Slightly Mad Studios : Die Slightly Mad Studios machen Spieler zu Investoren bei aktuellen Projekten. Die Slightly Mad Studios machen Spieler zu Investoren bei aktuellen Projekten. Das neue Konzept »World of Mass Development« des englischen Entwicklerstudios Slightly Mad Studios lässt interessierte Spieler zu Teilhabern der aktuellen Spiele-Konzepte werden. Wie die Website Eurogamer.net berichtet, kann sich die Community an der Entwicklung von Spielen mit 5-1000 US-Dollar finanziell beteiligen. Ist die Entwicklung abgeschlossen, werden die Investoren je nach Erfolg des Spiels am Profit beteiligt. Die Mitwirkenden erhalten in jedem Fall stehts die aktuellste Version des Spiels und können den Entwicklungsprozess so mitverfolgen.

Werden mit dem fertigen Spiel 25 Millionen US-Dollar erwirtschaftet, erhalten Spieler, die 10 US-Dollar investiert haben 35 US-Dollar zurück, rechnen die Slightly Mad Studios vor. Bei einer Investition von 250 US-Dollar werden 875 US-Dollar ausgezahlt.

Als erstes Spiel wird die Free2Play-Renn-Simulation C.A.R.S.auf das neue Konzept setzen. C.A.R.S. soll die gesamte Bandbreite des Renn-Sports abbilden und auch technisch überzeugen. Geplant sind Tag/Nacht-Wechsel, Individualisierbare Fahrzeuge, und zeitgemäße Grafik- und Physik-Effekte. Der Karriere-Modus soll im Einzel- und Mehrspieler-Modus bestritten werden können. Der Spieler beginnt im Kart-Sport, und arbeitet sich über GT- und Touring-Car-Serien bis zur Formel 1 hoch. Die ersten Strecken und Fahrzeughersteller sind bereits lizenziert worden, so der Entwickler. C.A.R.S. soll sich vollständig über Mikrotransaktionen finanzieren. Welche zusätzlichen Inhalte für 10 Cent bis 10 US-Dollar erworben werden können, ist aber nicht bekannt.

Die Slightly Mad Studios streben drei Millionen verkaufte Exemplare, eine 90 Prozent-Wertung bei Metacritic und einen Profit von 52 Millionen US-Dollar an. Wann C.A.R.S. erscheint ist noch nicht klar.