Zum Thema » Ein würdiges Finale? Preview zur Kampagne von Legacy of the Void » Multiplayer auf Speed Fazit aus der Multiplayer-Beta StarCraft 2: LotV ab 28,95 € bei Amazon.de Quälende, endlose Jahre müssen darbende Echtzeitstrategen auf jede neue Starcraft-Erweiterung warten und dazwischen kaum andere Genre-Blockbuster in Sicht - da kommt doch zumindest ein kleines neues Starcraft-Häppchen gerade recht! Die Kurzkampagne Whispers of Oblivion soll ein Prolog zu Legacy of the Void sein, dem kommenden Abschluss der Starcraft 2-Saga. Das könnte endlich mal wieder richtig gutes Strategenfutter im gewohnt hohen Serienniveau sein und genau das richtige, um die Wartezeit auf das Hauptspiel zu verkürzen. Also haben wir uns gleich mal reingestürzt.

Wer kriegt die Missionen?

Aktuell müssen wir Legacy of the Void vorbestellen, wenn wir die neue Prolog-Kampagne spielen wollen. Dazu kriegen Vorbesteller auch Zugriff auf die Multiplayer-Beta und dürfen sich mit den neuen Einheiten in den jetzt noch rasanteren Partien austoben. Früher oder später soll Whispers of Oblivion aber für alle Spieler offen sein. Das genaue Datum dafür steht noch nicht fest, allerdings soll es noch vor dem Releasetermin von Legacy of the Void soweit sein - den Blizzard aber ganz typisch ähnlich vage auf frühestens Winter 2015 datiert.

Starcraft 2: Whispers of Oblivion
In der neuen Minikampagne ziehen wir mit Zeratul gegen Amons Tal'darim-Schergen.

Das Hauptspiel Wings of Liberty oder die erste Erweiterung Heart of the Swarm müssen wir übrigens nicht besitzen. Weder um Whispers of Oblivion zu spielen, noch für Legacy of the Void. Es wird nämlich eine Standalone-Erweiterung, außerdem ist ab sofort auch Heart of the Swarm allein spielbar. Gut für alle, die in den Multiplayer einsteigen wollen, ohne sich die vorherigen Teile kaufen zu müssen. Aber wer die Einzelspieler-Story genießen will, dem empfehlen wir, auch am Anfang mit Wings of Liberty loszulegen.

Multiplayer auf Speed: Preview aus der Beta

Was steckt drin?

In drei Missionen suchen wir mit dem dunklen Templer Zeratul nach einem Weg, den dunklen Gott Amon aufzuhalten. Die Kampagne fällt damit recht kurz aus, nach eineinhalb Stunden waren wir durch. Ein unterhaltsamer Appetithappen ist sie trotzdem. Alle Missionen sind nett gestaltet und haben ihre eigenen Besonderheiten. Auch wenn wir auf die spannendsten Kampagnenmechaniken von Legacy of the Void noch verzichten müssen, wir haben etwa nicht das Mutterschiff »Speer von Adun« mit seinen Spezialfähigkeiten und auch keine neuen Einheiten am Start.

Trotzdem haben uns die Karten und ihre Mechaniken gefallen. So können wir in einem Einsatz etwa kein Vespingas in unserer Basis abbauen und müssen in einer anderen einer marodierenden Horde Zerg aus dem Weg gehen, während wir unsere eigenen Ziele erfüllen.

Starcraft 2: Legacy of the Void
Anstelle einer Armada aus Trägern oder Tempests können wir auch ein einzelnes Mutterschiff mit enorm mächtigen Fähigkeiten wie diesem schwarzen Loch ins Feld führen.

Auch in Sachen Story freuen sich Veteranen über einige interessante Hinweise auf das Hauptspiel und Amons Absichten. Wir kriegen es hauptsächlich mit seinen Tal'darim-Jüngern zu tun, die diesmal eigene Versionen der normalen Protoss-Designs auffahren. Ihre Einheiten bestehen aus schwarzem Metall und wirken mit spitzen Stacheln deutlich bedrohlicher. Die eigenen Designs deuten auf jeden Fall darauf hin, dass ihnen im fertigen Spiel auch eine größere Rolle zukommen wird - möglicherweise sogar als eine der Protoss-Fraktionen, die Artanis letztlich unter seinem Banner vereinen muss?