Wir schauen uns die Systemvoraussetzungen der finalen Release-Version von Overwatch an und zeigen, welchen Prozessor und welche Grafikkarte Sie mindestens besitzen sollten, um in unterschiedlichen Grafik-Settings ausreichend hohe Performance und flüssige fps-Werte in dem schnellen Shooter zu bekommen.

Zum Thema » Die besten Helden der Redaktion Unsere Favoriten in Overwatch » Einsteigertipps Für den optimalen Start » Hero-Guide Tipps und Tricks zu allen Helden Overwatch ab 8,78 € bei Amazon.de Für Overwatch hat Blizzard eine eigene Engine entwickelt. Die Grafik-Engine verleiht Overwatch einen ziemlich bunten Look mit vielen Comic-Anleihen. Dieser Grafikstil stellt in der Regel weniger Anforderungen an die Hardware als ein realistischer Look, so auch bei Overwatch, das insgesamt sehr genügsam ist, was die Systemvoraussetzungen angeht.

Für unsere Technik-Check und die Performance-Tabelle am Ende des Artikels setzen wir die Grenze dessen, was wir in Overwatch als flüssig und problemlos spielbar ansehen, bei (mindestens) 50 bis 60 fps an.

Mit entsprechender Performance sollte auch in dem schnellen Multiplayer-Shooter niemand sterben, nur weil die Bildwiederholrate nicht mehr mitkommt.

Offizielle Systemanforderungen

Minimale Systemanforderungen (mit 30 fps als Ziel):

  • Betriebssystem: Windows 7/Windows 8/Windows 10 64-Bit (neuestes Service Pack)

  • Prozessor: Intel Core i3 oder AMD Phenom X3 8650

  • Grafik: Geforce GTX 460, Radeon HD 4850 oder Intel HD Graphics 4400

  • Arbeitsspeicher: 4,0 GByte RAM

  • Speicherplatz: 30 GByte

  • Minimale Bildschirmauflösung: 1280 x 720

Empfohlene Systemanforderungen (mit 60 fps auf mittlerer Einstellung als Ziel):

  • Betriebssystem: Windows 7/Windows 8/Windows 10 64-Bit (jeweils auf aktuellem Stand)

  • Prozessor: Intel Core i5, AMD Phenom II X3 oder besser

  • Grafik: Geforce GTX 660, Radeon HD 7950 oder besser

  • Arbeitsspeicher: 6,0 GByte RAM

  • Speicherplatz: 30 GByte

  • Minimale Bildschirmauflösung: 1280 x 720

Die offiziellen Systemanforderungen von Overwatch zeigen bereits, dass die Engine ziemlich genügsam ist. Selbst für 60 fps in mittleren Einstellungen fordert Blizzard nur rund vier Jahre alte, ehemalige Mittelklasse-Grafikkarten von Nvidia (Geforce GTX 660) und AMD (Radeon HD 7950). Dazu einen Prozessor mit mehr als zwei Kernen (Intel Core i5/AMD Phenom II X3), die sich in praktisch allen Spiele-PCs finden sollten. Die inimalen Systemanforderungen sind sogar noch niedriger (siehe oben).

Ungewöhnlich: Blizzard nennt bei den Systemanforderungen auch eine Auflösung, nämlich 1280x720 Pixel. Die Angaben zur erforderlichen Hardware beziehen sich vermutlich ebenfalls auf diese 1280x720-Auflösung.

Was diverse Grafik-Chips in den erheblich populäreren Full HD- (1920x1080) und WQHD-Auflösungen (2560x1440) in Overwatch leisten, finden Sie im Abschnitt Benchmarks.

Grafik-Settings und Anti-Aliasing

Overwatch :

Maximal

Nach den geringen Systemvoraussetzungen überrascht es nicht, dass die Engine keine optischen Wunderwerke auf den Monitor bringt. Oft´wirken Texturen etwas unscharf, die Beleuchtung ist weitgehend statisch und Objekte wie Gräser oder Steine erscheinen meist nicht sehr plastisch. Dank seiner Comic-Optik sieht Overwatch jedoch auch auf der niedrigsten Grafikstufe noch stimmig aus.

Für die Kantenglättung stehen außerdem nur die Post-Processing-Verfahren FXAA und SMAA zur Verfügung. Die kosten zwar kaum Leistung, sorgen gleichzeitig aber auch für eine leichte Unschärfe des Bildes. Das lässt sich aufgrund des überschaubaren Leistungshungers aber immerhin über das direkt im Anzeigemenü integrierte Downsampling abfangen (Upsampling steht übrigens auch zur Verfügung).

Der Detailgrad von Objekten und Charaktermodellen dürften für unseren Geschmack zu guter Letzt etwas detaillierter ausfallen, die Animationen der Spielfiguren gefallen uns dagegen sehr gut.