R.U.S.E. - PC

Echtzeit-Strategie  |  Release: 09. September 2010  |   Publisher: Ubisoft
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R.U.S.E. im Test | Seite 2

Viel Flair, viel Fummelei

Die Kriegslisten: Mehr Tiefgang durch Täuschung

Wenn schon die Einheiten keine Spezialtalente besitzen, dann wenigstens Sie selbst: Als General dürfen Sie in R.U.S.E. nämlich Kriegslisten einsetzen, also Täuschungsmanöver, die sich jeweils auf einen ganzen Sektor des Schlachtfelds auswirken.

Mit der bereits angesprochenen »Blitz«-List etwa beschleunigen Sie alle verbündeten Einheiten, mit »Terror« schlagen Sie Feinde in die Flucht, mit dem »Tarnnetz« verbergen Sie Ihre Basis. Neben der Zoomfunktion sind diese Winkelzüge die zweite große Besonderheit von R.U.S.E., dessen Titel sich ja auch vom englischen Wort »ruse« für »List« ableitet.

R.U.S.E. : Bei dieser Schlacht in Sachsen zeigt der blaue Pfeil unsere Truppenbewegung, der blaue Kreis die Feuerreichweite der angewählten Panzer. Die feindlichen Einheiten haben wir mit der List »Spion«, ihre Befehle (rote Pfeile) mit dem Manöver »Decodierung« aufgedeckt. Bei dieser Schlacht in Sachsen zeigt der blaue Pfeil unsere Truppenbewegung, der blaue Kreis die Feuerreichweite der angewählten Panzer. Die feindlichen Einheiten haben wir mit der List »Spion«, ihre Befehle (rote Pfeile) mit dem Manöver »Decodierung« aufgedeckt.

Die Tricks erhöhen den taktischen Tiefgang weiter, besonders im Mehrspieler-Modus, in dem Sie den Gegner herrlich hinters Licht führen können. Etwa mit der »Schein-Offensive«, die Phantomeinheiten erzeugt. Im Solo-Modus brauchen Sie solche Tricks nicht, hier genügen Standard-Listen wie »Blitz« und »Terror«.

Die Kampagne: motivierend trotz wirrer Gegner

Die Kampagne von R.U.S.E. erzählt eine passable, wenn auch vorhersehbare Handlung um die Jagd auf einen Spion, die Sie von Nordafrika über Italien, Frankreich und Holland bis nach Deutschland führt. Die Missionen sind nett inszeniert und angenehm abwechslungsreich, auch wenn die Entwickler die faszinierend großen Landkarten selten komplett mit Zielen und Feinden gefüllt haben. Hier verschenkt R.U.S.E. Potenzial. Genau wie bei den spielbaren Fraktionen: Die meiste Zeit kommandieren Sie amerikanische und englische Einheiten, erst in den letzten Missionen können Sie alternativ auch deutsche wählen.

Die Computergegner wiederum greifen auf dem höchsten der drei Schwierigkeitsgrade zwar intelligent, aber manchmal nicht konsequent genug an. Im Test passierte es uns mehrmals, dass der Gegner uns mit einer übermächtigen Armee überrannte, dann aber plötzlich abzog, ohne uns den Todesstoß zu versetzen. Danach konnten wir sogar noch gewinnen.

Durch Siege sammeln wir Levelaufstiege, die aber spielerisch bedeutungslos sind. Hier hätte Eugen Systems noch Belohnungen basteln können, beispielsweise Bonus-Kriegslisten.

Sei’s drum, insgesamt hinterlässt die Kampagne einen guten Eindruck, zumal sich die Schlachten auf der höchsten Anspruchsstufe schön taktisch spielen: Wir rücken stets vorsichtig vor und müssen zugleich unsere Stellung aufmerksam verteidigen.

Der Mehrspieler-Modus: lustig listig

R.U.S.E. : Die Vogelperspektive zeigt alle aktiven Kriegslisten. Die Vogelperspektive zeigt alle aktiven Kriegslisten. Das gilt natürlich auch in den Mehrspieler-Schlachten zwischen bis zu acht Generälen, die vor allem von den Täuschungsmanövern profitieren. Es ist ungeheuer befriedigend, wenn wir per »Funkstille« unsere Armee verbergen, um dem Feind in die Flanke zu fallen. Als zusätzliche Herausforderung bietet R.U.S.E (nur) zwei Koop-Missionen sowie vier separate Solo-Operationen, in denen wir gegen besonders mächtige KI-Rivalen antreten. Aufgrund der großen Karten müssen wir in Mehrspieler- und Solo-Partien allerdings oft lange Marschwege in Kauf nehmen. Da hilft auch die »Blitz«-List wenig.

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Avatar Theopollo
Theopollo
#1 | 07. Sep 2010, 14:26
Leider wird der Multiplayer-Aspekt (Eigentlich das Hauptfeature von RUSE) zu schnell abgewickelt. Die Möglichkeiten die sich dort bieten sind grandios, auch wenn einige Ruses unnütz sind.
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Avatar Wisdoom
Wisdoom
#2 | 07. Sep 2010, 14:34
Mir gefällt an dem Spiel, dass es innovative neue Wege geht.

5% mehr wären da schon drinnen gewesen. Ein sauberes Spiel!

Wie oft gibts das heutzutage noch??
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Avatar Exilant
Exilant
#3 | 07. Sep 2010, 14:36
Find den Begriff Fummelei witzig, im Vergleich zu Sc mit seinen Hotkeys. :D

Ansonsten kann man dem Test zustimmen.

im Grunde seid langem mal wieder ein Echtzeit-Strategiespiel das den Namen auch verdient und keine Multitasking/Konzentrations-Übung.
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Avatar Littlepsycho123
Littlepsycho123
#4 | 07. Sep 2010, 14:59
Oh nein! Bitte hört auf es mit SC zu vergleichen! Bzw fangt nicht damit an -.- (damit meine ich die community)

Zum Test:
Finde das Spiel eigentlich sehr interessant, bin mir aber nach dem Test nichtmehr so wirklich sicher. Vielleicht mal warten bis der Preis noch ein bisschen fällt.
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Avatar skabbaz
skabbaz
#5 | 07. Sep 2010, 15:23
wird ned gekauft da es von Ubisoft kommt ..
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Avatar Exilant
Exilant
#6 | 07. Sep 2010, 15:41
Zitat von Littlepsycho123:
Oh nein! Bitte hört auf es mit SC zu vergleichen! Bzw fangt nicht damit an -.- (damit meine ich die community)


Tun wir ja nicht, glaub die Com weiß das Ruse das genaue Gegenteil von SC2 ist.
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Avatar BattleIsle
BattleIsle
#7 | 07. Sep 2010, 15:43
Das Spiel ist doch ein wenig zu hoch bewertet.

8 Punkte für die Grafik. Dabei sehen nur die Orte/Städte hübsch aus.
Der Rest ist maximal 6 Punkte. Aber Gamestar darf dann mal erklären,
warum selbst Fear 2 nur 8 Punkte gekriegt hat. Und Fear 3 wird wohl
auch nicht höher bewertet werden. Also schon hier unlogisch.

'Die Taktiktiefe: Schere-Stein-Panzer in Reinkultur'

Solche Spiele hasse ich wie die Pest. Nur weil ich einen Trupp
Soldaten übersehe, werden meine Panzer niedergemacht. Oder
meine Flieger von der Flak. Dabei ist genau sowas völlig abstrus.

Auch die Treffergenauigkeit ist eine Spassbremse. Ich will Gefechte,
wo auch Glück und Knappheit meine Erfolge zieren. Dieses Spiel ist
ein reines Daten vergleichen = Resultat. Genau wie die Täuschungs-
manöver, alles geplante Features, worauf die K.I. immer reinfällt.

Und das es kein 'Freies Speichern' gibt, ist wohl der Grund das die
K.I. den Todesstoss wie im Test erwähnt nicht durchführt.

Das Spiel hat doch zuviele wichtige Kontra-Punkte, das nicht 5% mehr,
sondern 5% weniger das Resulttat sein müssten. Die Steam-Plattform
ist auch ein Aspekt den Käufer berücksichtigen müssen. Ohne Internet
kein spielen. Natoll. Mal als Vergleich an die Gamestar-Werter, Link:

http://www.gamestar.de/spiele/sins-of-a-so lar-empire/wertung/44353.html

B.I.


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Avatar Exilant
Exilant
#8 | 07. Sep 2010, 15:44
Zitat von skabbaz:
wird ned gekauft da es von Ubisoft kommt ..


Kommt auch von Eugen Systems, die "fast" unabhängig von Ubisoft sind, was man gut and er QUalität vom Spiel merkt und das es keinen Ubilauncher hat.
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Avatar Exilant
Exilant
#9 | 07. Sep 2010, 15:48
Zitat von BattleIsle:
Das Spiel ist doch ein wenig zu hoch bewertet.

8 Punkte für die Grafik. Dabei sehen nur die Orte/Städte hübsch aus.
Der Rest ist maximal 6 Punkte. Aber Gamestar darf dann mal erklären,
warum selbst Fear 2 nur 8 Punkte gekriegt hat. Und Fear 3 wird wohl
auch nicht höher bewertet werden. Also schon hier unlogisch.


Dir ist klar das Strategiespiel und Ego-Shooter 2 verschiedene Dinge sind? Offenbar nicht.


Zitat von BattleIsle:

Solche Spiele hasse ich wie die Pest. Nur weil ich einen Trupp
Soldaten übersehe, werden meine Panzer niedergemacht. Oder
meine Flieger von der Flak. Dabei ist genau sowas völlig abstrus.


Stimmt Hinterhalte gab es ja im 2. Wk nicht oder Flak die FLugzeuge abschießt, Sowas gab es nie in einem Krieg. :D


Zitat von BattleIsle:

Auch die Treffergenauigkeit ist eine Spassbremse. Ich will Gefechte,
wo auch Glück und Knappheit meine Erfolge zieren. Dieses Spiel ist
ein reines Daten vergleichen = Resultat. Genau wie die Täuschungs-
manöver, alles geplante Features, worauf die K.I. immer reinfällt.


Quark. Auf dem entsprechendem Schwierigkeitsgrad fällt die Ki nicht auf alle Ruses hinein. Und Einheiten schießen auch öfter daneben, gerade bei Artillerie ist das treffen reine GLücksache. Spiel erstmal das Spiel kleiner. ;)


Zitat von BattleIsle:

Und das es kein Freies Speichern gibt, ist wohl der Grund das die
K.I. den Todesstoss wie im Test erwähnt nicht durchführt.

Das Spiel hat doch zuviele wichtige Kontra-Punkte, das nicht 5% mehr,
sondern 5% weniger das Resulttat sein müssten. Die Steam-Plattform
ist auch ein Aspekt den Käufer berücksichtigen müssen. Ohne Internet
kein spielen. Natoll. Mal als Vergleich an die Gamestar-Werter, Link:

http://www.gamestar.de/spiele/sins-of-a-so lar-empire/wertung/44353.html

B.I.




Schwachsinn
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Avatar KeksGoth
KeksGoth
#10 | 07. Sep 2010, 16:09
Zitat von BattleIsle:
Die Steam-Plattform
ist auch ein Aspekt den Käufer berücksichtigen müssen. Ohne Internet
kein spielen. Natoll.

Steam hat so nen lustigen Offline button Oo
Und man kann Retail spiele auch in Steam von DvD installieren ;)

btt: Mir war die bedienung in der demo zu fummelig....aber ich werds mir i-wann für nen 20er hohlen o.ä.
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Details zu R.U.S.E.

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Strategie
Untergenre: Echtzeit-Strategie
Release D: 09. September 2010
Publisher: Ubisoft
Entwickler: Eugen Systems
Webseite: http://www.rusegame.com
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 314 von 9275 in: PC-Spiele
Platz 28 von 810 in: PC-Spiele | Strategie | Echtzeit-Strategie
 
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