Star Wars: The Old Republic - »Unser Spiel ist innovativ«
Die Behauptung, das Online-Rollenspiel Star Wars: The Old Republic sei nicht innovativ, ist falsch und eine »unfaire Behauptung«. Dies sagt zumindest Director James Ohlen.
Von
Florian Inerle
|
Datum:
13.01.2012;
12:19 Uhr
In Deutschland verkaufte sich SWTOR bereits rund 190.000 Mal.
Laut Game Director James Ohlen sei es eine »unfaire Behauptung« zu behaupten, das Online-Rollenspiel
Star Wars: The Old Republic
sei nicht innovativ und würde nur von anderen MMOs abkupfern. Im Interview mit der englischsprachigen Spielewebseite Eurogamer zieht Ohlen den Vergleich zu anderen Genres um seine Behauptung zu stützen und eine Erklärung zu bieten:
»Wenn man sich
Battlefield
oder
Call of Duty
oder
Gears of War
oder sogar
Half Life
anschaut, kann man feststellen, dass alle das seit rund 20 Jahren dasselbe, altbewährte Ego-Shooter-Interface verwenden«.
Auch bei anderen Genres sei dies seiner Meinung nach dasselbe. Echtzeitstrategie-Spiele zum Beispiel verwenden auch schon 20 Jahre lang die gleichen Spielmechaniken und dasselbe Interface. Aber auch in vielen weiteren Genres wie Adventures, Beat ’Em Ups oder Sportspielen gebe es viele Spielelemente, die sich bisher kaum verändert haben.
Ziehe man den Vergleich zwischen BioWares neuem Star-Wars-MMO und anderen Online-Rollenspielen sei es laut Ohlen sogar so, dass der Entwickler viel innovativer sei als andere. Beispiele nennt er jedoch nicht.
Der Grund weshalb man unter anderem das Interface nur leicht überarbeitet habe, sei, dass viele Entwickler über Jahre hinweg immer wieder nur in kleinen Schritten ihre Benutzeroberfläche angepasst und verbessert haben. »Wir wollten das, was man in vielen Jahren über ein gutes Interface herausgefunden hat, nur noch verfeinern - so wie es auch alle anderen Entwickler des Genres machen«.