Resident Evil: Operation Raccoon City : Kritiken und Wertungen für Operation Raccoon City sind eher durchwachsen. Kritiken und Wertungen für Operation Raccoon City sind eher durchwachsen. Im Interview mit eurogamer.net äußerte sich Producer Mike Kerr von Slant Six Games, den Entwicklern des Resident Evil-Ablegers Operation Raccoon City, nun zu den eher mittelmäßigen Kritiken, die das Spiel von Presse und Spielern bekam.

So hätte er zwar gerne höhere Wertungen gesehen, allerdings meint er auch, dass man das, was Capcom wollte, auch abgeliefert habe: »Es ist schwierig. Viele Leute haben eine Menge Zeit und Anstrengung in das Spiel investiert und natürlich würden wir da gerne etwas bessere Testergebnisse sehen als jetzt. Letztlich versuchen wir aber jedes Review zu lesen und daraus konstruktives Feedback zu ziehen um so zu erfahren, was die Leute mochten und was ihnen nicht gefallen hat. Dann schauen wir, was unsere internen Ziele waren und was Capcom von uns wollte. Und ich denke, das haben wir auch erreicht: Wir haben das Resident Evil-Franchise in eine andere Richtung gerückt.«

»Wir hatten auch eine Menge positives Feedback von Fans der Serie. Es gibt also positive und negative Stimmen, aber das ist bei jedem Release so. Wir wünschten also, dass die Bewertungen besser wären, aber wir sind wirklich glücklich mit den Meinungen der Fans.«

In jedem Falle habe Kerr und sein Team aber die Arbeit mit dem japanischen Auftraggeber Capcom genossen, welcher schon öfters Auftragsarbeit an westliche Teams übergeben hat.

Resident Evil: Operation Raccoon City erschien gestern am 23. März in Europa für Xbox 360 und Playstation 3. Bei unserem Schwesternmagazin GamePro erhielt der Actionableger der als Survival-Horror gestarteten Serie »nur« eine Wertung von 65 Spielspaßpunkten. Die PC-Fassung soll am 18. Juni folgen - genug Zeit, um dafür noch ein wenig auf das Feedback einzugehen. Der Entwickler bestätigte bereits, dass man intensiv an der Beseitigung der Fehler der Konsolenversionen arbeite.