Star Citizen : Die Orion ist eine riesige Bergbau-Plattform in Star Citizen, die von mehreren Spielern bedient werden muss. Die Orion ist eine riesige Bergbau-Plattform in Star Citizen, die von mehreren Spielern bedient werden muss.

Ressourcenbeschaffung ist in vielen Multiplayer-Spielen, vor allem aber im MMORPGs eine grundlegende Tätigkeit, die viele Berufe erst möglich macht. Bei Star Citizen wird es deshalb auch Ressourcen-Abbau geben. Statt eines Bergbauschiffs wurde jetzt gleich eine ganze Plattform vorgestellt: die Orion stellt im Zusammenhang mit dem geplanten Bergbaukonzept so etwas wie das High-End-Equipment für Bergbau-Organisationen dar.

Einsitzer von MISC

Während die Bergbauplattform ganze Asteroiden-Felder leer lutschen kann, muss der arbeitswütige Einsteiger aber sehr lange schuften, damit er sich seinen Traum von einer eigenen Bergbauplattform irgendwann erfüllen kann (ganz davon abgesehen, dass für die effektive Nutzung ein paar weitere Mitspieler nützlich sind).

Star Citizen : Die Prospector kann auf Planeten und Asteroiden landen, um mit dem Mining-Laser besonders wertvolle Ressourcen zu sammeln. Die Prospector kann auf Planeten und Asteroiden landen, um mit dem Mining-Laser besonders wertvolle Ressourcen zu sammeln.

Damit motivierte Jung-Bergarbeiter einen Einstieg in die Berufswelt finden, gibt es nun vom Ingame-Hersteller MISC (auch verantwortlich für den Bau des Supertankers Starfarer) die Prospector: Ein einsitziges Bergbauschiff mit integrierter Ressourcen-Verarbeitung und Sattelcontainern, die abgeworfen oder abgestellt werden können. Der Preis im limitierten Konzeptverkauf beträgt 151,61 € und beinhaltet eine lebenslange Versicherung der Hülle.

Präzisionsbergbau mit Landeerlaubnis

Die MISC Prospector muss sich für effizienten Bergbau reichhaltige Ressourcenadern in Asteroiden suchen. Dafür ist ein Bergbauscanner zuständig, mit dem einzelne Asteroiden abgesucht werden. Oberflächliche Ressourcen kann die Prospector auch im Flug aus dem Asteroiden kratzen.

Die wirklich reichen Mineralienlager tief im Inneren eines Asteroiden kann die Prospector aber nur erreichen, wenn ein Großteil der Energie auf die Mining-Laser geleitet wird. Das geht nicht im Flug, daher muss das Schiff auf dem jeweiligen Asteroiden landen. Dann steht dem Piloten der Tiefenbergbau-Modus zur Verfügung, mit dem er an Ressourcen tief im Asteroiden gelangen kann.

Die Ressourcen werden in Containern gelagert, die beispielsweise an Ort und Stelle abgestellt werden können. Andere Piloten sollen mit Transportschiffen in der Lage sein, die Container in Raffinerien zu schaffen, während die Prospector ohne Zeitverlust weiterarbeitet.

Bergbau auf Planeten

Der Vorteil den die Prospector gegenüber Monsterplattformen wie der Orion hat, ist, dass sie auch auf Planeten Ressourcen abbauen kann, während die Orion auf den Weltraum beschränkt ist. In Verbindung mit den Fortschritten bezüglich der Planetenumgebungen, dürfte die Entwicklung des Schiffes vergleichsweise schnell vorangehen und dafür sorgen, dass Bergbau in der Alpha des Star-Citizen-Universums in greifbare Nähe rückt.

Star Citizen 2.4. in Kürze?

In der wöchentlichen Sendung Reverse the Verse von Entwickler Cloud Imperium Games wurde angedeutet, dass schon Ende dieser Woche das Update 2.4 den Weg auf die Testserver (das sogenannte PTU, die Vorstufe der öffentlichen Alpha) findet.

Mit diesem Update soll der Grundstein für das persistente Spieluniversum gelegt werden (das heißt serverseitige Speicherung von Veränderungen im Spiel) und die erste Version der Charakterindividualisierung durch Kleidung gelegt werden. Es ist zudem möglich, dass zwei neue Schiffe, darunter das Monster im Hangar, die Starfarer, flugfähig werden.