Zum Thema » RIFT im Test Review-Artikel mit Video » RIFT - Interview mit Hal Hanlin »Zuviel Qualität für Free2Play« » Server Down Show Folge 148 Das Endgame von RIFT » Rift vs. World of Warcraft Die MMOs im Vergleich RIFT ab 16,99 € bei Amazon.de Das Online-Rollenspiel Rift ist gerade mal wenige Wochen alt, aber der Entwickler Trion Worlds liefert jetzt schon kräftig Inhalte für hochlevelige Spieler nach. Heute startet ein einwöchiges und Server übergreifendes Event rund um eine der bösen Schlüsselfiguren in der Story des MMOs. Wieso sich Trion so ins Zeug legt, hat uns Executive Producer Scott Hartsman in einem Interview verraten.

Scott, das Invasions-Event rund um Alsbeth und den Ewigen Hof dauert genau eine Woche. Heißt das, dass Rift danach wieder zum normalen Zustand zurück kehrt?

Scott: Naja, sofern man bei Rift von »normal« sprechen kann. Auch ohne das Event wird immer noch reichlich passieren. Aber im Kern stimmt das natürlich: Wir haben dieses einwöchige Riesen-Event mit einer besonderen Story und mit unterschiedlichen Abschnitten, die von den Spielern zu meistern sind. Das Ganze gipfelt dann in einer neuen Raid-Instanz. Die dann aber für immer verfügbar bleibt.

Ah, das hätte eigentlich unsere nächste Frage sein sollen. Also der Seelenfluss bleibt uns erhalten. Und man kann nach dem Event einfach so hinein und muss nicht vorher wie beim Event bestimmte Aufgaben erfüllen, oder?

Rift - Interview mit Scott Hartsman : Scott Hartsman, ausführender Produzent von Rift. Scott Hartsman, ausführender Produzent von Rift. Scott: Nein, die Spieler müssen nichts weiter leisten – außer das entsprechende Raid-Level zu haben. Unsere Idee ist folgende: Wir wollen neue Endgame-Inhalte vorstellen, aber wir wollen das Ganze in Events stattfinden lassen, die für jeden Spieler relevant sind. Nicht nur für solche, die bereit die entsprechende Stufe erreicht haben.

Mal zur Erklärung: Stell dir vor, du hast das Spiel letzte Woche begonnen und bist – sagen wir mal – Level 20. Und dann kommen wir und packen neuen Raid-Content für Highlevel-Charaktere ins Spiel. Was interessiert es dich? So aber kann jeder daran teilhaben, jeder bekommt mit, wohin es mit der Story geht. Und so kann man sich auch als Level-20-Held darauf freuen, was einen mit Level 50 erwartet. Auf diese Art hat eben jeder was davon.

Wir können also noch viele solcher Events erwarten? Immerhin ist Alsbeth nur einer von vielen Erzfeinden in Rift.

Scott: Das ist der eigentliche Plan, ja. Aber mit dem ersten Event schauen wir zunächst mal, wie es überhaupt ankommt. Wir machen hier genau so wie in den Betas. Wir werden genau beobachten und daraufhin entscheiden, was wir beim nächsten Event besser machen können, was mehr Spaß machen sollte. Wir rechnen fest damit, dass dieses Event uns viel Aufschluss für spätere geben wird.

Lass uns mal über Content reden, der dauerhafter ist. Sind Spielerhäuser ein Thema für euch? Oder fliegende Mounts?

Scott: Das haben wir auch auf dem Schirm, wir machen uns natürlich Gedanken über die Zukunft. Aktuell sind wir allerdings nach wie vor mehr damit beschäftigt, den dringendsten Wünschen der Spieler nachzukommen. Wir arbeiten beispielsweise gerade an einem besseren, einen einfacheren Weg für Spieler, sich zu Gruppen für unterschiedliche Herausforderungen zusammen zu schließen.

Okay, und wie habt ihr das vor? Dass Spieler einfacher zu Gruppen zusammen finden?

Scott: Wir arbeiten an einer Registrierungsmöglichkeit, wo sich Spieler anmelden können, die an den unterschiedlichen Gruppen-Herausforderungen teilnehmen wollen. So müssen sie sich nur eintragen und nicht stundenlang über den Chat nach Mitspielern suchen.

Klingt gut. Scott, zum Schluss hätten wir noch einen Wunsch. Könntet ihr wohl in einem der nächsten Patches einen kleinen Hinweis ins Interface einbauen, der Spielern verrät, dass es mal wieder Zeit wäre, zum Trainer zu gehen?

Scott: Ha, das ist ein sehr guter Punkt. Wir hatten das sogar auf der Agenda fürs Polishing von Rift nach Release. Unser Entwicklungschef wollte das übrigens auch schon die ganze Zeit haben. Ich muss dringend rausfinden, wie da der Stand der Dinge ist.

Prima. Vielen Dank für das Interview, Scott.