Splinter Cell: Conviction - PC

Action-Adventure  |  Release: 29. April 2010  |   Publisher: Ubisoft
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Special: Splinter Cell: Conviction

Die Neuerungen im Überblick

Sam Fisher hat in Splinter Cell: Conviction eine ganze Reihe neuer Fertigkeiten und Gimmicks spendiert bekommen. Wir zeigen Ihnen im Special mit Videos alle Tricks des Superspions.

Von Daniel Matschijewsky |

Datum: 22.04.2010


Ex-Third-Echelon-Agent Sam Fisher ist ein Profi darin, Zielpersonen so lautlos wie unauffällig auszuschalten. In Splinter Cell: Conviction hat der Entwickler Ubisoft Montreal die Anzahl dieser Manöver und technischen Hilfsmittel nicht nur erhöht, sondern auch deren taktischen Nutzen ausgebaut. Wir beschreiben Ihnen im Special die wichtigsten Neuerungen und zeigen diese kurz mit einem Beispiel-Video.

Markieren und Ausschalten

Splinter Cell: Conviction : Markieren und Ausschalten Markieren und Ausschalten

Wenn Sam einen Gegner im Nahkampf den Garaus macht, dürfen Sie anschließend eine bestimmte Anzahl feindlicher Wachen markieren und mit einem Druck auf die E-Taste automatisch ins virtuelle Nirwana schicken. Je nach gewählter Waffe sowie deren Aufrüstungs-Level dürfen Sie bis zu fünf Gegner »markieren und ausschalten«. Das sieht nicht nur cool aus, sondern sorgt auch für einen exzellenten Spielfluss.

» Video: Splinter Cell: Conviction - Markieren und Ausschalten

Letzte bekannte Position

Splinter Cell: Conviction : Letzte bekannte Position Letzte bekannte Position

Wenn Sam ertappt wird, aber sogleich wieder aus dem Sichtfeld der Gegner verschwindet, wird seine letzte bekannte Position durch eine weiße Silhouette dargestellt. Da die Wachen nun alles daran setzen, den Superspion an dieser Stelle festzunageln, können Sie die Gegner gefahrlos umkreisen und ihnen beispielsweise in den Rücken fallen. Perfekt für Spieler, die lieber subtil vorgehen und im Verborgenen bleiben wollen.

» Video: Splinter Cell: Conviction - Ablenkung aus der Umwelt

Das neue Licht-o-Meter

Splinter Cell: Conviction : Das neue Licht-o-Meter Das neue Licht-o-Meter

In früheren Splinter Cells hat eine Anzeige in der Benutzeroberfläche oder auf Sams Anzug darüber informiert, wie gut der Held zu sehen ist. Conviction modernisiert dieses System auf raffinierte Weise: Wenn Sam für Feinde unsichtbar ist, färbt sich die Umgebung schwarzweiß, nur besonders helle Stellen und Gegner werden bunt dargestellt -- genau das richtige, um die nächsten Schritte zu planen.

» Video: Splinter Cell: Conviction - Angriff aus den Schatten

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Avatar Eskobar
Eskobar
#1 | 22. Apr 2010, 16:42
Ich besitze den Titel für meine 360 und bin echt erstaunt wie untraditionell das Spiel geworden ist.

Angefangen bei Sam: der bewegt sich zwar geschmeidiger und geht auch hübsch in Deckung, jedoch fehlen Funktionen aus dem Vorgänger (das einfache Wechseln der Schulterperspektive; von einem Rohr an der Decke aus schießen zu können; der legendäre Spagat zwischen zwei eng aneinander liegenden Wänden usw.), die das Spielerlebnis auf Third-Person-Shooter-Niveau minimieren, was nichts Falsches sein muss; jedoch fühlt es sich weder an wie ein TPS noch wie ein Stealth-Spiel, sondern wie ein auf Massenpublikum getrimmter Zwitter.

Und auch um eine Verbindung zum News-Beitrag herzustellen: ca. alle Gadgets wird man aufgrund des schnellen Spielverlaufs nur als Granaten missbrauchen, ob Haftkameras oder sonstwas. Es gibt KEINEN taktischen Nutzen der Gadgets! Sonar-Brille schaltet man kurz an, jedoch verwackelt (!) das Bild wenn man sich bewegt, weshalb das Ding garkein praktischen Nutzen hat. Das EMP-Zeugs braucht man auch oft nur storybedingt; ich frage mich überhaupt wozu das große Waffenarsenal wenn die alles zerfetzende Nahkampfattacke alles andere übertrumpft? Selbst wenn man gesehen wird und jemanden umbringt, zählt diese als Stealth-Angriff. Und da es oft zu hektischen Situationen kommt, nutzt man Mark & Execute kaum..

Das ist meine Spielerfahrung, danke an alle die bis hierher gelesen haben. "Conviction" ist kein "Splinter Cell" mehr, sondern ein Opfer von Ubisofts Casual-Strategie; kein Wunder warum das Spiel nach ca. 6 Stunden vorbei ist - und das ganze auf dem PC mit dem DRM-Mist?

Tut mir nur einen Gefallen, Leute: liest euch die Tests durch, informiert euch über das DRM-System und schaut euch im Spiegel in die Augen und guckt ob ihr Die-Hard "Splinter Cell"-Fans seid, und dann überlegt nochmal ob ihr 45€ dafür ausgibt.
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gamemen
#2 | 22. Apr 2010, 16:47
Mich interessiert nur eine einzige Neuerung:
wenn UBI einen für Käufer ihrer Programme zumutbaren KS anbieten.Erst dann schaue ich mir die Programme selbst wieder an.
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Avatar Tharos
Tharos
#3 | 22. Apr 2010, 16:48
Ihr habt die fähigkeiten "Serverabsturz" & "Einloggprobleme" vergessen.
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Avatar Nico Gutmann
Nico Gutmann
#4 | 22. Apr 2010, 16:54
Zitat von Eskobar:
[...]


Meine Spielerfahrung (auch auf der 360) ist im Grunde genau umgekehrt:
Der Punkt den ich zugestehe, ist, dass einige akrobatische Manöver mehr sein dürften (Von Rohren schießen kann man übrigens ;) ).
Der Zwitter aus TPS und Stealth-Action funktioniert in meinen Augen ganz wunderbar. In keinem Splinter Cell zuvor hab ich derart viel die Gadgets eingesetzt - ich glaube deine Spielweise ist relativ hektisch, ich erkunde immer noch sehr stark die Gegend und Gegner bevor ich mir einen Plan zurechtlege, einzig die Ausführung geht dann extrem flott von der Hand. Ziel dabei ist es immer eine Gruppe auszuschalten, ohne dass sie überhaupt mitkriegt, dass ich überhaupt da bin - sei es, dass ich Mann für Mann im Schatten ausschalte, oder die ganze Gruppe blende und in Sekundenschnelle brachial zerlege, ganz situationsabhängig. Entsprechend kommt bei mir auch das Mark&Execute relativ oft zum Einsatz. Das Rauschen des Sonars und dass man mit Sonar kein Hell-Dunkel sieht finde ich sehr gut, weil es sonst schlichtweg übermächtig wäre.
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Avatar Sphinx3019
Sphinx3019
#5 | 22. Apr 2010, 17:05
Zitat von Nico Gutmann:

Ziel dabei ist es immer eine Gruppe auszuschalten, ohne dass sie überhaupt mitkriegt, dass ich überhaupt da bin - sei es, dass ich Mann für Mann im Schatten ausschalte, oder die ganze Gruppe blende und in Sekundenschnelle brachial zerlege, ganz situationsabhängig.


Und dabei liegt das Problem. Das Spiel entfernt sich viel zu sehr vom ursprünglichen Gedanken der Splinter-Cell-Serie. In allen vorherigen Spielen waren die Gegner zu stark, als dass man in einem offenen Gefecht gewinnen würde. In Teil 1 & 2 gab es sogar noch manche Level wo uberhaupt niemand getötet werden durfte.
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Avatar Nilchen29
Nilchen29
#6 | 22. Apr 2010, 17:08
Wo ist die AC2 News hin? o.O
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Avatar Datenkönig
Datenkönig
#7 | 22. Apr 2010, 17:08
Wie es aussieht, ist UBIs toller KS soeben tatsächlich gecrackt worden, und zwar ohne Umwege über einen ServerEmulator, sondern mit sage und schreibe einer einzigen DLL. Wenn das stimmt, sollte UBI schleunigst diesen wertlosen Mist aus seinen Spielen entfernen, um nicht die letzten Kunden zu vergraulen.
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Avatar Nico Gutmann
Nico Gutmann
#8 | 22. Apr 2010, 17:11
Zitat von Sphinx3019:


Und dabei liegt das Problem. Das Spiel entfernt sich viel zu sehr vom ursprünglichen Gedanken der Splinter-Cell-Serie. In allen vorherigen Spielen waren die Gegner zu stark, als dass man in einem offenen Gefecht gewinnen würde. In Teil 1 & 2 gab es sogar noch manche Level wo uberhaupt niemand getötet werden durfte.

Die gibt es nach wie vor, stellenweise. Und im wirklich offenen Kampf hat man (zumindest auf Realistisch) nach wie vor keine Chance. Cleveres Vorgehen ist immer noch gefragt, verborgene Aktionen passen nur schlicht und ergreifend nicht mehr in Sams Geschichte.
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Avatar Eskobar
Eskobar
#9 | 22. Apr 2010, 17:22
Zitat von Nico Gutmann:
...


Das ist ja das Problem: es geht darum, dass man ganze Gruppen im Stile einer waschechten Ein-Mann-Armee ausschaltet, und zwar so schnell wie möglich damit kein Alarm geschlagen wird; nur fehlt mir persönlich der Reiz, dass ich Gegner für Gegner ausschalte und mich so Stück für Stück voran arbeite. Dieser Spielansatz wäre möglich gewesen hätte man das Transportieren von Leichen implentiert, sprich: Toten Gegner auf die Schulter packen, verstecken und weiter schleichen. Klar gibt es einige Situationen, wo dies möglich ist, jedoch ist der Punkt eben dass es einzelne Situationen sind während es bei den Vorgängern halt ein Mix aus beidem war, wobei das Ausschalten einzelner Gegner natürlich überwog.

Zum Sonar: das mag schon sein, nur verstehe ich dann nicht, warum man statt dass man Nachtsichtgerät und Sonaransicht zusammenpackt lieber beides trennt um so das Nachtsichtgerät ohne Störungen nutzen zu können (so wie es mit jedem NSG heutzutage üblich ist) während die Sonafunktion nur beschränkt genießbar sind? Klar ist das Zusammenpacken um einiges komfortabler, nur ist es doch irgendwie Quatsch wenn man Lichter ausknipsen soll, im Schatten steht und sich alles Farbige in ein Schwarz-Weiß taucht komplett im Dunkeln Richtung Gegner zu torkeln und den dann auszuschalten statt das man einfach konstant das NSG benutzen kann..
Und was die Übermächtigkeit angeht: Durch M&E ist sie doch schon ohnehin schon gegeben, man greift einen Gegner im Nahkampf an, kriegt seine Münzchen, versteckt sich 'ne Minute im Schatten nachdem man erwischt wurde damit die Schießbuden-KI ihr Gedächtnis verliert und zack kann man ganze Gegnerwellen innerhalb kürzester Zeit platt machen. Wenn es also darum ginge die Übermächtigkeit zu verringern, dann hätte man schon einen der Grundpfeiler des Spiels überarbeiten müssen ;)

Ich denke das grundsätzliche Problem ist bei dem Spiel der Zusammenprall von altbewährten "Splinter Cell"-Fans mit neuem Action-orientierten Gameplay, der das Spiel so polarisierend macht. Vielleicht bin ich da zu wenig altmodisch und würde das Spiel lieber in alter Manier durchspielen - wie ich schon sagte, es ist ja an sich kein schlechtes Spiel; nur ist es kein guter Third-Person-Shooter, da viele Shooter-Mechaniken fehlen bzw. komisch modifiziert wurden (das Fadenkreuz schwenkt ein Tick zu langsam mit) und auch kein gutes "Splinter Cell" weil das Schleichen aufs Nötigste gestutzt wurde.

Aber trotzdem danke dass du auf meinen Beitrag eingegangen bist :)
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Avatar Nico Gutmann
Nico Gutmann
#10 | 22. Apr 2010, 17:42
Zitat von Eskobar:

nur ist es kein guter Third-Person-Shooter, da viele Shooter-Mechaniken fehlen bzw. komisch modifiziert wurden (das Fadenkreuz schwenkt ein Tick zu langsam mit) und auch kein gutes Splinter Cell weil das Schleichen aufs Nötigste gestutzt wurde.

Das ist so ziemlich der Knackpunkt an der ganzen Misere und der Grund warum ich den 4Players-Test völlig daneben finde. Conviction passt in keine der bekannten Kategorien 1:1 rein, sondern wagt einen Mix. Das verwirrt den Spieler, weil er nicht weiß mit welchen Maßstäben und Erwartungen er rangehen soll und bringt ihn zu dem Schluss, dass es in beiden nächstliegenden Genres versagt und deshalb nicht gut ist.
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Details zu Splinter Cell: Conviction

Plattform: PC (Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Action-Adventure
Release D: 29. April 2010
Publisher: Ubisoft
Entwickler: Ubisoft Montreal
Webseite: http://www.manofconviction.com...
USK: Keine Jugendfreigabe
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