Auf den ersten Blick mag Path of Exile wie ein Diablo-Doppelgänger wirken, doch im Betatest glänzt die Free2Play-Monsterhatz mit eigenständigen Stärken - allen voran das komplexe Charaktersystem. Während Diablo 3 für seinen Mangel an Individualisierung viel Schelte eingesteckt hat, dürfen wir unsere Path of Exile-Helden nach Lust und Laune spezialisieren.

So gibt's vielfältige Item-Upgrades sowie einen umfangreichen, von Final Fantasy 10 inspirierten Talentbaum, in dem wir passive Kampfboni freischalten. Beispielsweise entwickeln wir unseren Templer, einen der sechs Heldentypen, entweder Richtung Nahkampf oder Magie - oder wir mischen beides. Aktive Talente (Feuerball, Machthieb etc.) lernen wir durch Kristalle, die wir in gesockelte Ausrüstung einsetzen, und die wie unser Weltenretter im Level aufsteigen.

Insgesamt entfaltet das System eine enorme Vielfalt, für Heldenbastler ist Path of Exile eine vielversprechende Diablo-Alternative - auch wenn sich die Kämpfe längst nicht so flott und dynamisch anfühlen wie im Blizzard-Konkurrenten.

Dafür wird Path of Exile komplett kostenlos spielbar sein, per Echtgeld-Shop will der Indie-Entwickler Grinding Gear Games lediglich kosmetische Gimmicks und Dienstleistungen wie Charakter-Transfers auf andere Server verkaufen.

Path of Exile
Die Tresore aus der »Ambush«-Liga finden wir jetzt in jedem Spielmodus, um sie zu öffnen müssen wir ihre Monsterhorden erlegen und zufällige Fallen wie diesen Feuerregen überstehen.