Die Bilanz war verheerend: Mehr als 800.000 Soldaten und Zivilisten kamen zwischen August 1942 und Februar 1943 in Stalingrad ums Leben, 91.000 Soldaten gerieten in sowjetische Gefangenschaft, nur 6.000 davon überleben die Gefangenenlager und kehrten nach Deutschland zurück. Noch heute ist Stalingrad der Inbegriff der deutschen Niederlage im 2. Weltkrieg.

Mit Red Orchestra 2: Heroes of Stalingrad nimmt sich Entwickler Tripwire Interactive den damaligen Geschehnissen an und verlegt den Schauplatz der Fortsetzung von Red Orchestra: Ostfront 41 - 45 in das heutige Wolgograd. Kurz vor der Gamescom hat der russische Publisher 1C Company weitere Neuerungen bekannt gegeben:

  • Stalingrad-Kampagne: Spieler können die Schlacht wahlweise auf Seiten der Deutschen oder Sowjets bestreiten

  • Truppenbefehle: Mit Hilfe einer einfachen Benutzeroberfläche können Einheiten positioniert werden

  • Helden: Oberstes Ziel ist es, ein Online-Held zu werden. Spieler, die diesen Status erlangt haben, vermitteln den eigenen Truppen Selbstbewußtsein und lösen beim Gegner Angst aus. Spieler mit Helden-Status haben Zugang zu den besten und seltensten Waffen.

  • Statistiken / Fortschritt: Alle im Spiel erlangten Medaillen und Fähigkeiten sind von den Spielern einsehbar und direkt im Spiel integriert

  • Koop-Modus: Spieler können sich untereinander zusammen schließen, um in der Stalingrad-Kampagne oder im Skirmish-Modus gegen die KI in die Schlacht zu ziehen.

  • Deckung: Feuergefechte können aus der Ich-Perspektive verfolgt und angegangen werden.

Wann Red Orchestra 2: Heroes of Stalingrad erscheinen soll, ist nicht bekannt.