Chris Roberts : Chris Roberts arbeitet an einem neuen Spiel. Für dieses will er aber nicht auf den Free2Play- und Social-Games-Zug aufspringen. Chris Roberts arbeitet an einem neuen Spiel. Für dieses will er aber nicht auf den Free2Play- und Social-Games-Zug aufspringen. Es gibt ein neues Lebenszeichen von Chris Roberts. Nicht dem Schlagersänger, sondern dem Entwickler-Urgestein, welches 1990 mit Wing Commander einen der wohl wichtigsten Genre-Vertreter der Weltraum-Simulationen auf den Markt brachte.

Dass Roberts nach einem ausgedehnten Abstecher in die Filmbranche (unter anderem The Punisher von 2004, Lord of War, Lucky Number Slevin und natürlich der Wing Commander-Film) zurück zu seinen Wurzeln kehrt, ist zwar schon etwas länger bekannt. Nun äußerte sich der Designer aber zu den Gründen dafür und gab zudem einen knappen Ausblick auf das Projekt, an dem er nach eigenen Angaben bereits seit einem guten Jahr arbeitet.

Einer der Hauptgründe, warum er seine Zukunft wieder der Entwicklung von Spielen widmen möchte ist, dass er dank der aktuellen, technischen Möglichkeiten endlich die Chancen für Projekte sehe, die sich vorher einfach nicht realisieren ließen. So könne er nun seine Spiele deutlich immersiver und realistischer gestalten.

Seine Pläne, vor allem grafischer Natur, würden ihn dabei unweigerlich zurück zum PC als Plattform führen, denn seiner Ansicht nach sei auch die nächste Konsolen-Generation nicht maskulin genug für sein Vorhaben.

Bei diesem handelt es sich unmissverständlich, dank eines sehr knappen aber eindeutigen Teasers, um ein Weltraumspiel. Genauere Details dazu sollen aber erst am 10. Oktober folgen. Klar ist, dass er die Vorzüge von Online-Spielen erkannt hat und entsprechend nach Release immer wieder kleine Updates nachreichen will.

Wer jetzt jedoch befürchtet, Roberts würde auf den selben Zug wie etwa Kollege Richard Garriott (Ultimate Collector) aufspringen und in Free2Play- oder Social-Games machen kann beruhigt sein. Denn diesen Sparten erteilt er eine klare Absage. Ganz im Gegenteil: er will mit seinem Projekt dazu beitragen, den PC wieder zu einer Core-Games-Plattform zu machen.

»Ich will kein Mobile-Game machen. Ich will kein Social-Game machen. Da würde ich mich lieber selbst erschießen. Und ich weiß, dass Leute dafür [gut] bezahlt werden.«

Er liebe es einfach, große Spiele zu erschaffen, die einem »die Kinnlade runterfallen lassen«. Daher wird das Spiel zudem privat finanziert. Auf einen regulären Publisher habe Roberts aufgrund der vorherrschenden Firmen-Politiken keine Lust. So wären die meisten traditionellen Geldgeber etwa wenig risikofreudig, wenn man nicht gerade das nächste Call of Duty entwickeln möchte.

Quelle: GameSpot.com