Sauberer Start

Insgesamt ist der Start von PlanetSide 2 ziemlich gut verlaufen. Ja, es gab den einen oder anderen Serverausfall. Und ja, nicht bei allen Spielern lief alles von Anfang an perfekt. So wurden etwa Accounts nicht erkannt, die über den deutschen Client erstellt wurden. Zudem erfüllten Lags den ersten Spieltag, wobei das auch etwas Gutes bedeutet: Die Server sind gut gefüllt. An epischen Massenschlachten mit hunderten Teilnehmern fehlt es auf keinem der drei Kontinente.

PlanetSide 2 : Der neue Kontinent Amerish ist überwuchert von Grünzeug und durchzogen von kleinen, lauschigen Bächen. In der Hitze des Gefechts bekommt man davon freilich nicht viel mit. Der neue Kontinent Amerish ist überwuchert von Grünzeug und durchzogen von kleinen, lauschigen Bächen. In der Hitze des Gefechts bekommt man davon freilich nicht viel mit.

Darüber hinaus wurde die Perfomance spürbar verbessert, alle drei Kontinente funktionieren, und die Benutzeroberfläche wurde aufpoliert. Außerdem gab es seit der Beta einige Änderungen am Ressourcen-System. So musste zum Beispiel die Ressource »Auraxium« komplett weichen, dafür nehmen die Cert-Punkte jetzt einen viel höheren Stellenwert ein.

Es gibt noch was zu tun

PlanetSide 2 : Während einer Belagerung reparieren wir einen Mech. Der Ingineur, der reparieren kann, und der Sanitäter sind die Klassen, mit denen sich am einfachsten Erfahrung sammeln lässt. Während einer Belagerung reparieren wir einen Mech. Der Ingineur, der reparieren kann, und der Sanitäter sind die Klassen, mit denen sich am einfachsten Erfahrung sammeln lässt. Trotz des sauberen Starts gibt es aber einige Spielelemente, die noch nicht perfekt laufen. Ein Blick ins offizielle Forum offenbart einige Punkte, an denen das Spiel noch schwächelt. So sind die »Zergs«, also die großen, unkoordinierten Spielermassen, die wie ein Schwarm Heuschrecken über die Karte ziehen, derzeit sehr mächtig, weil eine Basis direkt wieder ihren Besitzer wechseln kann, nachdem sie eingenommen wurde. Wer also in der Überzahl ist, kann verlorene Basen innerhalb von Minuten wieder zurückerobern. Das macht kleine, schnelle Eingreiftruppen fast überflüssig.

Andere Spieler beschweren sich über die hohen Waffenkosten und berichten von Hackern auf den Schlachtfeldern. Zudem stürzt das Programm bei einigen Spielern trotz bereits zweier Hotfixes immer noch regelmäßig ab.

Wie gut im Endeffekt alles funktioniert, ob kaufbare Waffen vielleicht doch das Spielerlebnis beeinträchtigen und wie motivierend das Levelsystem auf Dauer ausfällt, lesen Sie in Kürze im Test hier auf gamestar.de.