy Field 2 nicht viel an diesem eingängigen Konzept. Die krümeligen Pixelpötte des ersten Teils wurden durch 3D-Schiffe ersetzt, die schnellen, unkomplizierten Gefechte beibehalten und das Ganze in ein Free2Play-Paket gepackt.

Achsenmächte oder Alliierte?

Einen weiteren großen Unterschied zum Vorgänger bemerken wir in der Werft, dem zentralen Schiffauswahl-Menü: Anders als in Navy Field, wo sich ein Kommandant von Fregatten über Kreuzer bis hin zu den Schlachtschiffen nach oben dienen musste, beginnen wir das Spiel als frischgebackener Kapitän nicht mit einer altersschwachen Korvette, sondern mit gleich drei Schiffen: einem Schlachtschiff, einem Kreuzer und einem Zerstörer, die zusammen unsere Hauptflotte bilden. Da wir diese Einheiten bereits ab Level 1 kommandieren dürfen, sollten wir dabei aber nicht mehr erwarten als altertümliche Kähne und Museumsstücke, die bereits bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs als veraltet galten.

Navy Field 2
Die 3D-Schiffsansicht in der Werft ist sehr hübsch. Nur die modernen Frachtcontainer am Kai stören die Atmosphäre.

Trotzdem haben auch diese Veteranen im Spiel eine Chance gegen modernere Kombattanten, was für die Balance des Spiels spricht. Zur Wahl stehen übrigens vier Nationen mit typischen Attributen: die widerstandsfähigen Briten, Japan mit seinen mächtigen Schlachtschiffen und fortschrittlichen Torpedos, U-Boot-Spezialist Deutschland sowie die USA, deren Vorsprung in der Radartechnik als größere Sichtweite im Spiel umgesetzt ist.

Klar zum Auslaufen

Navy Field 2: Conqueror of the Ocean : Die Seeschlacht ist in vollem Gange: Die Royal Navy konzentriert ihr Feuer auf den Kreuzer »Danzig«. Die Seeschlacht ist in vollem Gange: Die Royal Navy konzentriert ihr Feuer auf den Kreuzer »Danzig«. Präsentiert werden die Schiffe, anders als noch im Vorgänger, in einer hübschen und drehbaren 3D-Ansicht im Trockendock. Leider haben die Entwickler es versäumt, den historischen Kontext oder auch nur die geringste Information über die Schiffe ins Spiel zu integrieren. Über einen Kreuzer der Monmouth-Klasse zum Beispiel sagt uns das Spiel nur, dass er 44.345 Trefferpunkte hat, 29 Knoten schnell ist und über zwölf Sechs-Zoll-Geschütze verfügt.

Auch wenn Navy Field 2 keine Simulation sein will, schafft es das Spiel trotzdem nicht im Geringsten, die Faszination zu transportieren, diesolche mächtigen Schiffe auf Marine-Fans ausüben.. Der größte Fauxpas in dieser Hinsicht ist allerdings, dass wir unsere Schiffe nicht benennen dürfen. Bei World of Tanks mag es angehen, dass einzelne Panzer nur mit ihrer Typenbezeichnung versehen werden, aber ein Schiff braucht einen Namen, nicht nur eine Klasse.

Eine Auswahl der Schiffe der deutschen Kriegsmarine:

Navy Field 2: Conqueror of the Ocean :

KMS Admiral Hipper