Patrizier Online - Browserspiel

Wirtschaftssimulation  |  Release: 15. September 2011  |   Publisher: Gamigo AG
Seite 1   Fazit

Patrizier Online in der Vorschau

Segel setzen zum Gewinn

Das Browserspiel Patrizier Online ist in der offenen Beta und wir haben für diese Angespielt-Vorschau ausprobiert, ob auch hier das A und O des Handelns gilt: Billig einkaufen, teuer verkaufen. Es geht also zurück in die Hansewelt des Mittelalters.

Von Martin Deppe |

Datum: 29.11.2011


Zum Thema » Mehr zum Thema Free2Play Unser Kanal für kostenlose Spiele Doofe Idee: Der hungernden Heimatstadt den letzten Sack Korn abkaufen und in der Nachbargemeinde verticken – unter Einkaufswert. Gute Idee: Der Nachbarstadt die fetten Kornvorräte billig abkaufen und daheim verscherbeln. Denn das bringt nicht nur einen fetten Gewinn, sondern steigert auch Ihr Ansehen daheim. Es ist die Suche nach dem jeweils besten Einkaufs- und Verkaufspreis, aus der die Wirtschaftssimulation Patrizier Online ihren Reiz zieht. Und da alle anderen Spieler das auch machen, müssen Sie schon auf Zack sein – sonst bringt jemand anders Ihrer darben Stadt das Korn und heimst Ruhm und Gold ein.

Patrizier Online
Auf der Landkarte markieren weiße Kreise Städte. Jede produziert eigene Güter, die Sie meistens billig einkaufen können. Und jede sucht händeringend mindestens eine Ware – hier etwa Stockfisch.

Patrizier Online wird, wie das Offline-Seriendebüt von 1992, vor allem auf zwei Bildschirmen gespielt. Zum einen auf dem Stadtschirm – den Ihrer Heimatstadt können Sie jederzeit öffnen, andere hingegen nur unter bestimmten Voraussetzungen, wenn zum Beispiel eins Ihrer Schiffe im dortigen Hafen dümpelt. Zum anderen spielen Sie auf der Landkarte der Nord- und Ostsee, an deren Küstenverlauf hunderte Städte auf Lieferungen warten. Welche Stadt welche der 24 verschiedenen Waren selber produziert (und somit günstig anbietet), und welche sie dringend braucht, sehen Sie hier schon.

Der Trick ist, mit möglichst wenigen Fahrten möglichst viel Gewinn einzufahren. Etwa, indem Sie in A Holz billig kaufen, in B teuer verscherbeln und Kupfer günstig einkaufen, das wiederum Stadt A dringend braucht. Die Fahrt zum Zielhafen dauert zwischen ein paar Minuten und Stunden, je nach Entfernung und Fähigkeiten des Kapitäns.

Selbst gebaut ist halb verkauft

Wie im Originalspiel können Sie einige Gebäude selber bauen. Miete-bringende Wohnhäuser zum Beispiel dürfen Sie sofort errichten (wenn genug Baumaterial in Ihren Lagern liegt). Für Produktionsstätten wie Metbrauer (gewinnt aus Honig Met) oder Sägewerk hingegen muss erst ein entsprechender Kaufmannsrang her – und das dauert.

Patrizier Online : Berater wie den Informanten gibt’s nur gegen Diamanten, die wiederum echtes Geld kosten. Der Informant hier schlägt pro Woche mit happigen 2,90 bis 4,75 Euro zu Buche. Berater wie den Informanten gibt’s nur gegen Diamanten, die wiederum echtes Geld kosten. Der Informant hier schlägt pro Woche mit happigen 2,90 bis 4,75 Euro zu Buche. Denn für jeden Rangaufstieg müssen Sie bestimmte, derzeit noch simple Voraussetzungen erfüllen. Einen festgelegten Kontostand erreichen etwa. Oder ein gewisses Ansehen in der Stadt. Später sollen noch besondere Aufgaben hinzukommen, momentan ist Patrizier Online noch im Open-Beta-Stadium. Einige Aspekte des Spiels fehlen daher noch, beispielsweise haben wir noch kein Gefecht erlebt – die soll’s später vor allem gegen Piraten geben.

Typisch Beta-Stadium übrigens: Der Item-Shop funktioniert schon, zurzeit gibt’s hier drei der sieben Schiffstypen gegen Ingame-Diamanten, also echtes Geld. Zwischen 2,52 und 7,21 Euro kosten Handelskogge, Flusskogge und Kraweel, je nachdem, welches Diamanten-Paketgröße Sie kaufen. Für zwei der Kähne müssen Sie nur Diamanten hinlegen, beim dritten immerhin noch Spielgeld, während die Gratis-Schiffe zusätzlich Material wie Holz, Seile oder Segeltuch brauchen.

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Avatar +Siak+
+Siak+
#1 | 29. Nov 2011, 10:12
Ich sehe da auch einen elementaren Unterschied zwischen "aufwendigen" Spielen wie Patrizier und diversen Paradox-Titeln.

Bei Patrizier ist die Arbeit das Spiel, bei Paradox dagegen ist die "Arbeit" der Zugang zu Spieltiefe, durch die man für den betriebenen Aufwand belohnt wird - wenn man denn auf so etwas steht.
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Einkaufswagen
#2 | 29. Nov 2011, 10:13
... mir wäre ein neues "Die Gilde" deutlich lieber - aber bitte nicht als Browserspiel.
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Granatennorbert
#3 | 29. Nov 2011, 10:34
Zitat von Einkaufswagen:
... mir wäre ein neues "Die Gilde" deutlich lieber - aber bitte nicht als Browserspiel.


Oh bitte! Ein neues Gilde wäre eine schöne Abwechslung zum aktuellen Einheitsbrei. Kaum ein anderes Spiel macht so süchtig wie die Gilde und über LAN eine echte Entspannung.
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Golem
#4 | 29. Nov 2011, 10:42
Pay2Win or Pay not and lose. ;)

Schade das die sogenannten Free2Play & BrowserGames immer so dermaßen unfair gebaut werden. Werde wohl nie verstehen warum diese Art von Games sich so durchsetzen.
Nichts als Nötingungssysteme verkleidet in einem Spielgewandt das den Kunden zum Kauf von Items überreden soll.
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Avatar Geezy
Geezy
#5 | 29. Nov 2011, 12:17
Zitat von neustart:
Patrizier ist Arbeit und Arbeit nervt!

....und das sage ich als langjähriger Hearts of Iron Spieler


Eine verlässlichere Quelle kann man sich nicht wünschen! :) (War jetzt übrigens vollkommen ernst gemeint)
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Avatar Blitzechse
Blitzechse
#6 | 29. Nov 2011, 13:47
Ich habe doch schon einmal vor ein paar Jahren ein Browserspiel namens Patrizier gespielt. Son Tabellenmonster. Oder irre ich mich da? Handelt es sich hier nur um eine aufgemotzte Version derselben Entwickler? Schon damals warben die mit Bezug auf das Original offline Spiel.

Heißt jetzt wohl Händler des Nordens (4players.de)
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Avatar prosp3r
prosp3r
#7 | 29. Nov 2011, 14:06
Da bleibe ich lieber bei Patrizier II und Hamachi
Alle Spiele danach, vor allem mit Kalypso, kann man getrost ignorieren
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Avatar Larnak
Larnak
#8 | 29. Nov 2011, 15:08
Habe das Spiel auch mal ausprobiert. Viel zu umständlich, viel zu frickelig, viel zu nervig. Patrizier ist ja sowieso schon recht umständlich zu bedienen, aber der Browser-Ableger setzt da noch ordentlich was drauf - obwohl der Inhalt schrumpft.

Die Idee, quasi die KI aus den anderen Patrizier-Spielen komplett durch menschliche Spieler zu ersetzen, ist faszinierend. Das hier scheitert aber irgendwie an der Bedienung. Dazu kommt dann natürlich noch wieder das übliche Browserspiel-Problem: Entweder ich will richtig spielen oder gar nicht. Nicht alle 10 Minuten mal 3 Klicks machen.

@+Siak+:
Ich habe in Patrizier noch nie gearbeitet und würde das auch nie tun. Macht trotzdem (oder eher: gerade deshalb) sehr viel Spaß, vor allem P2 Gold.
Natürlich *kannst* du das so spielen, dass es in Arbeit ausartet. Aber wo steht denn geschrieben, dass jeder den "Hanse-Vollausbau" schaffen muss? :D

@Blitzechse:
Das ist ein anderes Spiel von anderen Leuten, genau deshalb heißt es jetzt auch anders: Namensrechte fehlten.
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Avatar freak91
freak91
#9 | 30. Nov 2011, 14:28
Zitat von neustart:
Patrizier ist Arbeit und Arbeit nervt!

....und das sage ich als langjähriger Hearts of Iron Spieler


Ich mag beides. Zumindest Patrizier 2 und HoI 2 :)
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Avatar Batze
Batze
#10 | 01. Dez 2011, 09:42
Zitat von Golem:
Pay2Win or Pay not and lose. ;)

Schade das die sogenannten Free2Play & BrowserGames immer so dermaßen unfair gebaut werden. Werde wohl nie verstehen warum diese Art von Games sich so durchsetzen.
Nichts als Nötingungssysteme verkleidet in einem Spielgewandt das den Kunden zum Kauf von Items überreden soll.



Sehe ich genauso.
Aber solange sich die Leute abzocken lassen wird weiterhin jede Woche ein neues sogenanntes Free2Play auf den Gold ähm Echt Geld Markt aufspringen.
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Kategorie: Browserspiel Genre: Strategie Release: 15.09.2011
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Details zu Patrizier Online

Plattform: PC
Genre Strategie
Untergenre: Wirtschaftssimulation
Release D: 15. September 2011
Publisher: Gamigo AG
Entwickler: Funatics Software
Webseite: http://patrizier-online.gamigo...
USK: keine Angabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 1612 von 5767 in: PC-Spiele
Platz 48 von 161 in: PC-Spiele | Strategie | Wirtschaftssimulation
 
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