Rig'n'Roll im Test
GTA trifft Truck Simulator
GTA trifft Truck Simulator: Klingt irre, spielt sich aber erstaunlich abwechslungsreich und hätte sogar noch viel besser werden können.
Von
Heiko Klinge
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Datum:
31.05.2010
Das Duke Nukem der Truck-Spiele: Unglaubliche sieben Jahre lang haben die sibirischen Entwickler von SoftLab-Nsk an Rig’n’Roll gebastelt. Genügend Zeit um wirklich ausnahmslos alles in insgesamt 26.000 Spieldateien zu stopfen, was sich ein Brummi-Fan nur wünschen kann: fast 2.000 frei befahrbare Straßenkilometer, gute Fahrphysik, ein detailreiches Schadensmodell, Cop-Verfolgungsjagden, ein komplexes Speditions-Management, Rennen gegen andere Trucker, ein extradickes Tuningpaket und sogar eine Story mit Zwischensequenzen. Jetzt hätte man nur noch alles sinnvoll verknüpfen müssen. Und genau da liegt das Problem.
Zwischensequenz: Erst demolieren die Cops unseren Laster und dann verhaften sie uns noch.
Story und Management
Rig’n’Roll spielt in Kalifornien. Ihr Kumpel Matthew schenkt Ihnen -- warum auch immer - eine eigene Spedition sowie 250.000 Dollar Startgeld, liefert Sie bei Ihrem neuen Büro ab … und lässt Sie dann erstmal komplett allein. Das wäre ja prinzipiell in Ordnung, würden Sie nicht auf ein ebenso hässliches wie wirres Menü starren. Von Beginn an können Sie neue Trucks für Ihre Flotte kaufen, Fahrer einstellen und Ihnen Auftragsprioritäten zuweisen sowie weitere Speditionsfilialen eröffnen. Mangels Tutorial oder Story-Führung stehen Sie anfangs wie der Ochs vorm Berge, erst nach viel Einarbeitungszeit offenbaren sich Ihnen die Feinheiten des Speditions-Managements.