Papers, Please : Lucas Popes Indie-Spiel Papers, Please hat sich schon über eine halbe Million Mal verkauft. Lucas Popes Indie-Spiel Papers, Please hat sich schon über eine halbe Million Mal verkauft.

Glory to Arstotzka! Laut einem Interview von BBC mit dem Indie-Entwickler Lucas Pope hat sich sein Titel Papers, Please schon über eine halbe Million Mal verkauft. Eine exakte Zahl wolle Pope aber nicht nennen. Der Verkaufspreis liegt für gewöhnlich bei zehn US-Dollar.

Stattlich ist das allemal. Paper, Please befindet sich erst seit August 2013 im Handel. Und Pope habe den Titel praktisch im Alleingang in nur neun Monaten fertig gestellt. Dabei arbeitet der 36jährige gebürtige US-Amerikaner von seinem Zuhause aus in Japan.

Zuvor war Lucas Pope übrigens bei dem Studio Naughty Dog beschäftigt. Wie er selbst sagt, sei es ein »riskanter Schritt« für ihn gewesen, diese große Spieleschmiede hinter Titeln wie Uncharted oder The Last of Us zu verlassen, um seinen eigenen Weg zu gehen.

Aber es war ein Schritt, der sich ausgezahlt hat. Das BBC-Interview entstand nämlich im Zuge der BAFTA-Preisverleihung für die Unterhaltungsbranche, an der nicht nur Pope, sondern auch seine ehemaligen Kollegen teilnahmen.

»Es ist natürlich eine große Erleichterung, jetzt so einen Erfolg zu haben, während ich hier neben ihnen sitze. So habe ich diesen tollen Job nicht aufgegeben, nur um mich dann in den Ruin zu stürzen.«

Das Spielprinzip von Papers, Please wirkt zunächst etwas bizarr. In der Rolle eines Grenzbeamten des fiktiven Staates Arstotzka gilt es praktisch nur, die Dokumente Einreisender zu kontrollieren. Doch wird man dabei in den Politapparat des autokratischen Systems hineingezogen und muss selbst moralische Entscheidungen treffen.

» Mehr über Papers, Please im GameStar-Test

Papers, Please
Dieser Wachmann kriegt einen Bonus für jede Person, die wir wegsperren (egal ob schuldig oder nicht) und teilt ihn nur zu gern mit uns.