Resident Evil 5 - PC

3rd-Person-Shooter  |  Release: 18. September 2009  |   Publisher: Capcom
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Special: Die Resident Evil-Filme

Geschichte und Zukunft der Jovovich-Reihe

Mit Resident Evil: Afterlife 3D kommt der vierte Teil der ebenso erfolgreichen wie umstrittenen Spiel-Verfilmung in die Kinos. Zum Start des neuen Ablegers werfen wir einen Blick auf die Geschichte der erfolgreichen Filmserie und liefern einen Ausblick auf ihre Zukunft.

Von Christian Mester |

Datum: 15.09.2010


Zum Thema » Kritik zu Resident Evil: Afterlife 3D Echtes 3D und falsche Fährten 1994 war der damals 29jährige Spieldesigner Shinji Mikami zufrieden mit seinen bisherigen Arbeiten, wollte aber gerne mal was Neues ausprobieren. Nachdem er für Disney an kindgerechten Super Nintendo und Gameboy Spielen wie Aladdin und Goof Troop gearbeitet hatte, wollte er als nächstes ein gruseliges Spiel für Erwachsene entwickeln. Biohazard, so der Titel, sollte ein Horror-Adventure werden, das gänzlich nur in und um ein scheinbar verlassenes Herrenhaus spielt. Der Spieler sollte darin effektvoll in Angst versetzt werden und ein fesselndes, kinoreifes Abenteuer voller Untoter, Zombies und Monster erleben.

Die Resident Evil-Filme :

Damals ahnte Mikami nicht, dass er mit seinem Projekt den Startschuss für eine Erfolgsserie liefern würde, die es später von der Spielkonsole auf die Kinoleinwand schaffen sollte. Capcoms Zombiehatz, in der westlichen Welt besser als Resident Evil bekannt, ist heute eine der größten und bekanntesten Konsolenreihen überhaupt.

Seit vierzehn Jahren im Geschäft, durchlebte der eigenwillige Mix aus Horror-, Action- und Rätselspiel erfolgreich zahlreiche Konsolengenerationen. Neben der fünfteiligen Hauptreihe gibt es heute Remakes, Prequels, verschiedene Spin-Offs und Railshooter, die alle im selben Universum spielen. Figuren wie Nemesis, Leon Kennedy und Chris Redfield haben Kultcharakter erlangt, den Menüspruch „Resident… Evil!“ kennen ganze Spielergenerationen.

Die Beliebtheit der Franchise führte im Laufe der Zeit dazu, dass sie wie alle werbewirksamen Marken alsbald über die Spiele hinaus erweitert wurde. Spielzeuge, Comics und Bücher folgten, und da sich auch diese als überaus populär erwiesen, war eine Umsetzung als Realfilm nur eine Frage der Zeit. Mittlerweile gibt es nun vier Filme, die die Meinungen gehörig spalten. Für die einen sind sie schlimmer als die Umsetzungen von Spielen wie Doom, Street Fighter und Dead or Alive, andere hingegen halten sie für wunderbar unterhaltsamen Popcorn-Trash.

Ground Zero: Wie alles begann

Der ein oder andere hat sicher schon mal bemerkt, dass die Resident Evil Filme keine reinen US-Filme sind, sondern zum Teil von deutschen Unternehmen co-produziert werden. Das ist auf einen cleveren Deal der deutschen Constantin Film AG (Fantastic Four, Der Untergang) zurückzuführen, die bereits 1997, kurz nach Veröffentlichung des ersten Spiels, die Verfilmungsrechte für die Marke erwarb. Mehrere Jahre lang arbeitete das Studio daraufhin selbst an einer Verfilmung, bis man sich letztendlich doch überlegte, einfach Altmeister George A. Romero für die Umsetzung zu engagieren.

Die Resident Evil-Filme : Alice (Milla Jovovich) steht im Mittelpunkt der Filmreihe. Alice (Milla Jovovich) steht im Mittelpunkt der Filmreihe. Der bekannte Horrorregisseur gilt als Meister seines Fachs, schließlich legte er 1968 mit Die Nacht der lebenden Toten – damals noch in Schwarz/Weiß gedreht – den entscheidenden Grundstein des Zombiefilm-Genres, das er nachfolgend mit seinen Fortzungen Dawn-, Day-, Land-, Diary- und Survival of the Dead maßgeblich definierte. Romero, selbst Fan der Resident-Evil-Spiele, schrieb kurzerhand ein Drehbuch, das wohl jeden Kritiker der heutigen Filme verstummt hätte.

In seiner Fassung gab es keine Slow-Motion Action und keine One-Liner, stattdessen war es eine recht genaue Umsetzung des ersten Spiels mit Gewichtung auf Atmosphäre, Spannung und Grusel. Fans, die von dem Script erfuhren, waren begeistert, doch Constantins Oberhaupt Bernd Eichinger war unzufrieden. Da er Romeros Idee aufgrund des Blutgehalts und der düsteren Ernsthaftigkeit schlichtweg keinen Mainstream-Erfolg zutraute, lehnte er sie ab und suchte sich als Ersatz den Briten Paul W.S. Anderson, der damals bereits das Spiel Mortal Kombat verfilmt hatte. Anderson besetzte die kampferprobte Milla Jovovich (Das 5. Element) als Hauptfigur und versprach einen Film abzuliefern, der der Spielreihe würdig sein sollte. Es kam anders.

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Avatar XpingwinX
XpingwinX
#1 | 15. Sep 2010, 18:12
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar The One Avatar
The One Avatar
#2 | 15. Sep 2010, 18:16
Wau Gamestar wie ihr einige Fans und "nur bei Blendfilmen" wie Avatar zu begeisternde Kritiker unterstützt. Beachtlich. :O

Spass beiseite weder ist euer Artikel falsch noch die Fans doof, noch finde ich Avatar scheisse. Aber das mit den Kritikern ist so eine Sache.

Ich war RE Fan seit ich 2002 RE0 sowie RE1 Remake auf dem GameCube gespielt habe. Aber ich lern(t)e offen zu sein für alles! RE4 kein RE mehr? Wieso? RE ist und bleibt RE und nur weils einem nicht mehr gefällt, nicht mein Problem. Ok Der HorrorTrip der ANGST gemacht hatte wandelte in einen sehr guten Shooter ohne sonderlich angsteinflössenden Szenen aber ein sehr guter Shooter immernoch. Bitte die 14-20h Spielzeit von RE4 (und 5...) nicht vergessen.

Film trenne ich strickt vom Spiel Gespladdere...
...es hat genug mit den Essenzen eines RE zu tun (Umbrella, Virus, Zombies...)...
...Milla Jovovich ist geil...
...Martial Arts ist geil...
...Beides zusammen ist super...
...die Filme sind allesamt unterhaltsam...
...sie sehr gut...


Ich LIEBE Trash Filme! (Troma...)
Über ein Planet Terror geht nichts. Und RE verkommt immer mehr zum Trash-Mist mit geilen Bitch die immer mächtiger wird, und jetzt in 3D. Mein Herz wünscht nichts mehr als geiles Gespladder. <3
Die Spiele sehe ich anders und freue mich auch da auf jeden Teil bzw. die Spin-Offs. (Darkside Chronicles z.B.)
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Avatar Der_Dutch
Der_Dutch
#3 | 15. Sep 2010, 18:23
"Doch nun ist scheinbar wieder alles offen, fest steht nur, dass es nach Teil fünf langsam eng wird für Milla Jovovich. Sie ist mittlerweile 34 und Mutter, bereits im dritten Film nutzte man CGI-Weichzeichner, um ihr Gesicht aufzupeppen. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, wie lange Sie noch als kampferprobte Alice durchgeht."

Vielleicht ein bisschen übertrieben - es ist ja nicht so, als bräuchte man mit 40 notwendigerweise einen Krückstock.
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Avatar Exilant
Exilant
#4 | 15. Sep 2010, 18:30
Uter Artikel. Für mich ist Re geiler Popcorn-Trash. :)

Was mich stört ist das das Wüstenscenario verworfen wurde. Ich hoffe mal das das Filmtechnich irgentwie erklärt wird, fortschritte von Umbrella oder so. Die Reihe sollte schon in sich konsistent bleiben.

Teil 3 find ich aber am besten.
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Avatar Goldberg070
Goldberg070
#5 | 15. Sep 2010, 18:33
Ich bin zwar auch ein Fan der Rwesident Evil Spiele und hätte mir eine Verfilmung des ersten Spiel, welches nah am Spiel ist und vielleicht einige Elemente des Buches übernimmt, schon gewünscht.

Aber auch, wenn die Filme fast nur den Namen der Serie haben, so sind die Filme nicht so mies, wie sie gerne gemacht werden. Es sind halt auf Action ausgelegte Horrorfilme, die sich selbst nicht immer ganz so ernst nehmen und für einen launigen Abend reichen sie allemal. Zwar sind sie zugegebenermaßen eher etwas für Trashfans, aber schlecht gemacht sind sie nicht.

Dennoch wäre es wünschenswert, wenn sich eine Produktionsfirma das Spiel nochmal als düsteres, klaustrophobisches und brutales Gruselkabinett vornehmen würde. Ich weiß zwar nicht, ob ich mir den Film an ansehen würde, da ich "harte" Horrorfilme nicht vertrage, aber mal schauen...
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Avatar xBudix
xBudix
#6 | 15. Sep 2010, 18:34
Schön wäre es ja mal wenn sie wirklich Resident Evil verfilmen und nicht den scheiß den sie da raus gemacht haben bisher.
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Avatar Akuma
Akuma
#7 | 15. Sep 2010, 18:36
Netter Artikel, Schöne Filme, aber für mich leider mit Teil 4 gestorben da ich keine lust hab jeden Film in 3D sehen zu müssen. Mal davon angesehn das es preislichen auf Dauer teurer ist.
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Avatar CrashDown
CrashDown
#8 | 15. Sep 2010, 18:43
Das Drehbuch der Romero-Version ist übrigens im Internet zu finden.
Wer möchte kann ja mal einen Blick riskieren.

Hier ein Link:
http://www.dailyscript.com/scripts/residen t_evil_romero.html

Das Leerzeichen im Link bitte löschen.
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Avatar mh0001
mh0001
#9 | 15. Sep 2010, 18:43
Irgendwie werden die Zuschauer dieses Films hier nur auf zwei Kategorien verteilt: 1. Die, die ihn als inhaltslosen aber unterhaltsamen Popcorn-Action-Streifen sehen und 2. die "Fans", die jede Sekunde des Films für grauenhaft halten, weil er nicht in jedem einzelnen Atom dem Spiel entspricht. Wenn ihr meint, dass es nur diese zwei Gruppen gibt, bitteschön...
Aber schon seltsam, weil ich fand vor allem den ersten und zweiten weder inhaltslos noch Popcorn-Film, sondern beide richtig super mit einer Story, die meiner Ansicht nach weder unterfordert noch aufgesetzt wirkt. Und einen Film, der das Spiel nacherzählt, will ich nicht, das wär ja mal sowas von langweilig.
Wie man die RE-Filme als Trash oder B-Movies bezeichnen kann, ist mir ein Rätsel.
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Avatar rolitheone
rolitheone
#10 | 15. Sep 2010, 18:48
Seit Sigourney Weaver muss man eigentlich wissen, dass 34 noch kein Alter ist :)
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Details zu Resident Evil 5

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: 3rd-Person-Shooter
Release D: 18. September 2009
Publisher: Capcom
Entwickler: Capcom
Webseite: http://www.residentevil.com
USK: Keine Jugendfreigabe
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