Need for Speed: World - Free2Play

Rennspiel  |  Release: 27. Juli 2010  |   Publisher: Electronic Arts

Need for Speed: World in der Vorschau

Gratis rasen - bis Level 10

Mit dem Online-Ableger Need for Speed: World wechselt eine der wichtigsten Rennspiel-Serien auf die Free-to-Play-Spur – zumindest mit einem Reifen. Wir haben den Kostenlos-Titel ausprobiert.

Von Stefan Dworschak |

Datum: 27.07.2010


Das 2009 erschienene Need for Speed: Shift hat der Rennspiel-Serie zwar neues Leben eingehaucht, war für Fans jedoch ein zweischneidiges Schwert. Ohne Verfolgungsjagden und mit relativ realistischem Fahrmodell kam die Raserei für so manchen Geschwindigkeitssüchtigen arg bieder daher.

Das kostenlose Need for Speed: World hingegen orientiert sich stärker an den älteren Teilen, Sie dürfen also nach Herzenslust und wider die Straßenverkehrsordnung durch virtuelle Häuserschluchten brettern. Die Fahrphysik vergibt Ihnen auch gröbere Fehler, das Schadensmodell ist nicht nur großzügig, sondern rein optischer Natur. Selbst intensiver Kontakt mit Laternen, Hydranten oder Bushaltestellenhäuschen führt lediglich zu Kratzern im Lack; dauerhaft beschädigt wird Ihr heißer Schlitten nicht.

Need for Speed: World : Die Verfolgungsjagden mit der Polizei sind recht spektakulär. Nicht zuletzt der Funkverkehr sorgt für Atmosphäre. Die Verfolgungsjagden mit der Polizei sind recht spektakulär. Nicht zuletzt der Funkverkehr sorgt für Atmosphäre.

Bis Ihr fahrbarer Untersatz allerdings wirklich die Bezeichnung »heißer Schlitten« verdient, dauert es einige Zeit. In Need for Spped: World geht’s wie in vielen anderen Online-Spielen auch um den Levelaufstieg. Für absolvierte Rennen erhalten Sie Erfahrungspunkte, mit denen Sie im Level aufsteigen und etwa neue Fahrzeuge freischalten, sowie Geld, das Sie in neue Fahrzeuge sowie optischen Schnickschnack investieren können.

Need for Speed: World : Die Boni bitten zur Kasse. Boost gibt es in unterschiedlichen Paketen. Die Boni bitten zur Kasse. Boost gibt es in unterschiedlichen Paketen. Anders als in den bisherigen Need for Speed-Teilen dürfen Sie in bester Mario Kart-Manier auch Spezialaktionen einsetzen, von denen Sie jeweils vier Typen zugleich an Bord haben können. So gesellt sich zum actionlastigen Fahrgefühl noch die Schadenfreude über per Schild gerammte Gegner oder den kurz vor der Ziellinie gezündeten, entscheidenden Turbo. Allerdings ergibt sich hier ein deutlicher Vorteil zugunsten zahlender Spieler. Denn die nützlichen Boni in nennenswertem Umfang nur gegen die zweite Währung im Spiel. Die nennt sich »Boost« und kostet echte Euro. Wer nichts investieren will, muss sich mit einer Spezialaktion begnügen, die man nach Rennende aus fünf verdeckten Karten »wählen« kann.

Das Bezahlsystem greift also unmittelbar in die Spielbalance ein. Ebenso wie bei der Levelbegrenzung: Ab Stufe 10 können Sie zwar ohne zu bezahlen weiterfahren, Sie steigen jedoch nicht mehr auf, hochstufige Fahrzeuge bleiben Ihnen verschlossen - ein ähnliches System verwendet Tiger Woods Online von EA Sports. Für 20 Euro bietet Electronic Arts das so genannte Starter Pack an, das diese Begrenzung aufhebt. Zudem enthält das Paket die Ingame-Währung Boost im Wert von 20 Euro sowie ein exklusives Fahrzeug. Ein stolzer Preis für ein paar Extras und die Anhebung des Maximallevels. Immerhin lassen sich die ersten zehn kostenlosen Level prima als Demo nutzen.

» Need for Speed: World - Grafikvergleich: Alt gegen Neu

Ob mit oder ohne Boost, Rennfahrer brauchen vor allem eines: Übung. Hierzu eignen sich gerade zu Beginn Rennen gegen Computer-Gegner, in die Sie jederzeit und überall einsteigen können. Um sich hingegen mit Mitspielern zu messen, fahren oder teleportieren Sie sich zu speziellen Sammelpunkten. Wenn Sie mit der Polizei Katz und Maus spielen möchten, rammen Sie einfach einen Polizeiwagen.

Need for Speed World
Screenshot von den neuen Accessoires

Allerdings sind die Gesetzeshüter hartnäckige Verfolger und treten in unerfreulichen Mengen auf. Dafür entschädigt der absurde aber atmosphärische Umstand, dass Sie auf der Flucht stets dem hektischen Polizeifunk lauschen. So wissen Sie, ob Ihnen nur ein paar Streifenwagen oder gleich alle Polizisten des Bezirks an den Reifen klebt.

Vorläufiges Fazit

Need for Speed: World macht nach den ersten Rennen einen soliden Eindruck. Die Steuerung ist präzise und die Grafik für einen kostenlosen Online-Titel überraschend gut. Allerdings trüben derzeit noch starke und häufige Nachladeverzögerungen den Fahrspaß, die unabhängig von der Bildrate auftreten. Die Server laufen noch nicht optimal, es kommt gelegentlich zu Problemen beim Einloggen. Ob EA die Probleme in den Griff bekommt, und wie gut die Online-Hatz dauerhaft motivieren kann, lesen Sie demnächst im Test.

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Avatar richie9197
richie9197
#1 | 27. Jul 2010, 18:22
Bibts das Starter Pack auch im Laden?
Dann wärs ne überlegung wert.
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Avatar Leon-1982
Leon-1982
#2 | 27. Jul 2010, 18:31
Klingt kurz gesagt beschissen.
Ein weiteres typisches f2p Spiel, pump ordentlich echtes Geld rein, sonst wirst du nichts.
Dann noch ordentlich bei Blur/Mario Kart klauen, Schadensmodell weglassen und fertig ist NfSW
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Avatar handobnh
handobnh
#3 | 27. Jul 2010, 18:47
den Mist könnt ihr behalten. Wird ja immer besser mit der Bezahlerei bei Spielen. Erst gings bei Rollenspielen los, CoD setzt dem Ganzen momentan die Krone auf und nun ziehen die ersten nach weil sie sehen, dass sich genug dumme Leute finden, die den Rotz kaufen werden.

Klasse gemacht. *Daumen hoch*
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Avatar Rupert_The_Bear
Rupert_The_Bear
#4 | 27. Jul 2010, 19:17
Ich verstehe irgendwie die nicht, wie man das immer noch F2P nennen kann? Das grenzt doch an Etikettenschwindel, gratis ja, aber.... Super EA, ganz großes Tennis.

Ich werde es mir nicht mal installieren "um zu gucken" wie bei BF Heroes, wir wissen alle, wie das geendet hat. Erst total free, dann kommen Pusten, die einen Vorteil verschaffen und echtes Geld kosten.

A...hlecken, könnt ihr behalten.
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Avatar level1
level1
#5 | 27. Jul 2010, 20:12
Naja.. Ich denke niemand hat was zu verschenken, und wenn man für 20 Euro schon mal das ganze Spiel freigeschaltet bekommt ists auch OK. Wenn es dann für weitere 20 Euro 10 neue Strecken und 15 neue Fahrzeuge gibt, ist es doch auch noch OK.
Dann noch für 10 Euro ein Update mit 3 Strecken und 10 Autos und schon sind wir beim "normalen Spiel". OK. Sollte aber nicht in die "Endlosbezahlschiene" abstürzen.
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Avatar gamemen
gamemen
#6 | 27. Jul 2010, 20:41
Der Online-Gamer soll wohl die Kuh für die Publisher werden,die die Autofahrer für den Staat sind.
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Avatar Topper93
Topper93
#7 | 27. Jul 2010, 21:35
können die lieber ma en schönes strategiespiel mit normalm P/L - verhältnis entwickeln anstatt alte automodelle aus en vorletzen 2 nfs zu kopiern um damit wieder unmengen an geld zu scheffeln ??
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Avatar SteelXMan
SteelXMan
#8 | 27. Jul 2010, 22:19
Ich sag nur Battlefield Heroes.

Erst ein schönes F2P-Game aufbauen, mit Gleichberechtigung für alle. Nur optisches tweaken für Bezahler, dann hat EA keine Lust mehr auf F2P, und ändern alles so ab, das der Free-Gamer verliert, und der Bezahler gewinnt.

Genau wie hier, NfSW ist F2P ... bis Level 10 ... fantastisch, und was ist daran F2P ? Das ist nur ne schlechtere Demo für ein normales NfS, und diese ist dann wahrscheinlich noch besser (Grafik und Fahrphysik und ähnliches).

EA + F2P = xD

Das ist wie Mr.Burns und Geld an Arme spenden.
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Avatar SteelXMan
SteelXMan
#9 | 27. Jul 2010, 22:22
Ich sag nur Battlefield Heroes.

Erst ein schönes F2P-Game aufbauen, mit Gleichberechtigung für alle. Nur optisches tweaken für Bezahler, dann hat EA keine Lust mehr auf F2P, und ändern alles so ab, das der Free-Gamer verliert, und der Bezahler gewinnt.

Genau wie hier, NfSW ist F2P ... bis Level 10 ... fantastisch, und was ist daran F2P ? Das ist nur ne schlechtere Demo für ein normales NfS, und diese ist dann wahrscheinlich noch besser (Grafik und Fahrphysik und ähnliches).

EA + F2P = xD

Das ist wie Mr.Burns und Geld an Arme spenden.

Edit: Und ich hoffe das mehr und mehr Leute langsam bemerken welche Schande EA doch ist. Gerade hier bei Gamestar.de wird nur über CoD und Ubisoft geschimpft, aber es gibt anscheinend noch zu viele EA-Fanboys. Ich hoffe das sich das ändert. Ich sag nur Sims oder die oben erwähnten, genauso wie jährlich aufgewärmtes FIFA,NHL,NBA,Madden,NfS und weitere.

Da spielt ja besser Spiele von 1999, die hatten wenigstens noch ne Story, im Gegensatz zu dem Inhaltlosen quatsch von heute.
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Avatar Slayer80
Slayer80
#10 | 28. Jul 2010, 11:07
da kann ich immer nur valve nennen. ja steam hin oder her, aber die spiele sind immer wieder spielenswert, zudem lassen sie modder ihre tolle arbeit machen, die, wie bei half life 2 zb, das spiel sogar optisch aufwerten. solche projekte wie counterstrike oder blackmesasource wären und würden bei publishern wie ea, ubi oder a/b nie entstehen.
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Details zu Need for Speed: World

Plattform: PC
Genre Sport
Untergenre: Rennspiel
Release D: 27. Juli 2010
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: Electronic Arts
Webseite: http://world.needforspeed.com/...
USK: Freigegeben ab 6 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 226 von 9275 in: PC-Spiele
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