Overwatch : Overwatch bietet 21 Helden, der Hero-Shooter will gegenüber Spielen mit generischen Klassen mit Abwechslung punkten. Für einen Turniersieg reichte den Profis von Cloud9 aber genau drei Helden. Overwatch bietet 21 Helden, der Hero-Shooter will gegenüber Spielen mit generischen Klassen mit Abwechslung punkten. Für einen Turniersieg reichte den Profis von Cloud9 aber genau drei Helden.

Zum Thema Overwatch ab 8,78 € bei Amazon.de Hat Overwatch ein Balance-Problem? Das Profi-Turnier One Nation of Gamers Invitational bot ein Finale, das die Vermutung zumindest nahelegt. Denn das wurde mit einer Heldenkombination von nur drei verschiedenen Charakteren entschieden. Eigentlich bietet der Hero-Shooter 21 Helden zur Auswahl, ein Team besteht aus sechs Spielern.

Unterhalb der News findet sich eine Aufzeichnung der finalen Partie zwischen Cloud 9 und Reunited, das Match startet bei 1:09:30. Cloud 9 spielte in der ersten von drei Runden mit zwei Lucios als Heilern und ganzen vier Soldier 76 in der Offensive. Die Runde wurde knapp verloren und die Heldenkombo angepasst, statt den zwei Helden wurde auf drei Paare aus zwei Lucios, zwei Winstons und zwei Tracern gesetzt. Alle drei Helden sind besonders stark im gespielten Kontrolle-Modus, in dem eine Zielzone gehalten werden muss.

Nach der ersten verlorenen Runde gingen die beiden zweiten Matches und damit der Sieg an Cloud 9. Reunited hatte eine deutlich gemischte Heldengruppe eingesetzt, zum Schluss konnte man die Strategie von Cloud 9 aber nicht mehr kontern, sondern nur noch kopieren: Mit ebenfalls zwei Tracern, zwei Lucios und zwei Winstons versuchte das Team in der letzten Runde zumindest über die spielerischen Qualitäten zu gewinnen, wenn schon keine Anti-Combo gefunden werden konnte.

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Das gelang nicht, ist aber auch nicht weiter entscheidend. Denn die viel wichtigere Frage lautet: Hat Overwatch ein Problem bei der Heldenbalance, so dass sich mehrere gleiche Helden mehr lohnen, als Teamsynergien auszunutzen? Gegenüber verschiedenen MOBAs wie League of Legends oder Blizzards eigenem Heroes of the Storm gibt es in Overwatch kein Pick- und Bann-System. Wenn gewünscht, kann das ganze Team denselben Helden wählen.

Die Metastrategie, also der Konsens, wie Overwatch derzeit am effektivsten gespielt wird, entwickelt sich natürlich derzeit noch. Schließlich ist der Shooter noch gar nicht aus der Beta, der Release ist erst am 24. Mai 2016. Das Turnierfinale könnte aber ein Vorgeschmack darauf sein, in welche Richtung sich die Heldenauswahl bei den Profis und danach unweigerlich im normalen Matchmaking entwickeln könnte.

Overwatch erscheint für PC, Xbox One und PlayStation 4.

Sombra - Offensiv
Maschinenpistole: Sombras vollautomatische Maschinenpistole hat eine leichte Streuung.

Hacken: Sombra hackt Gegner, damit diese kurzzeitig keine Fähigkeiten einsetzen können. Sie kann auch Erste-Hilfe-Pakete hacken, um sie für Gegner nutzlos zu machen.

Thermooptische Camouflage: Sombra wird für kurze Zeit unsichtbar. Gleichzeitig erhält sie für diesen Zeitraum einen beträchtlichen Geschwindigkeitsschub. Wenn sie angreift, offensive Fähigkeiten einsetzt oder Schaden nimmt, wird die Tarnung aufgehoben.

Teleportation: Sombra stellt einen Teleportationsempfänger auf. Sie kann sich unverzüglich zum Standort dieses Empfängers zurückteleportieren, solange er aktiv ist (auch in der Luft möglich).

EMP: Sombra setzt in einem großen Radius einen elektromagnetischen Impuls frei, wodurch feindliche Barrieren und Schilde zerstört werden. Außerdem werden alle Feinde im Wirkungsbereich gehackt.