John Carmack : Die neue id-Tech-5-Engnie kommt ausschließlich bei Spielen von id Software zum Einsatz - zum Beispiel bei Rage. Die neue id-Tech-5-Engnie kommt ausschließlich bei Spielen von id Software zum Einsatz - zum Beispiel bei Rage.

Im Rahmen der QuakeCon 2010 gab der Entwickler id Software offiziell bekannt, dass man künftig keine Engines oder anderen Technologien mehr lizenzieren wird. Seit dieser Ankündigung ist fast ein Jahr vergangen. John Carmack, einer der Gründer von id Software, zieht jetzt eine positive Bilanz aus der damals getroffenen Entscheidung.

In einem Interview mit der Webseite Gamasutra erklärte Carmack, dass er eigentlich nie etwas mit dem Lizenzgeschäft zu tun haben wollte. Seiner Meinung nach sei man bei der Entwicklung und Änderung von Technologien, die man an andere Teams lizenziert, stets etwas eingeschränkt. Man könne nicht einfach radikale Änderungen vornehmen, mit denn dann die externen Studios zu kämpfen hätten. Wenn es lediglich das interne Team betreffe, könne man sich durchbeißen, doch anderen Leute wolle Carmack so etwas nur sehr ungern zumuten.

Mit der Abwendung vom Lizenzgeschäft könne man sich bei id Software mehr auf die eigenen Projekte konzentrieren wie zum Beispiel den Ego-Shooter Rage. Zudem mache Epic Games mit der Lizenzierung der Unreal Engine und dem damit verbundenen Support eine hervorragende Arbeit.

Des Weiteren kam Carmack auf seine id-Tech-5-Engine zu sprechen. Diese habe viele Stärke und Vorteile, die allesamt bei Spielen wie Rage zur Geltung kommen würden. Allerdings sei die Engine kein Wunderding und beispielsweise nicht wirklich brauchbar, um Projekte wie zum Beispiel das Rollenspiel The Elder Scrolls 5: Skyrim mit seinen weitläufigen Arealen zu realisieren.