Spec Ops: The Line - PC

3rd-Person-Shooter  |  Release: 29. Juni 2012  |   Publisher: Take 2 Interactive

Spec Ops: The Line - Autor hält gewalthaltige Spiele für zu unkreativ

Walt Williams, Autor der Geschichte im beklemmenden 3rd-Person-Shooter Spec Ops: The Line, wünscht sich insgesamt weniger gewalthaltige Spiele. Er glaubt die Entwickler machen es sich »zu einfach«.

Von Philipp Elsner |

Datum: 28.03.2013 ; 17:22 Uhr


Spec Ops: The Line : Spec Ops: The Line erzählte eine ernste und bedrückende Geschichte um einen Trupp US-Soldaten. Spec Ops: The Line erzählte eine ernste und bedrückende Geschichte um einen Trupp US-Soldaten.

Der Autor der Story in Spec Ops: The Line Walt Williams hält heutige gewalthaltige Spiele für unkreativ und einfach gestrickt. Wie er gegenüber Gamespot sagte, wünsche er sich für die Zukunft weniger gewaltfokussierte Spiele. Williams sagte: »In unserer Branche gibt es viele intelligente, progressive und kluge Köpfe. Für uns wird es immer schwerer, diese Spiele kritisch zu betrachten und zu sagen: Ja, das passt zusammen.«

Laut Williams seien gewalthaltige Spiele per se nicht schlimm oder verkehrt, aber nicht kreativ genug. Ein erstrebenswertes Ziel sei es, das Genre zu dekonstruieren, das sich nur auf die Glorifizierung von einsamen Helden, Soldaten und Kriegern beschränke. Die Charaktere in Spielen müssten weniger verzweifelt und ihre Einstellung und Moral weniger fatalistisch werden.

»Wie kann man einen Shooter machen, bei dem der Protagonist am Leben bleibt und bei dem das Ganze auch noch Sinn macht? Meiner Meinung nach müssen wir uns auf einen Punkt zu bewegen, an dem wir Charaktere erschaffen, die etwas mehr Hoffnung in sich tragen«, so Williams.

Seiner Meinung nach sollten Spiele nicht nur Gewalt als Selbstzweck verkaufen, sondern mehr Wert auf die Vielschichtigkeit ihrer Figuren und deren Motivation legen. Bereits in Spec Ops: The Line war dieses Konzept angeklungen: Die Charaktere waren keine reinen Kampfmaschinen ohne Skrupel oder Gewissen, sondern zweifelnde Personen, deren Schicksal nicht gleichgültig war. Die ungewöhnlich ernste Geschichte erinnerte daher an Filme wie Apocalypse Now und der Titel wurde vielfach als das erste »Antikriegs-Spiel« bezeichnet.

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Avatar Killergamesplaya
Killergamesplaya
#1 | 28. Mrz 2013, 17:45
In vielen fällen hat er recht da es sich dabei um effeckthascherei handelt aber nicht alles was brutal ist ist unkreativ
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Avatar SynysterGates
SynysterGates
#2 | 28. Mrz 2013, 17:47
Spec Ops machts doch vor wie solche Spiele sein sollten. Noch n bisschen weniger Einheitsbrei im Gameplay und dann wärs perfekt.
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Avatar Invognito
Invognito
#3 | 28. Mrz 2013, 17:50
Zitat von SynysterGates:
Spec Ops machts doch vor wie solche Spiele sein sollten. Noch n bisschen weniger Einheitsbrei im Gameplay und dann wärs perfekt.


Ja, das Gameplay war sehr ermüdent. Aber er ist ja "nur" Autor, da kann er recht wenig fürs Gameplay.
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Avatar Garm
Garm
#4 | 28. Mrz 2013, 18:04
Für Leute mit Hirn mag das stimmen, aber für die Millionen Actionkiddies da draußen die nur Michael Bay Filme gucken und CoD spielen, können Story und Charaktere gar nicht simpel genug gestrickt sein.
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Avatar Splatterest
Splatterest
#5 | 28. Mrz 2013, 18:05
Furchtbar pauschalisiert diese Aussage. In Fallout 3 und New Vegas gehört übertriebene Gewalt einfach seit jeher zur Serie und unterstreicht die ironisch-schwarzhumorige Atmosphäre. Und bei Skyrim ist es einfach episch inner netten Animation den Gegner aufzuspießen/zu enthaupten.

Und ganz ehrlich, bei Spielen wie Skyrim, Fallout etc. sind vielschichtige Charaktere nicht wirklich gefragt.

Schlechte/unkreative Spiele werden durch Splattereinlagen nicht besser, aber als Splatterfan findichs nie schlecht wenn ein gutes Spiel die noch zusätzlich aufwartet.
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Avatar Sven84
Sven84
#6 | 28. Mrz 2013, 18:25
Die Spielmechanik gibt da natürlich vieles vor und schränkt ein. Wenn man nichts anderes tut als schießen, dann kann die Story daran nicht völlig vorbei erzählen.

Gutes Beispiel das neueste Tomb Raider, wo Spielmechanik und Erzählweise nicht recht zusammenpassen (verletzliches Mädchen in der Story und brachiale Tötungsmaschine in der Spiel-Mechanik)
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Avatar psyclops
psyclops
#7 | 28. Mrz 2013, 18:44
Ich finde, recht hat er. Zu viele Spiele verlassen sich zu sehr auf Gewalt als zentrales Spielelement.

Es ist eben bekannt, dass es funktioniert und gut ankommt.

Allerdings sind die Spieler auch nicht ganz unschuldig. Welche Spiele werden mit am meisten gekauft? Ballerorgien.

Zitat von Splatterest:
Und ganz ehrlich, bei Spielen wie Skyrim, Fallout etc. sind vielschichtige Charaktere nicht wirklich gefragt.


??? Also bei Fallout schon. Es sei denn, du beziehst dich nur auf Fallout 3. Bethesda ist als Entwickler was vielschichtige Charaktere und gut konzipierte Stories anbelangt nicht wirklich das Nonplusultra in der Branche.
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Avatar jan [o]
jan [o]
#8 | 28. Mrz 2013, 18:47
Zitat von Sven84:
Gutes Beispiel das neueste Tomb Raider, wo Spielmechanik und Erzählweise nicht recht zusammenpassen (verletzliches Mädchen in der Story und brachiale Tötungsmaschine in der Spiel-Mechanik)


versteh dein beispiel nicht ganz - hängt doch nur vom schwierigkeitsgrad ab ob das "verletztliche mädel" aus der story halt seine verletzlichkeit auch im spiel zeigt - eben durch virtuelle tode wenn die aufgabe nicht gelingt oder ob der spieler sie durchs spiel führtwie warmer stahl durch butter

aber zur news an sich - mein gott was für ein fatzke - so eine selbstbeweihräucherung und was für hole phrasen
den einsamen helden gibt es seit jahren nur ganz ganz selten noch in action spielen-denn seit längeren ist es hip der spielerfigur sidekicks zu geben - so ja auch in spec ops...

würde ja seine aussagen als ok ansehen wenn er sich bemüht eine gewaltfreie spielwelt ala scrapland, psychonauts etc zu kreieren - aber wenn mal wieder in die blöde schien gedroschen wird "spec ops ist im gegensatz zu anderen shootern antikrieg und ja so viel intelligenter..." dann widert mich so ein plumpes gefasel nur an
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Avatar Drehtürsteher
Drehtürsteher
#9 | 28. Mrz 2013, 18:52
Zitat von Garm:
Für Leute mit Hirn mag das stimmen, aber für die Millionen Actionkiddies da draußen die nur Michael Bay Filme gucken und CoD spielen, können Story und Charaktere gar nicht simpel genug gestrickt sein.

Mal wieder schön verallgemeinernd.
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Avatar rudolph
rudolph
#10 | 28. Mrz 2013, 19:00
habs zwar net gespielt, aber spec ops ist doch auch ziemlich gewalttätig. das neue bioshock ist auch kein kindergarten und das ist wohl eines der kreativsten spiele der letzten jahre

auch wenn seine aussage grundsätzlich nicht ganz falsch ist
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Details zu Spec Ops: The Line

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: 3rd-Person-Shooter
Release D: 29. Juni 2012
Publisher: Take 2 Interactive
Entwickler: YAGER Development
Webseite: http://www.specopstheline.com
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
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