Rust : Das XP-System konnte die Spieler von Rust nicht überzeugen. Jetzt verrät das Team, wie sie die Erfahrungspunkte ersetzen wollen. Das XP-System konnte die Spieler von Rust nicht überzeugen. Jetzt verrät das Team, wie sie die Erfahrungspunkte ersetzen wollen.

Zum Thema Rust ab 6,99 € bei Amazon.de Eigentlich hatten sich die Spieler von Rust auf die Einführung von Erfahrungspunkten gefreut. Doch als das XP-System im Juli 2016 in der Early-Access-Version online ging, schlug die Stimmung schnell um.

Das neue System kam sogar so schlecht an, dass die Entwickler das Feature schleunigst entfernen und durch ein neues System ersetzen wollen.

Im jüngsten Dev-Blog erklärt das Team von Facepunch nun, wie das XP-System ersetzt wird und stellt das neue Locational Component Systems vor.

Fehlgeschlagener Rettungsversuch

Vor der Absage für das neue XP-System hatten die Entwickler zwar noch mit einer Hybrid-Lösung experimentiert. Die sollte das alte System, bei dem man durch Blaupausen neue Crafting-Rezepte lerne, mit dem neuen Punktesystem zum Freischalten von Bauplänen kombinieren.

Doch auch von dieser Idee, wird demnächst Abstand genommen.

Schwerer Name, einfaches Prinzip

In einige Wochen soll nun das neue Locational Component Systems kommen. Die Idee dahinter: Spieler werden nach ihrem technologischen Fortschritt ein- und verteilt. Wer gerade erst beginnt, startet immer an der südlichen Küste der Insel. Von dort aus ist es das Ziel, sich langsam gen Norden zu bewegen, um bessere Bauteile für hochwertigere Ausrüstung zu sammeln.

Dementsprechend sollten sich Spieler mit fortgeschrittener Ausrüstung weiter nördlich befinden. Spieler mit weniger guter Ausrüstung, sollten sich laut Entwickler im südlichen Teil der Karte aufhalten, da sie erst einmal über die richtige Kleidung und Bewaffnung verfügen müssen, um sich in den Norden zu wagen.

Rust : In Gebieten mit mehr Strahlung gibt es auch bessere Ressourcen. In Gebieten mit mehr Strahlung gibt es auch bessere Ressourcen.

Das soll verhindern, dass neue Spieler von bis an die Zähne bewaffneten Gegnern getötet werden. Dennoch sind bewaffnete Übergriffe im Süden nicht auszuschließen! Um zu vermeiden, dass Anfänger sich direkt in den Norden begeben, wurde die Radioaktivität wieder eingeführt.

Es ist aber durchaus möglich, sich je nach Stärke der Strahlung mit Kleidung oder Seuchenschutzanzügen zu schützen. Kleidung herstellen ist aber erst möglich, sobald die notwendigen Rohstoffe vorhanden sind.

Trotzdem bleibt die Frage: Wie sollen die Anfänger im Süden vor Angriffen von Spielverderbern aus dem Norden geschützt werden?

Crafting: Neue Materialien und Rezepte

Das Herstellen von hochwertiger Ausrüstung ist jetzt eng mit dem Fundort von spezielle Materialien verbunden: den sogenannten »Loot-Only-Komponenten«.

Die Loot-Only-Komponenten sind über die gesamte Karte verteilt. Zu finden sind sie vorrangig in den Rad-Towns, aber auch in Fässern und Kisten. Rad-Towns sind verstrahlte oder verlassene Orte wie Minen, Klärwerke, Leuchttürme, Militärbasen etc. Sie sind dafür bekannt, sehr hochwertige Ausrüstung zu beheimaten.

Allerdings braucht man auch strahlungssichere Kleidung, um dort nach Materialien zu suchen. So wollen die Entwickler dafür sorgen, dass hochwertiges Baumaterial nur von Spielern mit guter Ausrüstung gefunden wird.

Während also einfache Werkzeuge, wie Stein-Äxte, Speere, Hammer oder ähnliches weiterhin nur herkömmlichen Rohstoffen brauchen, verlangen spezielle Rüstungen und Waffen nun nach einigen der folgenden neuen Materialien:

  • Metallrohr

  • Seil

  • Getriebe

  • Klebstoff

  • Klebeband

  • Desinfektionsmittel

  • Technische Bauteile

  • Batterien

  • Plastikplanen

  • Nägel

  • Schrauben

Die Liste ist allerdings nur ein erster Ausblick auf die neuen Baumaterialien.

Im Devblog #128 geht es neben kleinerer Gameplay-Anpassungen und technischer Details auch um neue Höhlen, die demnächst kommen sollen.

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Rust - Screenshots aus dem Dev-Blog 128 zeigen kommende Höhlen