Scum : In Scum kämpfen Häflinge vor Fernsehkameras ums Überleben. In Scum kämpfen Häflinge vor Fernsehkameras ums Überleben.

Menschen vor laufenden TV-Kameras über die Klinge springen zu lassen, ist ja grundsätzlich keine neue Idee: Das haben wir schon in Running Man oder The Hunger Games gesehen. Und sicherlich hat auch RTL 2 schon ein entsprechendes Konzept für das Vorabendprogramm in der Schublade.

Mit Scum soll so ein dystopisches Fernsehformat auch als Hintergrund für einen Online-Survival-Titel herhalten. Ähnliche Battle-Royale-Setting nutzen ja bereits The Culling, H1Z1: King of the Hill oder Ark: Survival of the Fittest.

In Scum schlüpft der Spieler nun also in die Rolle eines verurteilten Verbrechers, der zur Belustigung der Zuschauer auf der ehemaligen Strafinsel Bagne de Cayenne ausgesetzt und gegen andere Insassen aufgehetzt wird. Die Spieler sollen nicht nur um ihr Überleben kämpfen, sondern auch um Fans, Sponsoren und Preise.

Serious Sam macht ernst

Wie der Publisher Devolver Digital im Rahmen der Gamescom 2016 bekannt gab, entsteht Scum in Zusammenarbeit zwischen den beiden kroatischen Studios Gamepires (Gas Guzzlers Extreme) und Croteam (Serious Sam 3, The Talos Principle). Das Spiel soll 2017 zunächst via Steam Early Access erscheinen. Trotz der Beteiligung Croteams setzt Scum nicht auf seine hauseigene Serious Engine, sondern auf die Unreal Engine 4.

Scum soll eine weitläufige Open-World bieten, in der Spieler auf die Suche nach Waffen, Ausrüstungsgegenständen, Ressourcen aber auch Nahrung gehen müssen. Devolver Digital verspricht dabei ein beispiellos komplexes Charakter-System, über das die Kampfkünste, die Crafting-Fähigkeiten und selbst die Stoffwechselrate bis hin zum Körpergewicht der Figuren simuliert würden.

Details dazu lassen aber noch auf sich warten. »Permadeath« wird es offenbar nicht geben. Die Sträflinge sollen sich nach ihrem Tod durch die Produktionsfirma des TV-Spektakels wiederbeleben lassen, mitsamt all ihrer Fähigkeiten.

Nicht nur PvP

Nun soll es in Scum aber auch Anreize für Spieler geben, sich zusammenzurotten anstatt nur gegeneinander zu kämpfen. Trotz des Sandbox-Gameplays soll es nämlich eine übergeordnete Story geben, in der sich die Sträflinge einer Rebellengruppe anschließen können um die Insel mit ihrer Hilfe zu verlassen.

Auch ein Koop- und selbst ein Einzelspieler-Modus sind geplant. So würden sich auf der Insel auch Unmengen von computergesteuerten »Schauspielern« finden, gegen die Spieler offenbar gemeinsam vorgehen können und mit denen die Handlung vorangetrieben wird.

Viel zu sehen gibt es von Scum bisher leider nicht. Devolver Digital hatte zur Gamescom nur das Konzeptbild und einige frühe Asset-Screenshots veröffentlicht, die wir in dieser Meldung zeigen.

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