Overwatch : In Südkorea wurden über 10.000 Ovewatch-Accounts gesperrt. In Südkorea wurden über 10.000 Ovewatch-Accounts gesperrt.

Zum Thema Overwatch ab 3,88 € bei Amazon.de Südkorea hatte offenbar ein Cheater-Problem im Hero-Shooter Overwatch - Blizzard hat den Bannhammer geschwungen und über 10.000 Spieler-Accounts gesperrt. Grund war laut eines Forenposts von Blizzard Korea (via Venturebeat) das sogenannte »Nuking«.

Dabei handelt es sich um eine Cheating-Methode, bei der man DDoS-Attacken auf andere Spieler startet - man vermüllt also grob gesagt die Internet-Verbindung des gegnerischen Teams mit einem Haufen Daten und verlangsamt sie so merklich - ein großes Problem in einem Multiplayer-Shooter. Blizzard will deshalb gegen alle Spieler vorgehen, die Nuking-Programme nutzen:

Ein angenehmes Spielererlebnis für die Spieler zu schaffen, die sich an die Regeln halten, hat oberste Priorität für uns. Deshalb werden wir alle notwendigen Schritte einleiten, um Spieler aufzuhalten, die Nuking-Programme kreieren, verbreiten oder benutzen.

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Cheaten als Volkssport

Venturebeat spricht allerdings noch ein weiteres Problem an und das liegt in Südkorea selbst begründet. Abseits der zahlreichen Hacks für Spiele wie Overwatch, werden Spiele dort oft nicht einmal gekauft - sondern sogenannte »PC Bangs« genutzt: Internet-Cafés, in denen man für etwa einen Dollar in der Stunde Titel wie Overwatch oder World of Warcraft spielen kann.

Ein Bann ist damit nicht ganz so wirkungsvoll wie hierzulande: Der Spieler kann sich theoretisch einfach einen neuen Account dort erstellen und sofort weiterspielen - ohne das Spiel überhaupt jemals zu kaufen. Teilweise sind Cheating-Tools sogar schon auf den PC-Bangs-Rechnern vorinstalliert.

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