Sacred 2: Fallen Angel im Test
Spaßige, aber fehlerhafte Monsterhatz
Fazit der Redaktion
Michael Graf: Für mich ist Sacred 2 das beste Action-Rollenspiele seit Langem. Denn ich mag die knalligen Kombo- Kämpfe, die prächtige Welt, die interessanten Klassen, und vor allem: den Sammelsog nach besserer Ausrüstung. Klar, Sacred 2 hat auch seine Schwächen: die dröge präsentierte Handlung, die endlosen Laufwege, die geringe Gegnervielfalt, die nutzlosen Belohnungen, die miese Balance – ach, die Liste ließe sich lange fortsetzen. Doch all das kann ich verzeihen, weil mich Sacred 2 prächtig unterhält. Oder zumindest würde es das, litte es nicht auch noch unter Bugs. Die sind nämlich unverzeihlich, auch wenn Ascaron schon an den nächsten Patches arbeitet.
»Unverzeihlich«
Daniel Matschijewsky: Mal wieder kommt ein Spiel unfertig auf den Markt, mal wieder richte ich meinen erzürnten Blick auf einen deutschen Entwickler. Dabei erzeugt Sacred 2, wenn es mal nicht abstürzt, ein Suchtpotenzial, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe. Vor allem dem liebevoll gebauten Ancaria sowie den spaßigen Koop-Partien verdankt das Spiel, dass ich durchaus bereit bin, über den einen oder anderen Fehler hinwegzusehen. Als Entschuldigung lasse ich das trotzdem nicht gelten. Deshalb meine Forderung an Ascaron: mehr Stabilität, mehr Benutzerfreundlichkeit, weniger Bugs! Und zwar zügig – Sacred 2 hat das verdient.
»Kein Pardon!«
Update: Mit dem Patch 2.31.0 werten wir das Spiel auf, mehr dazu lesen Sie weiter vorn im Text. Beachten Sie auch die Änderungen im Wertungskasten.