Remothered: Tormented Fathers : In Remothered: Tormented Fathers sollten wir mucksmäuschenstill sein. Sonst kriegen wir es mit bewaffneten Wahnsinnigen zu tun. In Remothered: Tormented Fathers sollten wir mucksmäuschenstill sein. Sonst kriegen wir es mit bewaffneten Wahnsinnigen zu tun.

Eigentlich arbeitete der italienische Entwickler Darril Arts seit 2007 an einem Fan-Remake des 1995 erschienen Horrorklassikers Clock Tower. Zehn Jahre später ist das ursprünglich im RPG Maker entstandene Projekt namens Remothered aber nicht mehr wiederzuerkennen.

Das Horror-Survivalspiel Remothered: Tormented Fathers soll jetzt der Auftakt einer ganzen Trilogie werden. Der erste Gameplay-Trailer zum Spiel zeigt mit einer stressigen Verfolgungs-Sequenz schon mal die gelungene Grafik-Umsetzung dank Unreal Engine 4.

Ein Besuch im Horrorhaus

In Remothered sind wir Rosemary Reed, eine 35-jährige Frau (mit verblüffender Ähnlichkeit zu Clarice Starling). Wann die Geschehnisse im Spiel stattfinden, ist unklar, aufgrund der Kleidung dürfte es aber in der Vergangenheit angesiedelt sein.

Rosemarys Ermittlungen im Fall des verschwundenen Mädchens Celeste führen sie ins Haus des ehemaligen Notars und Vater der Verschwundenen, Dr. Felton, den eine mysteriöse Krankheit plagt. Die Tür öffnet uns Ms. Gloria, seine wortkarge Pflegerin.

Von hieran geht alles schief, was schiefgehen kann. Sobald Rosemary den Grund für ihren Besuch offenbart, ist es mit der Gastfreundschaft des Hausherrn nicht mehr weit her. Der verwirrte alte Mann will Rosemary mit allen Mitteln umbringen.

Wir steuern Rosemary aus der 3rd-Person-Perspektive durch das heruntergekommene, finstere Herrenhaus. Unser Ziel ist es, Hinweise auf Celeste aufzustöbern. Erschwert wird dieses Vorhaben unter anderem durch den nur leicht bekleideten Dr. Felton.

Spätestens wenn der Gastgeber mit einer Sichel bewaffnet Jagd auf einen macht, würden die meisten das Weite suchen. Rosemary nicht. Scheinbar kennt sie die verschwundene Celeste unter dem Namen Jennifer und ist tiefer in die Geschehnisse im Herrenhaus verwickelt, als es zunächst den Anschein hat.

Was lauert da alles im Haus?

Irgendetwas oder Irgendjemand ist uns von nun an immer dicht auf den Fersen. Wie sich bald herausstellt, steckt hinter Celestes Verschwinden etwas weitaus Schrecklicheres, als zunächst angenommen.

Im Laufe der Story bekommen wir es deshalb neben dem Notar auch bald mit einer okkulten roten Nonne zu tun. Gehüllt in Motten und bewaffnet mit einem Speer verleiht die vermummte Dame Remothered eine übernatürliche Note. Wie genau ihre Rolle im Spiel aussehen wird, ist aber noch unklar.

Remothered: Tormented Fathers

Ob gegen Mensch oder Monster, wir können uns kaum bis gar nicht zur Wehr setzen. Wie so oft in aktuellen Horrorspielen, müssen wir also schleichen. Werden wir entdeckt, hilft nur weglaufen und verstecken. Zumindest soll Rosemary aber im Laufe des Spiels einige nützliche Fertigkeiten erlernen.

Ein Versteckspiel ganz ohne Spaß

Da wir unseren Besuch in Dr. Feltons Villa also in die Länge ziehen, müssen wir uns auf unser Talent im Versteckspielen verlassen. Entscheidend sind dabei Geräusche: Unsere Verfolger orientieren sich an Klängen. Ist auch nur der kleinste Laut zu hören, bewegen sie sich sofort in die Richtung von dessen Quelle.

Allerdings kann auch Rosemary sich auf ihren Gehörsinn verlassen, um zu erahnen, wo sich ihre Stalker gerade aufhalten.

Haben wir ein gutes Versteck gefunden, beginnt unser Verfolger den Raum abzusuchen. Dass jagd Rosemary verständlicherweise Angst ein. Um unentdeckt zu bleiben, müssen wir ihre Panik in den Griff bekommen.

Dafür erfüllen wir spezielle Aufgaben. Gelingen sie uns, bleiben wir verborgen, scheitern wir, entdeckt man uns. Wie genau diese kleinen Minispiele aussehen werden, ist aber noch rätselhaft.

Im weitläufigen Haus finden wir allerhand Gegenstände, die wir auf verschiedene Weise einsetzen können. Manche machen Krach und können als Mittel zu Ablenkung strategisch im Haus platziert werden. Mit anderen können wir uns zur Wehr setzen. Allerdings ist keine Waffe im Spiel tödlich. Wir können unsere Feinde nur zurückwerfen, niemals umbringen.

Noch gemeiner: Unserer Jäger können uns in einen Hinterhalt locken. Dabei lauern sie uns an Orten auf, die wir nicht erreichen können. Wir müssen also auch dann Vorsicht walten lassen, wenn erstmal kein Feind im Blickfeld ist.

Remothered verzichtet auf eine Lebensanzeige für Rosemary. Auch soll es weder Ladezeiten, noch aufgesetzte Puzzle geben, die den Spielfluss unterbrechen könnten.

Informationen zum Release

Remothered: Tormented Fathers hat noch kein konkretes Release-Datum, soll aber noch 2017 für den PC und die PS4 erscheinen. Derzeit kann man über Remothered auch auf Steam Greelight abstimmen.

Der Soundtrack zum Spiel stammt übrigens aus der Feder der Komponistin Nobuko Toda. Deren Stücke kennt man unter anderem aus Halo, Kingdom Hearts und Metal Gear Solid.