4. Regel: Geisterfahrer gehören nicht ins Rennen.

Dass Criterion vorher die Burnout-Spiele gemacht hat, merkt man dem Multiplayer-Modus am meisten an. Denn was hier gedrängelt, geschnitten und gerammt wird, will so gar nicht zur ordentlichen Need for Speed-Vergangenheit passen. Das fängt schon vor Rennbeginn an. Denn bis alle 12 Rennfahrer am Startpunkt stehen, läuft eine chaotische Stock-Car-Schlacht ab. Das wird auch während der einzelnen Disziplinen einer „Speed List“ genannten Event-Serie nicht besser. Denn wer zum Beispiel während eines Radarfallen-Speed-Tests vorzeitig ausscheidet, darf zurück auf die Strecke und kann wenigstens noch die Konkurrenz in den Graben rammen.

Need for Speed: Most Wanted : The more, the merrier: Massenkarambolagen gibt es in NfS: Most Wanted natürlich auch. The more, the merrier: Massenkarambolagen gibt es in NfS: Most Wanted natürlich auch.

Je nach Leistung sammelt man im Multiplayer-Modus – abgetrennt von der Solo-Karriere – Speed Points und Tickets und kauft mit beidem Verbesserungen fürs eigene Auto oder schaltet neue Wagen frei. SP sammelt man übrigens nicht nur im Mehrspieler-Teil, sondern auch im Solo-Modus oder mit den Mobile-Apps und der PS-Vita-Version von Need for Speed: Most Wanted.

5. Regel: Gegner spotten und abschießen ist für Ego-Shooter

Klingt nach Battlefield 3 , klappt aber auch in Need for Speed: Most Wanted: In den Team-Rennen darf man feindliche Raser mit einem Tastendruck markieren und bekommt für ein Takedown-Rammmanöver zusätzliche Punkte. Das gilt auch über das Ende des Rennens hinaus. Wer also beispielsweise den ersten Platz einem gegnerischen Fahrer überlassen musste, wendet auf der Ziellinie und versucht feindliche Fahrzeuge frontal von der Piste zu schießen – schadenfrohes Gelächter und gekündigte Freundschaften sind also vorprogrammiert.