Spore: Galaktische Abenteuer - PC

Lebenssimulation  |  Release: 25. Juni 2009  |   Publisher: Electronic Arts
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Spore: Galaktische Abenteuer im Test | Seite 2

Mäßiges Addon mit mäßigen Missionen + Video (Update)

Auf dem Planeten

Spore: Galaktische Abenteuer : Manche der Abenteuer-Orte sind stimmungsvoll in Szene gesetzt, wie dieser Weltraumhafen. Manche der Abenteuer-Orte sind stimmungsvoll in Szene gesetzt, wie dieser Weltraumhafen. In der Kampagne von Spore finden Sie die neuen Abenteuer genauso wie die alten Aufträge: indem Sie Missionen von anderen Völkern annehmen. Dann geht’s hinab auf die Planetenoberfläche und hinein in Missionen, die im Prinzip nichts weiter sind als eine leicht erweiterte Kreaturenphase. Die war schon im Hauptspiel spielerisch dünn. Galaktische Abenteuer stockt die Substanz nur marginal auf. Nach wie vor kann Ihr Kapitän nur aggressiv oder sozial reagieren, und so bestehen auch die Missionen immer wieder daraus, Kreaturen zu becircen oder umzulegen.

Allerdings dürfen Sie nun auch mit Leuten reden; dann laufen vordefinierte Monologe ab. Manchmal sollen Sie Gegenstände einsammeln, Kreaturen eskortieren oder Bauwerke beschützen. Solche Aufgaben reihen sich zu Ketten aneinander, die Geschichten erzählen. Beispiel: Zwei verfeindeten Adelsfamilien sind Sohn und Tochter abhanden gekommen: Romiette und Julius. Wir werden als Bote engagiert, der eine Schriftrolle mit der Kriegserklärung überbringen soll.

Anschließend befragen wir die Bewohner der Stadt und spüren das Liebespärchen am See auf, das wir schließlich zu den Eltern zurück eskortieren. In einem anderen Abenteuer muss auf einem Minenplaneten ein Generator gegen in Wellen anstürme Eiskreaturen verteidigt werden. Was vielfältig klingt, läuft in der Praxis auf die immer gleichen Handlungen hinaus: laufen, reden, kämpfen, becircen.

Zahlreiche Schwächen

Spore: Galaktische Abenteuer : Mit dem Editor haben wir die Situation im GameStar-Layoutbüro detailverliebt nachgestellt. Mit dem Editor haben wir die Situation im GameStar-Layoutbüro detailverliebt nachgestellt. Den simplen Möglichkeiten entsprechend sind auch die meisten galaktischen Abenteuer anspruchslos. Mal kloppen wir uns in einer Tempelruine mit immergleichen Spinnen, mal laufen wir von Gesprächspartner zu Gesprächspartner. Manche Spielkonzepte gehen nicht auf, weil Spore zu limitiert ist. In einer Alien-Basis sollen wir zum Beispiel an Wachen vorbeischleichen, was dank der ungelenken Steuerung gar nicht so einfach ist. Wenn wir entdeckt werden, macht das aber auch nichts -- wir laufen einfach davon. Die Schmalspur-KI der Kreaturen scheitert an »Suche und Verfolge«-Aufgaben komplett, die Wachen verhaken sich in Kisten, und entdeckt zu werden bleibt eh ohne Konsequenzen. Eine Kampfmission dagegen schaffen wir fast vollständig durch Nichtstun -- unsere Verbündeten legen die Angreifer allein um. Die Balance wackelt an allen Ecken und Enden. Wenn’s mal knifflig wird, dann nur, weil Spieler in selbstgebauten Abenteuern nervige Aufgaben stellen, etwa durch endlose Teleporter-Labyrinthe zu irren oder überlegene Monstermassen zu besiegen. Generell sind Sie in Galaktische Abenteuer nicht gegen Spielerpfusch gefeit, denn das Programm schleust auch unfertige oder unmöglich zu lösende Aufträge in die Kampagne ein. In solchen Fällen hilft nur ein frustrierter Abbruch. Zwar gibt’s ein Bewertungssystem, aber keine Filtereinstellungen, mit denen Sie nur beliebte oder nur deutschsprachige Einsätze zulassen könnten. Im Extremfall melden Sie sich bei der Spore-Community ab und beschränken sich auf die 35 mitgelieferten Maxis-Missionen. So kommt bei Galaktische Abenteuer aber wenig Freude auf, das Addon ist klar auf Spieler mit Internet-Anbindung zugeschnitten.

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Avatar Supreme Commander
Supreme Commander
#1 | 04. Jul 2009, 09:36
Tjo Spore ist wie ostereier bemalen, ist schön macht spass und wenn man sie den Kindern zum spielen gibt schlafen sie ein.
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Avatar tiar
tiar
#2 | 04. Jul 2009, 10:15
Imho ist es ein wenig hinkend, wenn man ein Spiel wegen der Reduzierung auf einen eintönigen, simplen Spielablauf abzubewerten, denn dann müsste man zB. einen Großteil aller First-Person-Shooter genauso abwerten, denn dort reduziert sichs eben auch "nur" auf das Herumrennen und Gegner abballern oder Rennspiele eben aufs "im Kreis herumfahren" oder ein Echtzeit-Strategie-Spiel auf "Armee bauen und den anderen überrennen"....

Nichts gegen FPS - der Großteil der Spiele, die ich spiele sind FPS und ich empfinde es oft als Erlebnis, weils eine schne, neue Graphik mit einer netten Story dazu gibt, usw....aber ich reduziere meine Meinung nicht auf das oben genannte.

Ich sehe in Spore viel mehr, es ist ein sehr nettes Spiel und die Sache mit den im Internet verteilbaren, selbstgemachten Kreaturen, Fahrzeugen und Bauwerken macht das Ganze in diesem Bereich innovativ.

Gestört hat mich das Ende der Evolution...nur 1 Raumschiff, mit dem eben bald an seine Grenzen stößt und man kann nichts mehr machen - Ende des Spieles, alles von vorne auch wenns dann optisch ganz anders aussieht. Da hätte man dann weiterentwicken sollen....zB.: Flottenverbände, Sonnen als Minen, Sektoren zu onclaven machen, usw. sodass man doch die Ganze Galaxie wirklich erforschen könnte

Eine Rückkehr zur Kreaturenphase ist aber doch auch eine nette Möglichkeit, denn außer mit dem Hologramm spazieren zu gehen hatte man keine Mglichkeit mehr einen laneten zu betreten. Ich bin gespannt, wenn ichs mir irgendwann zulege, wie es mir selbst gefällt. Vieleicht ergibt sich ja noch ein Patch für einen Missionsfilter, der dann nur freigegebene und bewertete Missionen einbaut, sodass der verständliche Frust nicht überhand nimmt
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Avatar Elborbah
Elborbah
#3 | 04. Jul 2009, 10:16
Mich ärgert wirklich, dass die es nicht geschafft haben ein gescheites Spiel um den genialen Kreaturen-Editor herum zu bauen.
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Avatar Uran
Uran
#4 | 04. Jul 2009, 10:20
Spore ist eine der Spiele, bei der ich nachträglich froh bin. Das es mit DRM als Kopierschutz ausgestattet ist. Und ich deswegen nicht mein Geld verschwendet habe. Alles was davon höre, hört stink Langweilig an.
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Avatar ethnix
ethnix
#5 | 04. Jul 2009, 11:28
mich ärgert der weltraummodus, der so genial hätte werden können. mich ärgert, dass ich nicht wirklich auf anderen planeten lande, wo grad jemand aufwächst. mich ärgert, dass ich mir die beine etc. selbst aussuchen darf, anstatt dass wirklich meine handlungen meine form beeinflussen.

denn das wollte es doch angeblich simulieren. evolution. aber was ist das für eine evolution, in der ich, völlig unabhängig wie ich mich vorher verhalten und bewegt habe, einfach mal beine, zähne etc. ändern kann.

so ist das nur ein großer sandkasten, nur das ein sandkasten mehr möglichkeiten bietet.
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Avatar Kwingdor
Kwingdor
#6 | 04. Jul 2009, 12:03
Also ganz so negativ würde ich das Ganze nicht sehen. Wenn man viel Eigeninitiative und Kreativität reinsteckt, kann man schon einiges rausholen. Die Missionen sind durchwegs sehr kurz gehalten, ja... doch was ich zurzeit so sehe ist schon immer witzig. Klar es ist absolut nicht das grafische Wunderwerk und die Vielfalt ist auch auf einen gewissen Bereich begrenzt... doch wenn ich mir so einige Missionen anseh, die zurzeit kursieren, macht es das schon sehr gut.
Zum anderen ist Spore recht kindgerecht gehalten, sodass auch Jüngere der Zugang nicht verwehrt bleibt... aber ja der Galaxiemodus stört auch mich in der Form, wie er existiert... wobei ich eins sagen muss... für eine Runde zwischendurch spiel ich Spore immer wieder gern.
Zu den Missionen selbst noch... man kann diese auch direkt aus der Sporepedia laden (momentan bevorzuge ich das) und seinen Captain auswählen (sofern von der Mission erlaubt). Zudem kann man - nachdem man diese gespielt hat - bewerten und dementsprechend erkennt man auch klar, welche spielenswerter sind... wobei man da etwas Vorsicht walten lassen muss, weil einige schlichtweg schlechter bewertet wurden, weil sie schwerer zu schaffen sind ;)
Aber ansonsten gibts auch ne klare Unterteilung der Schwierigkeit etc... das wird dann zusätzlich mit angegeben... und auch wieviele Punkte man für diese Mission erlangt. Von daher... alles in allem eine grundsolide Fortsetzung aus meiner Warte aus... ich hab mir nicht mehr erhofft, denn der Grundbau bleibt ja gleich... da hieß es auch nie, dass der sonderlich mehr angerührt wird ;)
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Avatar Rota:Redom
Rota:Redom
#7 | 04. Jul 2009, 12:37
hab nix anderes erwartet...
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Avatar ironice
ironice
#8 | 04. Jul 2009, 13:28
Zitat von tiar:
Imho ist es ein wenig hinkend, wenn man ein Spiel wegen der Reduzierung auf einen eintönigen, simplen Spielablauf abzubewerten, denn dann müsste man zB. einen Großteil aller First-Person-Shooter genauso abwerten, denn dort reduziert sichs eben auch "nur" auf das Herumrennen und Gegner abballern oder Rennspiele eben aufs "im Kreis herumfahren" oder ein Echtzeit-Strategie-Spiel auf "Armee bauen und den anderen überrennen"....

Nichts gegen FPS - der Großteil der Spiele, die ich spiele sind FPS und ich empfinde es oft als Erlebnis, weils eine schne, neue Graphik mit einer netten Story dazu gibt, usw....aber ich reduziere meine Meinung nicht auf das oben genannte.

Ich sehe in Spore viel mehr, es ist ein sehr nettes Spiel und die Sache mit den im Internet verteilbaren, selbstgemachten Kreaturen, Fahrzeugen und Bauwerken macht das Ganze in diesem Bereich innovativ.

Gestört hat mich das Ende der Evolution...nur 1 Raumschiff, mit dem eben bald an seine Grenzen stößt und man kann nichts mehr machen - Ende des Spieles, alles von vorne auch wenns dann optisch ganz anders aussieht. Da hätte man dann weiterentwicken sollen....zB.: Flottenverbände, Sonnen als Minen, Sektoren zu onclaven machen, usw. sodass man doch die Ganze Galaxie wirklich erforschen könnte

Eine Rückkehr zur Kreaturenphase ist aber doch auch eine nette Möglichkeit, denn außer mit dem Hologramm spazieren zu gehen hatte man keine Mglichkeit mehr einen laneten zu betreten. Ich bin gespannt, wenn ichs mir irgendwann zulege, wie es mir selbst gefällt. Vieleicht ergibt sich ja noch ein Patch für einen Missionsfilter, der dann nur freigegebene und bewertete Missionen einbaut, sodass der verständliche Frust nicht überhand nimmt


Jetzt mal was anderes... ich lese immer mal wieder Graphik... das Wort gibts ja ned. Bitte schreibt entweder rafik (Deutsch) oder graphic. (Englisch) Aber dieses Graphik, wahrscheinlich eine Mischung aus beiden, ist schädlich fürs Auge.
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Avatar Randomkilla
Randomkilla
#9 | 04. Jul 2009, 14:16
Zitat von ironice:
Jetzt mal was anderes... ich lese immer mal wieder Graphik... das Wort gibts ja ned. Bitte schreibt entweder rafik (Deutsch) oder graphic. (Englisch) Aber dieses Graphik, wahrscheinlich eine Mischung aus beiden, ist schädlich fürs Auge.

Und ob es das gibt. Beide Schreibweisen sind zulässig.

Gra|fik, Graphik, die; -, -en [griech. graphike (téchnē) = Schreib-, Zeichenkunst, zu: graphikós = das Schreiben betreffend]: 1. ...

Quelle: [url]http://www.duden-suche.de/suche/abstract. php?shortname=fx&artikel_id=64226[/url]
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Avatar raxxxor18
raxxxor18
#10 | 04. Jul 2009, 14:32
Irgendwie war das zu befürchten.

Zitat von Supreme Commander:
Tjo Spore ist wie ostereier bemalen, ist schön macht spass und wenn man sie den Kindern zum spielen gibt schlafen sie ein.


Genialer Kommentar. Musste zwei minuten durchlachen deswegen.
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Details zu Spore: Galaktische Abenteuer

Plattform: PC
Genre Strategie
Untergenre: Lebenssimulation
Release D: 25. Juni 2009
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: Electronic Arts
Webseite: http://eu.spore.com
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 1626 von 4492 in: PC-Spiele
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