Saints Row: The Third : Riesendildos als Waffen passen nicht mal eben in jedes Spiel. Meint zumindest THQs neuer President Jason Rubin. Riesendildos als Waffen passen nicht mal eben in jedes Spiel. Meint zumindest THQs neuer President Jason Rubin. Einige finden es lustig, andere finden es peinlich: das Actionspiel Saints Row: The Third , in dem wir etwa mit Riesendildos Jagd auf Passanten machen. Lustig finden das anscheinend etwas über 4 Millionen Spieler (so jedenfalls die aktuellen Verkaufszahlen). Zu denen, die das Ganze eher weniger passend finden gehört anscheinend auch Jason Rubin, neuer President von Saints Rows Publisher THQ.

»Warum kann das kein Red Dead Redemption oder Skyrim sein? Ich schau mir [Saints Row: The Third] an und denke mir 'Wenn interessiert's was es ist und warum es so ist wie es ist?' Dieses Team könnte etwas machen, das nicht so peinlich ist.« so Rubin gegenüber TheVerge.com.

Damit meine er aber nicht, dass ihm das Spiel persönlich peinlich beziehungsweise nicht gefallen würde und er nicht stolz auf die Leistung von Entwickler Volition wäre.

»Das eine schließt das andere ja nicht pauschal aus.« erklärt Rubin. Er denke viel eher, dass Volition einfach zu mehr in der Lage wären.

»Ein purpurner Riesendildo als Waffe mag durchaus in South Park funktionieren, aber ich bin mir nicht sicher, dass es das auch anderswo tut. Ich denke nicht, dass [Volition] sich für das entschieden haben, was sie getan haben, weil sie alle Optionen offen hatten. Es war das damalige Umfeld.«

Jason Rubin ist seit Anfang Juni neuer President von THQ. Er war Mitbegründer des Entwickler Naughty Dog (mittlerweile vor allem für die PlayStation-exklusive Uncharted-Reihe bekannt), bei dem er maßgeblich an der Entwicklung der Crash Bandicoot-Serie beteiligt war.