Starcraft 2: Heart of the Swarm : Heart of the Swarm bietet einige neue Einheiten. An der Optik hat sich im Vergleich zu Wings of Liberty hingegen wenig getan - im Bild ein Schwarmwirt der Zerg. Heart of the Swarm bietet einige neue Einheiten. An der Optik hat sich im Vergleich zu Wings of Liberty hingegen wenig getan - im Bild ein Schwarmwirt der Zerg.

Das neue Addon oder vielmehr der zweite Teil der Starcraft-2-Trilogie » Heart of the Swarm « lässt die Herzen von Echtzeitstrategen schneller schlagen. Schließlich gehört die Spielereihe zu den erfolgreichsten und beliebtesten Strategietiteln überhaupt. Auch wenn die Spiele von Entwickler Activision-Blizzard eher durch Spielwitz und -tiefe überzeugen als mit Bombast-Grafik, wollen wir Ihnen mit einem kurzen Technik-Check dennoch einen Eindruck von der Optik und Hardwareanforderungen verschaffen.

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Acht Jahre nach dem ersten Teil veröffentlichte Blizzard Starcraft 2: Wings of Liberty . Neben einer verbesserten Grafik und neuen Einheiten für die Multiplayer-Schlachten führte die Einzelspieler-Kampagne auch die Story des ersten Teils weiter. Das Besondere am Starcraft 2 ist dabei, dass es im Grunde kein Hautprogramm gibt sondern sich das Epos in drei Etappen aufteilt. Während sich die Kampagne von Wings of Liberty hauptsächlich mit Jim Raynor und den Terranern beschäftigt, dreht sich in Heart of the Swarm alles um die Alienrasse Zerg und deren Anführerin Kerrigan. Der dritte Teil mit den Protoss als Protagonisten lässt mit Sicherheit noch einige Zeit auf sich warten.

Da es sich weder um ein Addon noch um einen wirklichen Nachfolger von Starcraft 2: Wings of Liberty handelt, ist es auch wenig verwunderlich, dass Entwickler Blizzard bei Optik und Technik keine neuen Wege einschlägt und sich somit im Vergleich nur wenig an den Systemvoraussetzungen ändert.

Starcraft 2: Heart of the Swarm : Kerrigan und ihre Zerg-Brut kämpfen sich effektreich durch eine Terraner-Basis.

Starcraft 2: Heart of the Swarm
Kerrigan und ihre Zerg-Brut kämpfen sich effektreich durch eine Terraner-Basis.

Systemanforderungen

Starcraft 2: Heart of the Swarm läuft auf praktisch allen halbwegs modernen Rechnern. Auch Laptops sollten mit dem Titel kaum Schwierigkeiten haben, im Test konnten wir den Titel auch auf einem gut zwei Jahre alten Macbook Air mit Intel HD 3000 spielen, wenn auch nur mit einem Mix aus niedrigen und mittleren Details. Die Grafik fällt auch mit reduzierten Details stimmungsvoll und detailliert aus. Die aus anderen Blizzard-Titeln wie Warcraft bekannte Comic-Optik liegt zwar weit hinter der Qualität von aktuellen Strategiespielen wie Total War , jedoch verleiht der Look dem Starcraft seinen ganz eigenen Charme und lässt es im Vergleich langsamer altern.

Systemanforderungen für niedrige Details in 1920x1080
Grafikkarte: Nvidia Geforce 7600 GT oder AMD Radeon X800 XT
Prozessor: Pentium D 820 oder Athlon 64 X2 Dual Core 3600+
Arbeitsspeicher: 1,5 GByte
Festplatte: 20 GByte

Systemanforderungen für hohe Details in 1920x1080
Grafikkarte: Nvidia Geforce GTS 450 oder AMD Radeon HD 4850
Prozessor: Core2Duo E6600 oder AMD Athlon 64 X2 5000+
Arbeitsspeicher: 2,0 GByte
Festplatte: 20 GByte


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Maximale Details
Auf maximalen Einstellungen bietet Heart of the Swarm scharfe Texturen und eine hohe Detaildichte.

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Minimale Details
Die niedrigste Detailstufe lässt Texturen komplett vermatschen und entfernt Schatten sowie Lichteffekte.


Neben dem zeitlosen Design haben die Grafik und die damit verbundenen niedrigen Hardware-Anforderungen auch noch einen anderen Sinn. Zum einen besitzt Starcraft eine riesige Fan-Gemeinde, in Süd-Korea gilt das Spiel praktisch als Volkssport. Blizzard muss daher sehr genau abwägen, welche Änderungen wirklich sinnvoll sind und welche die Spieler eher verschreckt. Der Entwickler wollte verhindern, dass sich die Spielergemeinschaft ähnlich aufspaltet wie bei dem Erscheinen von Counter-Strike Source , welches vielen alteingesessenen Veteranen auf Grund der neuen Optik, Physik und Handling sauer aufstieß und CS 1.6 zu neuem Ruhm verhalf. Daher übernahm Starcraft II die Optik des ersten Teils, brachte sie jedoch auf einen aktuelleren Stand. Ähnlich behutsam gingen die Entwickler beim Schritt von Wings of Liberty zu Heart of the Swarm vor.

Da die Zerg im neusten Ableger des Starcraft-Universums die Hauptrolle spielen, beziehen sich viele der kosmetischen Veränderungen auf deren Einheiten und Gebäude. So wurde die Optik des Kriechschleims, den die Zerg für das Errichten neuer Gebäude benötigen, verbessert. Er wabert nun über den Boden und befällt auch feindliche Gebäude. Außerdem hat Blizzard dem Spiel eine neue Physik-Engine spendiert. Explosionen und besonders mächtige Attacken lassen Gegner nun realistisch durch die Luft fliegen und auf der höchsten Einstellung sogar Abhänge herunterrutschen - Ragdoll sei Dank.

Grafikeinstellungen

Das Grafikmenü gestaltet sich sehr umfangreich und bietet rund 14 Einstellungsmöglichkeiten. Angefangen bei der Auflösung, V-Sync und Kantenglättung bis hin zu Details wie »indirekten Schatten« und »Physik« lässt sich Starcraft 2: Heart of the Swarm rundum anpassen. Wer es weniger komplex mag, der übernimmt einfach die Einstellungen die das Spiel anhand der Hardwarespezifikationen automatisch festlegt.

Starcraft 2: Heart of the Swarm : Was die einzelnen Einstellungen genau bewirken verrät das Spiel sobald wir die Maus über die Option führen. Was die einzelnen Einstellungen genau bewirken verrät das Spiel sobald wir die Maus über die Option führen.