Star Wars (Visceral) : Das Star-Wars-Spiel von Visceral erinnert an Uncharted und könnte mehrere Hauptfiguren bekommen. Das Star-Wars-Spiel von Visceral erinnert an Uncharted und könnte mehrere Hauptfiguren bekommen.

Auf der gestrigen Star Wars Celebration hat Amy Hennig einige neue Details zum Star-Wars-Spiel verraten, das sich gerade bei Visceral in Entwicklung befindet und 2018 auf den Markt kommen soll. Ihrer Beschreibung nach erinnert das Spiel in vielen Dingen an die beliebte Uncharted-Reihe, an der Hennig vorher als Writer beteiligt war und könnte mehrere Hauptfiguren bekommen.

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Teil der Entwicklung sei es, die Filme genau zu analysieren und herauszufinden, wie sie als Spiele funktionieren könnten. Nach dem gleichen Prinzip sei Hennig auch bei Uncharted vorgegangen, das sich von den Indiana-Jones-Filmen inspirieren ließ.

Der Grund, warum wir so eng mit Lucasfilm zusammenarbeiten, ist, dass wir eine neue Star-Wars-Geschichte mit neuen Charakteren, Schauplätzen, Technologien, Kreaturen und mehr schreiben. Das alles muss authentisch mit dem, was die Leute kennen, zusammenpassen.

Humor und Gefahren

Am Ende soll sich der Spieler dann idealerweise so fühlen, als hätte er gerade einen Star-Wars-Film gespielt. Auch eine bestimmte Tonalität hat Hennig bereits ins Auge gefasst, die durchaus auch an die Abenteuer von Nathan Drake erinnert:

Wir müssen die Tonalität treffen. Es ist das, was mein Writer-Kollege Todd Stashwick »Breezy Urgency« (deutsch etwa »luftige Dringlichkeit«) nennt. Die Idee ist, dass das Ganze einen draufgängerischen Charme hat. Es gibt Humor und Frohmut, aber es steht auch etwas auf dem Spiel und es gibt Gefahren.

Vor allem der Humor, der die Filme auflockert, sei wesentlich für Indiana Jones und Uncharted, aber natürlich auch für Star Wars. Ein wichtiger Unterschied sei aber, dass es in Star Wars immer mehrere Hauptfiguren gibt, während Indiana Jones nur Nebenfiguren hat.

Star Wars (Visceral) : In Uncharted kann Nathan sich oft nur knapp aus brenzligen Situationen retten, seinen Humor verliert er aber trotzdem nie. In Uncharted kann Nathan sich oft nur knapp aus brenzligen Situationen retten, seinen Humor verliert er aber trotzdem nie.

Teamwork ist alles

Der Unterschied zwischen Star Wars und Indiana Jones ist, dass es dort keine Nebencharaktere gibt. Es sind Co-Protagonisten und genauso wird es auch in unserem Spiel sein. Sie entkommen dem Todesstern nur, weil jeder parallel seinen Part erfüllt. Die Herausforderung für uns besteht nun daraus, das im Gameplay umzusetzen.

So sei die ursprüngliche Trilogie genauso Leias, Hans oder Darth Vaders Geschichte wie Lukes. Die Charaktere seien ihren Gegnern immer zahlenmäßig und an Waffengewalt unterlegen, weshalb sie cleverer als ihre Feinde sein müssten. Gewinnen könne man nur, indem man improvisiert und zusammenarbeitet. Ob das auf eine Multiplayer-Komponente oder einen Koop-Modus für Viscerals Spiel hindeuten könnte, ist noch unklar.

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Im Panel auf der Veranstaltung in London wurden außerdem Konzeptzeichnungen zum Spiel gezeigt, die sich unter der News finden. Die Artworks können darauf hindeuten, dass Viscerals Star Wars zur Zeit der alten Trilogie angesiedelt ist, da man einen klassischen imperialen Sternenzerstörer und Sturmtruppen zu Gesicht bekam.

Auch zum Todesstern-DLC für Star Wars: Battlefront, der unter anderem endlich die Weltraumschlachten in den Multiplayer-Shooter integriert, gab es neue Informationen bei der Star Wars Celebration. Das kostenlose Star-Wars-VR-Spiel Trials on Tatooine erscheint außerdem bereits morgen auf Steam.

Star Wars (Visceral) - Artworks und Konzeptzeichnungen