Stalker: Call of Pripyat im Test
Kompakt, clever, ausgereift
Fazit der Redaktion
Weniger ist tatsächlich mehr
Patrick C. Lück: Mit den ersten beiden Stalker-Spielen bin ich nicht richtig warm geworden, zu unausgegoren wirkte vieles auf mich. Aber siehe an, der Entwickler GSC scheint aus seinen Fehlern gelernt zu haben: Weg vom Gigantismus, hin zu weniger, dafür sinnvoller gefüllten Gegenden. Weg von generischen 08/15-Quests, hin zu durchdachten Aufgabenketten. Weg vom übereilten Release, hin zu Qualitätsware. Kurz: Stalker, wie es schon immer sein sollte. Da verzeihe ich auch mal das Auf und Ab in der Story, die nicht mehr ganz zeitgemäße Grafik sowie die weiterhin vorhandenen KI-Aussetzer. Zum ersten Mal fühle ich mich tatsächlich heimisch in der so unwirtlichen Zone.
Kompakt und gut
Petra Schmitz: Ich vermisse zwar die mystischen und fantastisch gerenderten Zwischensequenzen, ich vermisse ein furioses Finale und ich vermisse den architektonisch deutlich reizvolleren Teil von Pripyat aus dem ersten Stalker, aber ansonsten hab‘ ich nichts am neuen Addon auszusetzen. Wie hübsch überschaubar das alles nun ist und wie klar definiert sich die Aufgaben präsentieren! Gerne weiter so, GSC Gameworld. Aber das nächste Mal bitte in Stalker 2, mit einer schöneren Grafik. Die alte Engine hat nun ausgedient.