Obsidian Entertainment : Nur vereinzelt dringen Info-Schnippsel zur Lage bei Obsidian an die Öffentlichkeit. Nur vereinzelt dringen Info-Schnippsel zur Lage bei Obsidian an die Öffentlichkeit. Turbulente Zeiten beim Entwickler Obsidian Entertainment (Fallout: New Vegas, Dungeon Siege 3): Nach den vermeintlichen Massen-Entlassungen vor wenigen Tagen hat das Studio offenbar die Arbeiten an einem neuen Geheimprojekt begonnen. Das geht zumindest aus dem LinkedIn-Profil von Mitarbeiter Richard Taylor hervor, der seit »März 2012« an einem neuen Titel als Projektleiter arbeitet.

Erst kürzlich machte die Nachricht die Runde, dass man zwischen 20 und 30 Mitarbeiter entlassen hat, nachdem ein wichtiges Projekt eingestellt wurde. Welches Spiel eingestampft wurde ist bislang nicht offiziell bestätigt, Branchen-Insider vermuten aber das von Microsoft finanzierte »Project North Carolina«. Das wäre Gerüchten zufolge für die nächste Xbox-Generation geplant und angeblich sehr wichtig für die Zukunft des Unternehmens gewesen. Bislang schweigt Obsidian zu den Entlassungen, einzelne betroffene Mitarbeiter hatten sich aber über Twitter bei ihren Kollegen verabschiedet.

Möglicherweise hätte man die missliche Lage mit etwas Glück abwenden können, diese Gelegenheit aber um Haaresbreite verpasst: Über Twitter bestätigt der Obsidian Mitbegründer Chris Avellone (in einem inzwischen gelöschten Tweet), dass man für die Arbeit an Fallout: New Vegas nicht über eine Gewinnbeteiligung, sondern direkt von Bethesda bezahlt wurde. Nur wenn der Titel eine Metacritic-Wertung von über 85 erhält, hätte Bethesda noch eine Bonuszahlung oben draufgelegt. Diese Marke hat Obsidian denkbar knapp verpasst: Die PC- und Xbox-360-Version wurde im Schnitt mit 84 Punkten bewertet.