Spore - PC

Lebenssimulation  |  Release: 04. September 2008  |   Publisher: Electronic Arts
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Spore im Test | Seite 2

Vom Einzeller zum Raumfahrer

Der Baukasten

Spore : Simpler Einstieg: In der Ursuppe flieht unsere Amöbe (oben) vor größeren Kreaturen und frisst kleinere. Simpler Einstieg: In der Ursuppe flieht unsere Amöbe (oben) vor größeren Kreaturen und frisst kleinere. Das Lebewesen, das diese biologische Zeitreise durchrast, ist Ihr Geschöpf. Das ist das Besondere an Spore, seine zentrale Faszination: Statt einer vorgegebenen Figur agiert im Spiel eine Spezies, die Sie selbst entworfen haben und bei Bedarf beliebig verändern. Der flexible Editor, der eine große Zahl von Bauteilen kinderleicht und nahtlos zu absurden Körpern verschmilzt, ist dabei das eine technische Wunderwerk des Spiels. Das andere ist die Tatsache, dass es diese selbstgebauten Chimären glaubwürdig zum Leben erweckt. Als unsere GameStar-Art, das Klumpvieh, aus dem Ozean steigt, nehmen wir ihm als erstes alle Flossen und Geißeln weg und legen den löffelförmigen Körperbatzen gliederlos auf die Erde. Dort beginnt er, angestrengt herumzurobben – wir haben einen Wurm erschaffen! Probeweise setzen wir ein einzelnes Bein an; nun hopst der Klops emsig durch die Landschaft. Egal wo wir weitere Füße hinzufügen, Spore balanciert unsere Kreatur automatisch aus, animiert sie automatisch, lässt sie beliebig viele Arme schwenken, aus Dutzenden von Augen blinzeln, beugt den Körper dort zum Fressen, wo wir Mäuler annähen, kurz: Es ist uns trotz aller Versuche nicht gelungen, eine Kreatur zu erschaffen, die nicht funktionieren würde.

Die Freiheit hat allerdings ihre Grenzen; und die sind enger gesteckt, als es zunächst erscheint. Im Editor dürfen Kreaturen (und später Vehikel und Gebäude) nicht endlos komplex sein, und so limitiert Spore vor allem die Zahl der Verästelungen. Arme können Sie zum Beispiel nur an den Torso ansetzen, nicht an andere Arme oder Beine. Der Körperschlauch selbst lässt sich strecken und biegen, aber nicht in Segmente unterteilen; sternförmige oder baumartig aufgefächerte Wesen sind nicht drin. Analog dazu zeigt das Verhalten Ihrer Kreatur vergleichsweise wenig Variantenreichtum, so bizarr sie auch ausfallen mag. Beine können trippeln, hopsen, stampfen, Arme schwenken, Augen blinzeln, und spätestens beim zehnten Eigenbau-Wesen weiß man, wie das alles aussieht – überraschendes Gebaren bleibt aus. Dazu kommt, dass die Spore-Wesen in der Spielwelt kaum mehr tun, als herumzutrotten und ab und zu andere Rassen zu überfallen; der »Einfach mal zuschauen!«-Faktor hält sich – gerade im Vergleich zu Die Sims – in starken Grenzen.

Der Körper

Spore : Der Editor ist das Kernstück von Spore. Hier erstellen Sie kinderleicht die absurdesten Kreaturen, Fahrzeuge, Gebäude und später auch Raumschiffe, die vom Spiel dann automatisch passend animiert werden. Der Editor ist das Kernstück von Spore. Hier erstellen Sie kinderleicht die absurdesten Kreaturen, Fahrzeuge, Gebäude und später auch Raumschiffe, die vom Spiel dann automatisch passend animiert werden. Jede genetische Erweiterung hat eine spielerische Auswirkung, denn der Körperbau unseres Klumpviehs bestimmt seine Eigenschaften. Und die wiederum beeinflussen – wie in der Evolution – die Überlebenschancen der Spezies. Denn von Anfang an steht Ihr Wesen in Konkurrenz zu zahlreichen anderen Arten, und die sind oft wenig zimperlich. Die Idee vom Kriechknirps geben wir schnell wieder auf, weil die Schleicher ständig von schnelleren Räubern verspeist werden. Je mehr Beine wir unserem Klumpvieh spendieren, desto agiler flitzt es dagegen durch die Landschaft. Mit Armen kann es nicht nur zuschlagen, sondern auch gestikulieren und Steine und Stöcke schmeißen. Der Typ des Mundes entscheidet darüber, ob unser Tierchen ein Fleischoder Pflanzenfresser ist; und selbst so banale Dinge wie die Höhe des Mauls am Körper haben Auswirkung darauf, ob wir Früchte an niedrigen Büschen oder hohen Bäumen abknabbern können. Neue Körperteile kaufen Sie mit DNS-Punkten, die Sie wiederum nach und nach im Spiel erwirtschaften; so limitiert Spore die Komplexität der Kreaturen, und Sie müssen abwägen, welche Glieder Sie ansetzen wollen. Experimentieren gehört zum Spielkonzept, denn Sie dürfen Ihr Geschöpf jederzeit nach Belieben umbauen. Müssen Sie auch. Um es genetisch nachzurüsten, sobald Sie auf höher entwickelte Lebensformen stoßen. Aber auch, um es einzelnen Situationen anzupassen. Wenn Sie auf einen Stamm pfeifender Singspatzen treffen, nützt Ihnen Ihr halbes Dutzend Tanzfüße herzlich wenig. Also ab in den Editor, Beine gegen Trällermäuler tauschen, und schon wird flötend Völkerfreundschaft geschlossen.

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Avatar JohnnieDEamonic
JohnnieDEamonic
#1 | 04. Sep 2008, 10:17
hmn irgendwie deckt sich da der geschriebene Text nicht sehr mit dem Wertungskasten,
aber naja wer bei so etwas auch wiedermal die Handlung anprangern muss,
omg ich kann mir 100000000000000den+/- 50000 verschiedene Völker erschaffen, aber keine Hintergrundhandlung...........gabs bei Civ4 oder Alpha Centaurie eine gute Handlung ausser

"ah ein anderes Volk, ihr stimmt nicht mit unserer Lebensart und Werten übereinander, das bedeutet Krieg!" oder ...."ah eins anderes Volk, wir haben soviel zu Teilen, trotzdem erklären wir euch in maximal. 5 Runden den Krieg"

mal im Ernst was habt ihr euch von diesem Spiel für Handlung erwartet?
Flucht nach Monkey Island 7????
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Avatar DoWaFu
DoWaFu
#2 | 04. Sep 2008, 10:40
schade...eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, das spiel zu holen. aber die miese grafik und vorallem die Anspruchslosigkeit kann den (teilweise ziemlich stark beschränkenden) Editor nicht wettmachen..
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Avatar HawkS73
HawkS73
#3 | 04. Sep 2008, 10:51
@ 1


Na zu mindest hätten man eine Rahmenhandlung ala “suche den Ursprungsort des Meteoriten, der das Leben auf deine Welt brachte“ einbauen können, der dem nun leider völlig sinnlosem treiben durch das Spore Universum zu mindest den Hauch von Sinn hätte geben können.


Was Spore selbst angeht. Schade, ich wollte es eigentlich kaufen, fürchtete aber von Anfang an, das Mr Wright das Spiel zu simple gestalten würde. Schon der Ansatz, dass man durch die Epoche zum All gescheut wird, da dies das eigentliche Spiel sein solle, hatte mich abgeschreckt.

Dazu gesellen sich:

- vorgegeben Baupunkte für Städte,
- plötzliches einfrieren der Kreatur Manipulation,
- komplettes fehlen einer Handlung,
- RTS auf Kindergartenniveau,
- trotz unterschiedlicher Kreaturen immer die gleichen Animationen (Gähnen, Hüpfen, Lachen etz),
- online Aktivierung (geht ja noch),
- Zwangsbeschneidung der Anzahl an Installationen (sollte IMO mit Abwertung wegen Kundegängelung bestraft werden), …
- EA Pläne für mini Content Verkauf von Kreaturenteilen


Ne, das tu ich mir nicht an.
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Avatar DaHool
DaHool
#4 | 04. Sep 2008, 10:56
Wie kann bitte ein angebliches Genie wie Mr. Write ein solch gutes Spielekonzept so versauen?
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Avatar duke4ever
duke4ever
#5 | 04. Sep 2008, 13:42
Zur Zeit sprechen imho 3 Punkte gegen einen Kauf:

- Spielinhalte/Anspruch zu gering
- Preis zu hoch
- Online-Gängelung

Nach 8 Jahren Entwicklungszeit kann und sollte man evtl. noch 1-3 Monate warten bis das Spiel durch Patches noch etwas besser wird, der Preis etwas sinkt oder diese No-Go-Online-Aktivierung rausgenommen wird.
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Avatar wlatsch
wlatsch
#6 | 04. Sep 2008, 14:11
Möglicherweise war lediglich der Editor die eigentliche Idee, die einzige Grundlage um Drumherum sowas wie ein Spiel zu entwickeln. Als Indiz hierfür könnte der Verkauf der Editorvollversion für 10,- € gesehen werden. Offensichtlich ist in der Tat der Editor das einzig wirklich interessante an Spore und zugestanden, dass Teil ist wirklich allererste Sahne. Jedoch, so genial der Editor auch sein mag, wenn das im wesentlichen alles ist was Spore zu bieten hat, dann ist das für mich eindeutig zu wenig.
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Avatar Phelas
Phelas
#7 | 04. Sep 2008, 15:53
Na ich würde mal nicht alles auf den Gamestar Test geben.....das Spiel macht wirklich Spass und es ist eine absolut gelungene Abwechslung.
Würde jetzt Blizzard draufstehen wäre es für die Gamestar der absolute Tophit.
Kann halt nicht jeder mit der Scheiss Grafik und dem langweiligen Spielablauf von WoW mithalten. Spore dagegen ist genial :-)
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Avatar Das einzigst Wahre...
Das einzigst Wahre...
#8 | 04. Sep 2008, 16:04
Man KANN Arme und Beine aneinaderfügen, mit gedrückter STRG Taste wenn ich mich recht errinere... .
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Avatar Eldest
Eldest
#9 | 04. Sep 2008, 16:23
Man kann aber keine Verzweigungen erschaffen, nur lange Arme mit mehreren Gliedern, mehr nicht.

Zitat von duke4ever:

Nach 8 Jahren Entwicklungszeit kann und sollte man evtl. noch 1-3 Monate warten bis das Spiel durch Patches noch etwas besser wird, der Preis etwas sinkt oder diese No-Go-Online-Aktivierung rausgenommen wird.

Ich rechne mit einer Preissenkung frühestens Anfang 2010.
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Avatar DrProof
DrProof
#10 | 04. Sep 2008, 16:46
Hab jetzt alle epochen durch und die Spaceepoche soweit das es nur noch Leerlauf ist. Die Wertung ist hier leider noch zu hoch, denn nie ist man im Spiel drin. Alle 4 vorherigen Epochen sind zu kurz und die Weltraumepoche wird zu umfangreich plötzlich. Hab direkt auf Schwer gespielt und gemerkt das es immernoch sehr leicht ist. Die Kreaturenentwicklung ist reine Nebensache.. Ich klatsche einfach die Sachen dran die sich am optimalsten auf meine Werte auswirken. Ich designe meine Kreatur nicht unbedingt, sondern werd irgendwann sogar von den Editoren genervt... immer wieder was neues Designen zu müssen, oder von Maxis was vordesigntes zu nehmen. Ich bin beruflich und privat ein kreativer Mensch und probiere gerne viel aus und zeichne auch viel... aber dieses Spiel gibt mir nicht die Freiheit die ich am Anfang geglaubt habe. Es gibt auch keinen einzigen Grund das Spiel nochmal von Vorne zu spielen, denn die ersten 4 Phasen sind nur Gimmick und absolut uninteressant.
Dann hat das Spiel einige unschöne Bugs in der KI des Gegners (es ist ein Kompliment es so zu nennen), dann in der Spielmechanik (Brutal sein führt am schnellsten zum Sieg , erste 4 Epochen in nichtmal 3-4 Stunden) (wenn man die Texte nicht ließt kann man es sicher in 2 Stunden erledigen.
Der Kampf in der Weltraumphase ist leicht und dennoch unfair, denn die Gegner mit einem Laser oder sonstige Waffe anzuvisieren ist undankbar scheiße. Dafür wirkt jede Phase immer mehr gestreckt. In der Civ Phase hab ich noch für wenig Gewürf ein Gebäude gebaut und plötzlich auf der Galaxiepoche wird alles weitaus teurer, auf dem selben Planeten. Das ist nicht gerade fair und dient nur dazu den Spielfluß auszubremsen um mehr Spielzeit zu simulieren.
Das Spiel ist weit unter den erwartungen und nur für einen Editor 44€ (Media Markt Preis) zu zahlen ist eindeutig zuviel.
Eher Wertebereich zwischen 50-60
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Details zu Spore

Plattform: PC (Wii, NDS)
Genre Strategie
Untergenre: Lebenssimulation
Release D: 04. September 2008
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: Maxis Software
Webseite: http://www.spore.com
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 504 von 4492 in: PC-Spiele
Platz 4 von 50 in: PC-Spiele | Strategie | Lebenssimulation
 
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