Race Driver: GRID im Test | Seite 5
Purer Fahrspaß auf der Rennstrecke
Le Mans, das langweilt
Bei niedrigen Details fehlt zwar das Tribünenpublikum (links), die Autos sehen aber immer noch gut aus.
Einmal pro Saison stehen schließlich die 24 Stunden von Le Mans auf dem Terminplan, die wir ebenfalls auf Wunsch überspringen dürfen. Gut so, denn ausgerechnet bei der einzigen lizenzierten Meisterschaft leistet sich Grid einige gröberen Fahrfehler. Die Spannungsfaktoren bei 24-Stunden-Rennen sind nun mal Tuning, Boxenstopps, Fahrerwechsel und Reifenwahl. Weil all dies fehlt, bleibt nur ein langes Rennen auf einer unspektakulären Strecke mit schier endlosen Geraden. Da die 24 Stunden in Grid standardmäßig auf zwölf Minuten komprimiert werden, wirkt zudem der turbobeschleunigte Tag- und Nachtwechsel ziemlich albern. Selbst die ansonsten brillante KI zeigt in Le Mans überraschende Schwächen und fährt das komplette Rennen bevorzugt im Pulk. Aber zum Glück hat auch der Le-Mans-Ausflug eine Gemeinsamkeit mit George W. Bush: Man kann prima ohne ihn leben.
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