Technik-Check: Risen
Namenlos, aber ruckelfrei durch Faranga
In unserem Technik-Check zu Risen erklären wir die verschiedenen Grafik-Einstellungen und deren Auswirkungen auf Grafik und Leistung. In unserer Technik-Check-Tabelle finden Sie zudem die optimalen Detail-Einstellungen für Ihren Rechner.
Von
Hendrik Weins
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Datum:
02.10.2009
Risen setzt eine halbwegs aktuelle Grafikkarte voraus, auf älteren Modellen ruckelt das Rollenspiel entweder unspielbar oder produziert gar Bildfehler. In unserem Test legte sich ein grauer Schleier über die Spielwelt von Risen, wenn eine Geforce 6 oder 7 im Rechner steckte. Zwar können Sie auch so die Welt erforschen, Spaß macht das aber in keinem Fall.
An den Prozessor hat Risen deutlich genügsamere Ansprüche, ein Doppel-Kern-Prozessor vorausgesetzt können Sie bereits in mittleren bis hohen Einstellungen durch die Welt streifen. Selbst der schwächste Core 2 oder Phenom reicht hingegen für die maximale Grafikpracht.
Wer noch immer mit weniger als 2,0 GByte Arbeitsspeicher im Rechner stecken hat, muss sich mit üblen Rucklern in Risen rumplagen. Erst ab 3,0 GByte RAM läuft Risen jederzeit in maximalen Details ruckelfrei.
In unserem Technik-Video zeigen wir Ihnen die unterschiedlichen Einstellungen im Splitscreen nebeneinander und zeigen welche Abstriche Sie in mittleren oder niedrigen Details machen müssen.
Grafikeinstellungen
Nahezu alle Einstellungen können Sie direkt im Spiel vornehmen, sogar ohne einen Neustart. Das macht es einfach, bei auftretenden Performance-Einbrüchen die Detailstufe schnell anzupassen.
Eine deutliche Verbesserung der Grafik liefert Kantenglättung, die Sie aber nur über den Grafik-Treiber erzwingen können.
Texturqualität
Niedrige Texturqualität
Niedrige Texturqualität verschlechtert die Bildqualität enorm, steigert aber die Leistung von Grafikkarten mit wenig Speicher spürbar.
Mittlere Texturqualität
Bereits in mittleren Textureinstellungen sieht Risen sehr gut aus, zumal Sie auch detaillierte Objekte wie das Schild gut erkennen können.
Hohe Texturqualität
Aber erst in hohen Textur-Einstellungen offenbart sich die Grafikpracht von Risen. Selbst einzelne Halme auf dem Dach sind gut zu erkennen.
Schattendetails
Ohne Schatten
Ohne Schatten legen die Bilder pro Sekunde um über 50 Prozent zu, Risen verliert aber viel Atmosphäre.
Niedrige Schatten
In niedrigen Einstellungen sehen die Schatten noch sehr eckig und unnatürlich aus.
Mittlere Schatten
Bereits in der mittleren Einstellung haben Schatten weiche Kanten und Übergänge…
Hohe Schatten
...aber erst in der höchsten Detailstufe wirken Schatten von Objekten und Figuren natürlich und realistisch.
Vegetationsdetails
Ohne Vegetation
Ohne Vegetation läuft Risen 25 Prozent schneller, verliert aber extrem an Realismus und Atmosphäre.
Niedrige Vegetation
Schon in der niedrigen Einstellung hat Risen eine dichte Vegetation, allerdings nur aus der Nähe.
Mittlere Vegetation
Mittlere Vegetationseinstellungen stellen die Gewächse bis in deutlich weitere Entfernung noch dar…
Hohe Vegetation
Aber erst in der höchsten Einstellung wuchert Gras bis fast zum Horizont - frisst aber auch Leistung.
Effektqualität
Effektqualität beeinflusst die Grafik und Leistung kaum, lediglich einige wenige Effekte wie Gischt wirken in hohen Details eindrucksvoller.
Niedrige Effektqualität
Keine Brandung
Mittlere Effektqualität
Leichte Wellen schlagen ans Ufer.
Hohe Effektqualität
Die Wucht der Wellen ist fast spürbar.