Overwatch : Der Verkauf von Cheats für Overwatch ist offenbar eine wahre Goldgrube. Einem Entwickler aus Südkorea wurde diese Geschäftsidee jetzt aber zum Verhängnis. Der Verkauf von Cheats für Overwatch ist offenbar eine wahre Goldgrube. Einem Entwickler aus Südkorea wurde diese Geschäftsidee jetzt aber zum Verhängnis.

Zum Thema Overwatch ab 3,77 € bei Amazon.de 140.000 US-Dollar hat ein 17-Jähriger aus Südkorea mehr oder weniger indirekt mit dem Online-Team-Shooter Overwatch verdient. Klingt zunächst nach einer passablen Leistung - wäre da nicht ein größerer Haken: Den Umsatz generierte er mit dem Verkauf von Hacks und Cheats für das Blizzard-Spiel. Und dafür sitzt er nun im Gefängnis.

Das berichtet jedenfalls die südkoreanische Webseite Daum. Übersetzt hat den entsprechenden Artikel ein Nutzer des Social-News-Aggregators Reddit. Dem Bericht zufolge hat der verhaftete Hacker nach der mittleren Reife die Schule geschmissen, um sich vollständig der Cheat-Entwicklung widmen zu können. Sein großes Vorbild: Das lose Hacker-Kollektiv Anonymous.

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Cheat-Entwicklung in Südkorea eine Straftat

Seine Hacking-Dienste bot er dann anschließend für zwischen 70 und 100 US-Dollar an. Mehr als 1.000 verschiedene Käufer sollen alleine Software für Overwatch gekauft haben.

Das Problem an dieser durchaus lukrativen Geschäftsidee: In Südkorea ist das Herstellen und Verbreiten von Cheats seit Dezember 2016 strafbar. Es drohen bis zu fünf Jahre Haft oder maximal 40.000 Euro Geldbuße.

Während staatliches Vorgehen gehen Cheat-Entwickler durchaus ein Novum ist, schlagen sich Videospiel-Firmen schon seit geraumer Zeit mit entsprechenden Anbietern herum. Zuletzt gerieten sich Blizzard und Bossland vor Gericht in die Haare. Mittlerweile wurde der deutsche Cheat-Entwickler zu einer Millionenstrafe verurteilt - die er aber nicht zahlen möchte.

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