Leser-Rezension zu Stalker: Call of Pripyat
Der rundeste Teil der Serie
Datum: 11.05.2012 | zuletzt geändert: 11.05.2012, 08:47 Uhr
Nach dem ziemlich ernüchternden Release von Stalker:Clear Sky,das vor den ersten Patches praktisch unspielbar war,waren die Erwartungen zum zweiten Add on naja sagen wir mal 'vorsichtig pessimistisch'.Allerdings zeigte sich schnell das dass Team aus den alten Fehlern gelernt hat und die Sorgen unbegründet waren.CoP ist definitiv der bisher stabilste Release gewesen,der meines Erachtens nach keine 'größeren' Probleme aufweist.Zum Gameplay lässt sich sagen das einige neue sinnvolle Features hinzugekommen sind,wie etwa das Schlafen,dass mehr Realismus erzeugt und nebenbei auch ganz praktisch ist oder die neuen Modifikationsmöglichkeiten für Waffen.Die Gebiete sind jetzt nicht mehr in viele kleine Level unterteilt sondern in 3 etwas größere,die allesamt sehr gelungen sind.Mir persönlich gefällt das auch besser da man nicht mehr alle 10 Minuten Ladezeiten in kauf nehmen muss wenn man mal länger unterwegs ist.Das Missionsdesign ist abwechslungsreicher und bietet mehr Freiheiten als die Vorgänger wobei sich die Entscheidungen auch auf die Spielwelt und das Ende auswirken,zudem ist alles in eine ansprechende und spannende Geschichte verpackt.CoP bietet auch wieder mehr 'Horrorelemente' als noch CS bei dem klar die Fraktionskämpfe im Mittelpunkt standen,jedoch nicht so viele wie noch SoC.Die Grafikengine hat zwar jetzt schon ein paar Jahre auf dem Buckel aber die Lichteffekte sehen immer noch verdammt gut aus und tragen viel zur Stalker typischen Atmosphäre bei.Hätte Stalker SoC nicht den 'Erstlingsbonus' währe CoP für mich der beste Teil der Serie.Für alle Stalker Fans ein absoluter Pflichtkauf und für die,die noch keine Erfahrungen mit Stalker gemacht haben ist dies sicherlich eine gute Einstiegsmöglichkeit bei der man nicht enttäuscht wird!










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