Red Faction: Guerrilla in der Vorschau | Seite 2
Preview: Menschliche Abrissbirne auf dem Mars
Mit Abwechslung zum Hit
In der Heimatbasis erhalten Sie die ersten Aufträge. Ziel des Spiels ist es, die EDF langsam aber sicher vom roten Planeten zu vertreiben.
Red Faction: Guerrilla
bringt prinzipiell alles mit, was ein gutes Action-Spiel braucht: Die Feuergefechte sind spannend, der Einsatz von Sprengkörpern jeglicher Art macht ungeheueren Spaß, auch Atmosphäre und Grafik auf dem roten Planeten stimmen.
Wenn Sie mit einem Jeep durch eine weitläufige Felsenlandschaft bretteren, dabei Sand durch die Luft wirbelt und Sie am Horizont einen einsamen Stützpunkt entdecken, ist die Mars-Stimmung perfekt. Fraglich ist allerdings ob THQ es schafft, die Missionen auf Dauer abwechslungsreich genug zu gestalten. Denn machen wir uns nichts vor: Nach einer Explosion senkt sich auch irgendwann die größte Staubwolke.
Bröckeln mit Stil
Hör’ mal, wer da hämmert: Der große Vorschlaghammer eignet sich perfekt zur Munitionssparenden Feindentsorgung – aber auch als Abrissinstrument!
Dank der Geomod-2.0-Engine (»Geography Modification Technology«) sind spektakuläre Einstürze und Deformationen von Häusern und Einrichtungen möglich. Dabei handelt es sich nicht nur um eine reine Technik-Augenwischerei, euch eröffnen sich dadurch auch spielerische Möglichkeiten: Um zum Beispiel Geiseln in einem Gebäude zu befreien, bombt ihr euch einfach durch die Mauer, schnappt euch die Personen und sucht das Weite, bevor die Feinde merken, dass ihr da wart.
Schnelle Ruhe
Um Munition zu sparen, sollten Sie in den zahlreichen Feuergefechten lieber die Minen einsetzen. Diese lassen sich im Verlauf des Spiels erweitern und verstärken, mit einer einzigen Explosion legen Sie einen kompletten EDF-Transport lahm.
Bernd Fischer, Redaktion GamePro
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