Spore in der Vorschau
Mangelnde Originalität kann man dem Evolutions-Simulator gewiss nicht vorwerfen. Doch setzt er auch spielerische Akzente? Um dies zu klären, haben wir die erste spielbare Version angeschaut.
Von
Michael Graf
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Datum:
22.10.2007
Will, du bist ein Genie«, lobte ein amerikanischer Journalist auf der E3 2005 in Los Angeles. Und meinte Will Wright, den Macher von Sim City und Die Sims, der just sein nächstes Projekt vorgestellt hatte: Spore, einen Evolutions- Baukasten, in dem der Spieler ein Lebewesen von der Ursuppe ins All führt. Ein ebenso ambitionierter wie origineller Titel, doch auch ein genialer? 2005 fabulierte Wright von großen Ideen; wie sich sein vermeintlicher Geniestreich spielt, verriet er nicht. Ergo konnte Spore alles sein, von der Offenbarung bis zum Minispiel-Mix. Diese Wissenslücke können wir erst zwei Jahre später und 9.378 Kilometer entfernt schließen: Auf der GC in Leipzig zeigt der Produktmanager Darren Montgomery erstmals eine spielbare Spore-Version. Vorneweg: Der Titel wird die Spielerschaft spalten ? die einen wird er entzücken, die anderen einschläfern.
Fünf Ären
Spore
gliedert sich in fünf Phasen, die sich spielerisch stark unterscheiden. Durch die Ursuppe steuern Sie Ihren Einzeller in Pac Man-Manier und mampfen DNA-Partikel. Mit denen spendieren Sie ihm Upgrades wie zusätzliche Tentakel. Wenn die Kreatur ausgewachsen ist, kriecht sie an Land und entwickelt sich weiter. Danach gründen Ihre Schützlinge einen Stamm und eine moderne Zivilisation, die schließlich sogar zu den Sternen reist. Darren Montgomery zeigt aber nur die Kreaturen- und Stammes-Epochen.